Welche Träume hattest du als Kind?

Welche träume hattest du als kind?
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Welche Träume hattest du als Kind?

Es gibt Momente im Leben, in denen du zurückblickst und dich fragst: „Was hat mich eigentlich davon abgehalten, meine Träume zu leben?“ Du hast als Kind von Abenteuern, großen Erfolgen und einer glorreichen Zukunft geträumt. Du hast dir vorgestellt, wie du in eine Welt voller Möglichkeiten eintauchst, eine Welt, in der du alles erreichen kannst, was du dir wünschst. Doch irgendwann haben sich die Umstände geändert, die Realität klopfte an und ein unsichtbares Hindernis tauchte auf. Vielleicht hast du das Gefühl, dass der Weg zu deinen Träumen plötzlich weit entfernt ist. Aber warum? Was hat dich davon abgehalten, dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen zu gestalten?

Die kindliche Unbekümmertheit und die Blockaden der Realität

Als du ein Kind warst, schien alles möglich. Du hattest keine Angst vor dem Scheitern, keine Zweifel an deinen Fähigkeiten. Du maltest dir aus, wie du die Welt veränderst, wie du außergewöhnliche Dinge tust. Aber dann kamen die Jahre und die Herausforderungen des Lebens, die ersten „Nein’s“, die ersten „Das ist nicht möglich“. Du begannst, dich anzupassen, deine Träume in den Hintergrund zu stellen und dich mit den Begrenzungen der Erwachsenenwelt abzufinden. Du wurdest von der Realität eingefangen, von Erwartungen und den „Normen“, die du erfüllen solltest. Deine Kinderträume wurden von den Zwängen des Alltags erdrückt.

Aber was ist mit diesen Träumen passiert?

Die Geschichten von Männern und Frauen, die es geschafft haben

Nehmen wir einmal das Beispiel von Emma, einer Frau, die als Kind immer davon träumte, ein berühmtes Malerin zu werden. In ihrer Jugend war ihre größte Freude, mit Pinsel und Farbe auf die Leinwand zu bringen, was sie in ihrem Herzen fühlte. Doch das Leben, die Schule, und die Erwartungen ihrer Familie zogen sie in eine andere Richtung. Sie studierte Wirtschaft und landete in einem Bürojob, der sie jeden Tag an ihre ungenutzten Träume erinnerte.

Jahre später, im Alter von 40 Jahren, beschloss Emma, ihre Leidenschaft für die Malerei wiederzubeleben. Sie nahm an Malworkshops teil, entschied sich für eine künstlerische Ausbildung und begann, ihre Werke online zu verkaufen. Heute ist Emma eine gefeierte Künstlerin, die ihre ersten Kunstwerke in Galerien ausstellt. Sie hat nicht nur ihre Leidenschaft wiederentdeckt, sondern auch bewiesen, dass es nie zu spät ist, die Träume aus der Kindheit wieder zum Leben zu erwecken.

Ein weiteres Beispiel ist Tom, der in seiner Kindheit immer davon träumte, ein erfolgreicher Musiker zu werden. Doch wie viele junge Menschen gab er den Traum auf und wählte einen „sicheren“ Karriereweg in der Finanzbranche. Er arbeitete hart, verdiente gut, aber seine Seele schrie nach etwas anderem. Eines Abends, als er eine Gitarre in die Hand nahm, um sie nach Jahren wieder zu stimmen, stellte er fest, dass der Traum nie ganz verschwunden war. Tom entschied sich, das Unbekannte zu betreten und seine Musik mit der Welt zu teilen. Heute tourt er durch Europa und spielt in ausverkauften Hallen.

Der Weg zurück zu deinen Träumen

Du kannst Emma und Tom verstehen, oder? Du kennst das Gefühl, wenn der Traum in dir schläft, aber du weißt, dass er nicht ganz gestorben ist. Du spürst es tief im Inneren – dieser Traum, den du als Kind hattest, ist noch immer da, er ist immer noch ein Teil von dir. Aber wie kommst du jetzt wieder zurück zu dem, was du einst begehrt hast?

  1. Erkenne deine Ängste und Zweifel: Der erste Schritt, um deinen Traum wiederzubeleben, ist die Erkenntnis, dass du Ängste und Zweifel in dir trägst. Du hast diese Blockaden durch jahrelange Lebenserfahrungen aufgebaut. Aber sie sind nur in deinem Kopf. Du musst lernen, sie loszulassen.

  2. Fange klein an: Du musst nicht sofort dein Leben radikal verändern. Fang klein an, genau wie Emma und Tom. Setze dir kleine, erreichbare Ziele, die dich deinem Traum näherbringen. Maler wird man nicht über Nacht, und Musiker muss man auch nicht sofort in einer Arena spielen. Wichtig ist, dass du anfängst.

  3. Glaube an dich: Es gibt immer einen Moment, in dem du dich entscheidest, an dich selbst zu glauben. Glaube an die Person, die du geworden bist, und an das Potenzial, das noch in dir steckt. Der Glaube an dich selbst ist der Schlüssel, der die Tür zu deinen Träumen öffnet.

  4. Umgebe dich mit positiven Menschen: Du musst dich mit Menschen umgeben, die dich unterstützen und an dich glauben. Der Weg ist viel einfacher, wenn du positive Energie um dich herum hast. Diese Menschen können dir die nötige Kraft geben, die du brauchst, um voranzukommen.

Die Essenz des Erfolgs – Deine Träume leben

Der wahre Erfolg besteht nicht in dem, was du in der Welt erreichst, sondern in dem, was du in dir selbst erreichst. Wenn du es schaffst, deinen Kindheitstraum zu leben, hast du nicht nur einen persönlichen Sieg errungen, sondern du hast auch der Welt gezeigt, dass es nie zu spät ist, für das zu kämpfen, was du liebst. Emma und Tom sind nur zwei Beispiele von vielen. Es gibt Tausende von Menschen, die es geschafft haben, ihren Traum neu zu entdecken und zu leben – und du kannst das auch.

Du bist die einzige Person, die dich davon abhalten kann, deinen Traum zu leben.

Abschlussgedanke

Denke daran, dass du nicht allein bist. Jeder, der seinen Traum lebt, hat ihn zunächst aufgeben müssen, bevor er ihn wieder entdeckte. Aber am Ende ist es der Glaube an sich selbst, der dich weiterführt. Erinnere dich an den kleinen Jungen oder das kleine Mädchen in dir, der/die einmal ohne Furcht an den Himmel blickte und davon träumte, alles zu erreichen. Der Weg mag herausfordernd sein, aber du kannst deine Träume wieder finden, wenn du es nur wagst.

Zitat zum Nachdenken:
„Die größte Tragödie im Leben ist nicht der Tod, sondern das Sterben der Träume.“

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