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Selbstreflexion: Schwächen akzeptieren und Stärken wertschätzen

Einer der Schlüssel zu einem gesunden Selbstvertrauen liegt darin, zu akzeptieren, dass wir sowohl natürliche Stärken als auch Schwächen haben.

Selbstreflexion ist ein Akt der Selbsteinschätzung. Dabei geht es in der Regel nicht um das, was man materiell besitzt, sondern um bestimmte Eigenschaften und Stärken des eigenen Charakters. Ebenso ist Selbstreflexion unvollständig, wenn man sich nicht mit seinen Schwächen auseinandersetzt.

Körperliche Mängel können „einzigartige Schönheitsmerkmale“ sein

In der Unterhaltungsindustrie ist es eine bekannte Tatsache, dass angehende Models oder Prominente oft dazu angehalten werden, bestimmte Merkmale ihres Aussehens chirurgisch entfernen oder „korrigieren“ zu lassen, um bei Fotoshootings die Illusion eines „makellosen“ Aussehens zu vermitteln.

Zu den häufigsten „Fehlern“ gehören lockiges, welliges oder „krauses“ Haar, eine Zahnlücke, zu viele Sommersprossen, zu dicke oder zu dünne Lippen, ein Leberfleck oder ein Muttermal.

Und doch ändern sich die Schönheitsstandards im Laufe der Jahre. Ein Teenager-Model mit einer offensichtlichen Zahnlücke zwischen den Vorderzähnen erschien Ende der 90er Jahre auf den Titelseiten der Zeitschrift Seventeen. Mädchen mit welligem oder lockigem Haar können ihre Locken auf bestimmte Weise schneiden oder stylen lassen, um Fülle und Volumen zu reduzieren.

Sommersprossen gelten heutzutage auf dem Gesicht eines Models als „erwünscht“, so dass spezielle Kosmetika verkauft werden, mit denen man sich künstliche Sommersprossen auf die Wangen tupfen kann.

Bestimmte Lippenstiftfarben können auf zu dicke Lippen aufgetragen werden, um deren Volumen zu verringern, und eine Schicht Lipgloss und Lippenstift kann dünne Lippen dicker erscheinen lassen.

Nach angemessener Selbstreflexion einen offensichtlichen Mangel an Statur oder Talent ausgleichen.

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Amateursportler können davon abgehalten werden, eine professionelle Sportkarriere anzustreben, wenn sie kleiner sind als der durchschnittliche Basketballspieler oder wenn sie nicht so kräftig und beweglich sind wie der durchschnittliche Fußball- oder Eishockeyspieler.

Aber wenn ein Nachwuchssportler nach viel Selbstreflexion fest entschlossen ist, es zu den Profis zu schaffen, muss er die Anforderungen der gewählten Sportart akzeptieren. Während man beispielsweise wenig oder gar nichts tun kann, um seine Körpergröße zu erhöhen, kann ein Sportler entweder an Masse zulegen, um seine Abwehrfähigkeiten zu verbessern, oder schlanker werden, um sich schneller bewegen zu können.

Kurz- und langfristige Planung als Ergebnis von Selbstreflexion

Selbstreflexion ist entscheidend, wenn es darum geht, kluge berufliche Entscheidungen zu treffen. Um sich für die meisten Berufe zu qualifizieren, muss man viel Zeit, Mühe und Geld investieren, was bedeutet, dass man sowohl kurz- als auch langfristig planen muss.

Heutzutage ist der Besuch eines Colleges oder einer Universität nicht mehr die einzige Möglichkeit, die sich den Schülern nach dem Schulabschluss bietet. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass qualifizierte Arbeitskräfte im Handwerk konkurrenzfähig bezahlt werden.

Es gibt auch Bereiche wie Dateneingabe, medizinische Buchhaltung, juristische Transkription, Friseurhandwerk und Grafikdesign, für die keine jahrelange Ausbildung erforderlich ist. In der Regel reicht ein Zertifikat oder Diplom nach einem sechsmonatigen oder einjährigen Kurs aus, um eine Stelle zu bekommen.

Angesichts der vielen Wahlmöglichkeiten muss ein Schulabgänger sehr ehrlich sein, wenn er über sich selbst nachdenkt. Er kann seine natürlichen Neigungen oder Interessen als „Stärken“ und seine mangelnde Begabung in bestimmten Bereichen als „Schwächen“ einstufen.

Wie wichtig ist Selbstreflexion für den Erfolg einer Gruppe/eines Teams?

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Wenn Sie einen Beitrag zu Ihrem Team am Arbeitsplatz, in Ihrer kirchlichen oder religiösen Organisation oder auch in Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit leisten wollen, müssen Sie ausreichend Selbstreflexion betrieben haben, um zu wissen, wie Sie Ihren Beitrag leisten können.

Zur Veranschaulichung: In einer Gruppe von sieben Personen, die eine Marketingstrategie für eine Marke entwickeln soll, könnte eine Person als Projektleiter fungieren und Aufgaben delegieren, während eine andere Person Fakten oder Daten sammelt.

Ein weiteres Mitglied kann Besprechungen einberufen und organisieren, und einer kann auf seinem Laptop tippen, während andere eine Vielzahl von Ideen einbringen.

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