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Durch­set­zungs­fähig wer­den

Durch­set­zungsver­mö­gen ist eine Fähigkeit, die mit der Zeit wächst. Wenn Sie vier Tech­niken beherrschen, kön­nen Sie ler­nen, Ihre Kom­mu­nika­tions­fähigkeit­en zu verbessern und erfol­gre­ichere Beziehun­gen zu führen. Diese vier Tech­niken sind die Ver­wen­dung pos­i­tiv­er non­ver­baler Kom­mu­nika­tion, die Fähigkeit, um das zu bit­ten, was man braucht, die Fähigkeit, „Nein“ zu sagen, wenn man es möchte, und die Fähigkeit, die eige­nen Bedürfnisse und Wün­sche mit den Bedürfnis­sen und Wün­schen ander­er in Ein­klang zu brin­gen.

Non­ver­bale Kom­mu­nika­tion von durch­set­zungs­fähi­gen Men­schen

Eine selb­st­be­wusste Kör­per­sprache ist wichtig, um effek­tiv zu kom­mu­nizieren. Wie Sie sich aus­drück­en, ist genau­so wichtig wie das, was Sie sagen. Die Beherrschung pos­i­tiv­er non­ver­baler Fähigkeit­en wird Ihre Durch­set­zungs­fähigkeit erhöhen. Durch­set­zungs­fähige Men­schen haben einen pos­i­tiv­en Augenkon­takt. Sie sind in der Lage, die Per­son, mit der sie kom­mu­nizieren, auf entspan­nte und spon­tane Weise anzuschauen.

Durch­set­zungs­fähige Men­schen zeigen aktive Zuhör­fähigkeit­en, indem sie sich auf die Botschaft des Sprech­ers konzen­tri­eren, ohne in Bezug auf Kör­per­hal­tung, Into­na­tion der Stimme und bedrohliche Wort­wahl über­mäßig starr oder über­trieben zu sein. Sie wider­ste­hen dem Drang, das Gespräch zu unter­brechen und bestäti­gen die Botschaft des Sprech­ers, indem sie eine Inter­pre­ta­tion des Gesagten anbi­eten oder klärende Fra­gen stellen.

Bit­ten Sie um das, was Sie brauchen

Selb­st­be­wusste Men­schen haben keine Prob­leme, ihre Bedürfnisse zu befriedi­gen, weil sie sich nicht scheuen zu fra­gen. Wenn eine Per­son nicht um das bit­tet, was sie braucht, liegt das oft daran, dass sie das Gefühl hat, dass sie das, was sie will, nicht ver­di­ent, dass sie erwartet, dass die andere Per­son ihre Bedürfnisse und/oder Wün­sche vor­weg­n­immt, oder dass sie das Gefühl hat, das Bit­ten kön­nte einen Kon­flikt aus­lösen.

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Diese drei Aspek­te ste­hen in direk­tem Zusam­men­hang mit dem Selb­st­wert­ge­fühl ein­er Per­son. Per­so­n­en, die sich selb­st pos­i­tiv ein­schätzen, ver­ste­hen, dass die Erfül­lung ihrer Bedürfnisse eine Voraus­set­zung und kein Luxus ist, und haben kein Prob­lem damit, ihre Bedürfnisse direkt zu äußern. Selb­st­be­wusste Men­schen erwarten nicht, dass andere mit ihren inneren Prozessen völ­lig im Ein­klang sind, was ihnen hil­ft, sich selb­st auszu­drück­en, anstatt darauf zu warten, dass andere Men­schen Gedanken­leser sind und ihre tief­sten Wün­sche erfüllen. Wenn es Ihnen schw­er fällt, um das zu bit­ten, was Sie brauchen, find­en Sie hier einige Tipps, die Ihnen helfen kön­nen.

Machen Sie sich Ihre Rechte als Men­sch bewusst. Sie kön­nten zum Beispiel sagen: „Ich habe ein Recht darauf, wütend zu sein“ oder „Ich habe ein Recht auf meinen per­sön­lichen Freiraum und meine Zeit“.

Üben Sie die Ver­wen­dung pos­i­tiv­er Aus­sagen, um Ihre Selb­st­wirk­samkeit und Ihr Selb­st­wert­ge­fühl zu stärken.
Üben Sie selb­st­be­wusste Reak­tio­nen, indem Sie prob­lema­tis­che Sit­u­a­tio­nen und Ihre Reak­tio­nen darauf beschreiben.
Ver­wen­den Sie „Ich“-Aussagen, damit Sie zu Ihren Worten, Gefühlen und Hand­lun­gen ste­hen kön­nen, anstatt Ihre Bit­ten oder Bedürfnisse auf andere abzuschieben.
Sagen Sie „Nein“ und meinen Sie es auch so

Erken­nen Sie an, dass es in Ord­nung ist, „Nein“ zu sagen. Wenn Sie sich schuldig fühlen, weil Sie „Nein“ sagen, hin­ter­fra­gen Sie die Gründe für Ihr schlecht­es Gewis­sen und gehen Sie noch ein­mal zu Punkt 1 im vorheri­gen Abschnitt, um sich Klarheit über Ihre Rechte als Men­sch zu ver­schaf­fen. Ein weit­er­er Tipp gegen die Schuldge­füh­le, die mit dem Nein-Sagen ver­bun­den sind, ist, sich daran zu erin­nern, dass das Nein-Sagen als per­sön­liche Selb­st­für­sorge betra­chtet wer­den kann. So gese­hen erken­nen Sie, dass ein „Nein“ keine Ablehnung gegenüber der anderen Per­son bedeutet, son­dern ein­fach nur eine Zurück­weisung ihrer Bitte ist. Dieser Tipp ist auch dann nüt­zlich, wenn andere eine von Ihnen geäußerte Bitte ablehnen. Sagen Sie sich in solchen Fällen: „Meine Bitte wird abgelehnt, aber ich werde nicht abgelehnt“.

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Aus­ge­wogen­heit ist wichtig

Über­triebenes Durch­set­zungsver­mö­gen bedeutet, aggres­siv zu wer­den, und das ist nicht der Weg, den Sie in ein­er gesun­den Beziehung gehen wollen. In gesun­den Beziehun­gen ist es wichtig, dass Men­schen ihre Bedürfnisse und Wün­sche eben­so berück­sichti­gen wie die Bedürfnisse und Wün­sche des anderen. Für ein gutes Gle­ichgewicht in ein­er Beziehung muss man sowohl den Respekt für die andere Per­son als auch kon­struk­tive Gren­zen beacht­en.

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