Befreien Sie sich von Ihrer Angst zu versagen

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Viele Men­schen scheit­ern irgend­wann in ihrem Leben. Das hält sie manch­mal davon ab, neue Ziele in Angriff zu nehmen, weil sie Angst vor dem Scheit­ern entwick­eln. Im Gegen­satz dazu scheit­ern viele erfol­gre­iche Men­schen recht häu­fig. Der Unter­schied zwis­chen diesen Men­schen beste­ht darin, dass erfol­gre­iche Men­schen wis­sen, dass sie durch Scheit­ern schließlich erfol­gre­ich wer­den.

Viele Men­schen grün­den ihren Erfolg auf den Erfolg ander­er. Sie sehen, wie Fre­unde oder Fam­i­lien­ange­hörige enorme Sum­men ver­di­enen, schicke Autos fahren oder teure Häuser kaufen. Wenn Men­schen, die Angst vor dem Scheit­ern haben, diesen Luxus nicht erre­ichen kön­nen, sehen sie sich als größere Ver­sager.

Den eige­nen Erfolg am Erfolg ander­er zu messen, ist kein wahrer Maßstab für Erfolg. Sie sind anders als Ihre Fre­unde. Jed­er hat eine andere Vorstel­lung oder ein anderes Niveau von Erfolg. Wenn Sie Ihr eigenes Maß an Erfolg erre­icht haben, dann und nur dann kön­nen Sie sich als erfol­gre­ich betra­cht­en.

Men­schen, die Angst vor dem Scheit­ern haben, scheuen sich in der Regel, sich Ziele zu set­zen. Sie haben das Gefühl, dass es für sie viel ein­fach­er ist, sich keine Ziele zu set­zen, als sich Ziele zu set­zen und möglicher­weise zu scheit­ern. So leben sie ihr Leben in einem unglück­lichen Zus­tand weit­er, wün­schen sich mehr, wollen ihr Leben ändern und sehen, wie ihre Fre­unde alles bekom­men, was sie wollen. Das ist ihre Kom­fort­zone, ihre sichere Zone, in der sie nie etwas ver­suchen, das sie zum Scheit­ern brin­gen kön­nte.

Es ist eine Schande, dass Men­schen, die Angst vor dem Scheit­ern haben, nie erken­nen, wie erfol­gre­ich sie wirk­lich sind. Sie haben sich erfol­gre­ich selb­st davon überzeugt, dass sie niemals den Erfolg haben kön­nen, den sie sich wün­schen. Sie sind erfol­gre­ich darin, dort zu bleiben, wo sie sind, und nie zu ver­suchen, ihr Leben zu ändern.

Viele Men­schen haben keine Ahnung, was sie mit ihrem Leben anfan­gen wollen. Wenn man nicht weiß, was man mit seinem Leben anfan­gen will, ist es ein­fach­er, dort zu bleiben, wo man ist, und nie das Risiko einzuge­hen, zu scheit­ern.

  Kostet die Angst Sie den Erfolg?

Im Gegen­satz dazu wis­sen andere Men­schen genau, was sie mit ihrem Leben anfan­gen wollen. Sie sind begeis­tert von ihren Zie­len. Wenn sie scheit­ern, ste­hen sie wieder auf und set­zen sich neue Ziele, weil sie wis­sen, dass sie, wenn sie hart genug arbeit­en, irgend­wann ihr Erfol­gsniveau erre­ichen wer­den.

Der Trick, um erfol­gre­ich zu wer­den, beste­ht darin, sich auf sein Leben zu konzen­tri­eren und Maß­nah­men zu ergreifen, um sein Leben so zu gestal­ten, wie man es sich wün­scht. Die Har­vard-Glück­sex­perten Daniel Gilbert und Matthew Killing­worth haben vor kurzem mit Hil­fe ein­er iPhone-App rund 2 200 Per­so­n­en kon­tak­tiert und etwa 250 000 Antworten darauf erhal­ten, wie sich die einzel­nen Per­so­n­en zum Zeit­punkt der Kon­tak­tauf­nahme fühlten. Sie fan­den her­aus, dass Men­schen, die konzen­tri­ert waren, über ein höheres Maß an Glück ver­fügten als diejeni­gen, die nicht konzen­tri­ert waren.

Unser Leben ist von so vie­len Unter­brechun­gen geprägt. Es ist oft schwierig, sich die Zeit zu nehmen, über das eigene Leben nachzu­denken und sich darauf zu konzen­tri­eren. Außer­dem kann die Wieder­hol­ung Ihre Kreativ­ität zer­stören. Wenn Sie jeden Mor­gen auf­ste­hen und zur Arbeit gehen, erledi­gen Sie tagein, tagaus die gle­ichen Auf­gaben. Je öfter Sie diese täglichen Auf­gaben wieder­holen, desto mehr benutzen Sie Ihr Gehirn nicht.

Wenn Sie sich das näch­ste Mal die Zähne putzen, acht­en Sie darauf, wie Ihre Gedanken abschweifen. Beacht­en Sie, dass Sie nicht an das Zäh­neputzen denken. Weil Sie sich im Laufe Ihres Lebens so oft die Zähne geputzt haben, sind Sie zu einem Experten im Zäh­neputzen gewor­den und benutzen Ihr Gehirn nicht mehr, um diese Auf­gabe zu erledi­gen.

Weil Sie jeden Tag auf dieselbe Weise zur Arbeit fahren, benutzen Sie Ihr Gehirn nicht mehr, um zur Arbeit zu fahren. Sie lassen Ihre Gedanken auf dem Weg zur Arbeit schweifen, und manch­mal ver­passen Sie es, abzu­biegen. Wenn Sie merken, dass Sie die Abzwei­gung ver­passt haben, fra­gen Sie sich, woran Sie gedacht haben, dass Sie so tief in Gedanken ver­sunken sind.

Wenn Sie Ihrem Geist erlauben, auf diese Weise abzuschweifen, erschöpft sich nicht nur Ihre Kreativ­ität; abschweifende Gedanken neigen auch dazu, neg­a­tiv zu denken. Neg­a­tives Denken kann leicht Ihre Ver­sagen­säng­ste ver­stärken. Es erfordert harte Arbeit und Fleiß, um her­auszufind­en, was Sie mit Ihrem Leben anfan­gen wollen. Sobald Sie Ihre Ent­deck­ung gemacht haben, kön­nen Sie sich darauf konzen­tri­eren. Wenn Sie sich darauf konzen­tri­eren, wird die nagende Angst vor dem Scheit­ern schwäch­er.

  IHR ERFOLG ist viel näher, als Sie denken (wenn Sie nur damit aufhören)

Das Geheim­nis, wie man her­aus­find­et, was man mit seinem Leben anfan­gen will, liegt in der eige­nen Kreativ­ität. Jed­er wurde mit Kreativ­ität geboren, und es gibt viele ein­fache Möglichkeit­en, Ihre Kreativ­ität zu weck­en. Wenn Sie her­aus­find­en, was Sie mit Ihrem Leben anfan­gen wollen, was Sie glück­lich macht, wer­den Sie auf den Weg des Erfol­gs geführt.

Sobald Sie her­aus­ge­fun­den haben, was Sie glück­lich macht und was Sie mit Ihrem Leben anfan­gen wollen, wer­den Sie begeis­tert sein. Sie wer­den Tag und Nacht über Ihre großar­ti­gen Ideen nach­denken. Ihre Leben­se­in­stel­lung wird opti­mistis­ch­er und Sie wer­den ein glück­licher­er Men­sch, weil Sie jet­zt ziel­gerichtet sind.

Wenn Sie sich Ziele set­zen und diese erre­ichen, wer­den Sie mehr Selb­stver­trauen entwick­eln. Ihre Erin­nerun­gen an die Ver­gan­gen­heit, die Ihre Angst vor dem Scheit­ern verur­sacht haben, wer­den weniger neg­a­tiv. Sie begin­nen zu erken­nen, dass Ihre früheren Mis­ser­folge eigentlich keine Mis­ser­folge waren, son­dern Lern­er­fahrun­gen.

Sie ler­nen die Freuden des Erfol­gs ken­nen und sehnen sich nach dem Gefühl, das Erfolge mit sich brin­gen. Dann wer­den Sie Ihr Erfol­gsniveau erre­ichen.

„Das Leben ist wie Fahrrad­fahren. Um das Gle­ichgewicht zu hal­ten, muss man in Bewe­gung bleiben.“ – Albert Ein­stein

Auf der der Suche nach erfolg — Dann bist du genau richtig! — Angst zu ver­sagen

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