Gewinnen heißt, das Herz zu befreien
Inhaltsverzeichnis
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Einführung – Warum dieses Thema heute so brennend ist
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Der unsichtbare Wettkampf im Kopf
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Recht haben wollen – die süße, teure Droge
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Gewinnen – was es wirklich bedeutet
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Begegnung in einer verschneiten Nacht in Innsbruck
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Der Moment, in dem alles kippt
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Die Anatomie eines Streits, der niemandem nützt
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Wenn Schweigen lauter schreit als Worte
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Die Kunst, loszulassen ohne aufzugeben
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Ein Abend in einer kleinen Bar in Hamburg-Altona
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Was japanische und skandinavische Kulturen uns voraus haben
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Der Preis des Stolzes – und was man stattdessen gewinnen kann
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Übung: Der 7-Minuten-Reset
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Tabelle: Recht haben vs. Verbinden
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Fünf typische Situationen und wie man sie anders angehen kann
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Fragen & Antworten aus echten Gesprächen
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Aktueller Trend: Die „Strategic Humility“-Welle
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Abschlussgedanke
Liebe Leserin, lieber Leser,
manchmal sitzt man um 23:17 Uhr in einer fast leeren S-Bahn Richtung Außenbezirk, Neonlicht flackert über die Scheiben, und plötzlich versteht man etwas, das man vorher jahrelang nur intellektuell gewusst hat:
Recht haben fühlt sich kurzfristig besser an als gewinnen – und genau deshalb verliert man so oft das wirklich Wichtige.
Dieser Text ist kein Appell zur Selbstaufgabe. Er ist ein Versuch, zweierlei gleichzeitig zu tun:
- dir zeigen, wie teuer die Währung „Recht haben“ in Wirklichkeit ist
- und dir gleichzeitig eine andere Art zu gewinnen in die Hand geben, die paradoxerweise oft mehr Kraft, mehr Nähe und mehr innere Freiheit mit sich bringt.
Der unsichtbare Wettkampf im Kopf
Du kennst das Gefühl: Jemand sagt etwas Falsches – oder etwas, das du für falsch hältst – und sofort spannt sich ein unsichtbarer Muskel in deinem Solarplexus an. Die Stimme in dir sagt nicht „das stimmt nicht“, sondern „ich darf das nicht stehen lassen“.
Das ist kein Zufall. Das ist ein uraltes Schutzprogramm. Wer recht hat, signalisiert Kompetenz, Status, Sicherheit. In kleinen Dörfern vor 400 Jahren konnte das überleben oder Verhungern bedeuten. Heute entscheidet es meist nur noch darüber, ob das Abendessen schweigend oder streitend verläuft.
Recht haben wollen – die süße, teure Droge
Es gibt einen Grund, warum Menschen stundenlang über die korrekte Aussprache von „GIF“ oder die beste Routing-Strategie für Fahrradwege diskutieren: Recht haben löst im Gehirn eine Mini-Dopamin-Kaskade aus. Man fühlt sich kurz überlegen, klarer, lebendiger.
Aber der Preis ist hoch.
Jedes Mal, wenn du recht behalten willst, zahlst du mit Beziehungs-Kapital. Du zahlst mit Wärme. Du zahlst mit der Möglichkeit, dass der andere sich öffnet. Und sehr oft zahlst du mit einem Stück deiner eigenen Gelassenheit.
Gewinnen – was es wirklich bedeutet
Gewinnen im tieferen Sinne heißt: am Ende der Begegnung bist du freier, verbundener oder zumindest weniger gefangen als vorher.
Das kann bedeuten:
- Du hast etwas verstanden, das du vorher nicht verstanden hast
- Der andere fühlt sich gesehen
- Ihr seid beide ein Stück näher an der Wahrheit (auch wenn niemand „recht“ bekommen hat)
- Oder du hast einfach nur bewiesen, dass du stark genug bist, nicht recht haben zu müssen
Begegnung in einer verschneiten Nacht in Innsbruck
Stell dir vor, es ist Ende Jänner. Innsbruck, Maria-Theresien-Straße, kurz nach 22 Uhr. Der Schnee fällt in dicken, lautlosen Flocken. Die Straßenlaternen haben diesen warm-orangen Ton, der den Schnee fast rosa aussehen lässt.
Vor dem Eingang zur kleinen Bar „Der Bogen“ steht eine Frau Mitte dreißig, dunkler Wollmantel, hochgeschlagener Kragen, eine tannengrüne Mütze, die ein bisschen zu groß ist. Sie heißt Judith. Sie arbeitet als Logopädin in einer Frühförderstelle.
Neben ihr lehnt ein Mann, vielleicht 41, dunkle Daunenjacke mit abgewetztem Saum, Jeans, die schon bessere Tage gesehen haben. Er heißt Roman. Er ist Gleisbauer bei der ÖBB und hat heute elf Stunden im Schnee gestanden.
Sie kennen sich seit vier Monaten. Es ist ihre dritte richtige Verabredung. Und gerade jetzt sagt Roman:
„Die Jungen heutzutage wollen nur noch Homeoffice und vier Tage Woche. Kein Wunder, dass die Bahn kaum noch Leute findet.“
Judith zieht die Luft scharf ein. Sie spürt, wie sich ihre Schultern heben. In ihrem Kopf laufen schon drei starke Argumente auf: Fachkräftemangel, Burnout-Raten, Generationenvertrag, psychische Gesundheit von jungen Menschen, Statistiken zu Arbeitszufriedenheit.
Sie könnte jetzt loslegen. Sie könnte gewinnen.
Stattdessen atmet sie einmal tief durch die kalte Nachtluft. Der Atem steht weiß vor ihrem Gesicht. Sie schaut ihn an – wirklich an. Seine Augen sind müde. Seine Hände sind rau. Er hat heute Morgen um 4:50 Uhr angefangen.
Und plötzlich sagt sie etwas anderes.
„Du siehst aus, als hättest du heute richtig geschuftet.“
Roman blinzelt. Er hat mit Widerspruch gerechnet. Stattdessen kommt Wärme. Er nickt langsam.
„War hart. Minus elf und der Wind vom Patscherkofel direkt ins Gesicht.“
Judith lächelt leise. „Und trotzdem stehst du hier und wartest auf mich.“
Er schaut weg, fast verlegen. Dann wieder zurück.
„Klar. Sonst wär’s ja kein Date.“
In diesem Moment passiert etwas Entscheidendes: Der Kampf um „wer recht hat“ wird stillgelegt. Stattdessen beginnt ein anderes Spiel – das Spiel um Nähe.
Der Moment, in dem alles kippt
Die meisten Menschen glauben, der entscheidende Moment sei der, in dem man nachgibt. Das stimmt nicht.
Der entscheidende Moment ist der, in dem man merkt, dass man nachgeben könnte – und es trotzdem nicht sofort tut, sondern erst einmal spürt, wie viel Kraft es kostet, recht haben zu wollen.
Erst wenn man diesen Kraftaufwand wirklich wahrnimmt, wird die Entscheidung echt.
Die Anatomie eines Streits, der niemandem nützt
Nehmen wir einen klassischen Paarstreit um 21:40 Uhr in einer Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung in Hannover-List.
Sie: „Du hast schon wieder vergessen, die Spülmaschine auszuräumen.“
Er: „Ich war den ganzen Tag in der Firma und hatte drei Videocalls hintereinander.“
Sie: „Ich war auch arbeiten und hab danach noch die Kinder hingebracht und abgeholt.“
Er: „Aber ich verdiene mehr.“
Sie: „Das ist doch jetzt total egal.“
Er: „Nein, ist es nicht. Wenn ich mehr verdiene, ist es doch nur fair, wenn…“
Und plötzlich geht es nicht mehr um die Spülmaschine. Es geht darum, wer mehr leidet, wer mehr wert ist, wer das bessere Leben hat.
Das ist das wahre Gesicht des Recht-haben-Wollens: Es verwandelt ein konkretes Problem in einen existenziellen Machtkampf.
Wenn Schweigen lauter schreit als Worte
Manchmal ist die mutigste Antwort gar keine Antwort.
Vor zwei Jahren saß ich in einem kleinen Lokal in Zürich, direkt am Limmatquai. Am Nebentisch stritten zwei Männer, vielleicht Mitte 50, lautstark über die richtige Art, ein Fußballspiel zu kommentieren. Einer war absolut überzeugt, dass man den Schiedsrichter immer verteidigen müsse. Der andere hielt das für blanken Unsinn.
Irgendwann lehnte sich der eine zurück, nahm einen Schluck Bier, schaute aus dem Fenster auf das dunkle Wasser und sagte nur einen Satz:
„Weißt du was? Ist mir plötzlich egal.“
Der andere war baff. Dann lachte er – erst irritiert, dann echt.
Und das Gespräch wechselte. Plötzlich ging es um ihre Söhne, um alte Verletzungen, um das, was wirklich zählt.
Schweigen kann eine Tür öffnen, die jedes Argument nur weiter zuschlägt.
Die Kunst, loszulassen ohne aufzugeben
Loslassen bedeutet nicht Kapitulation. Es bedeutet Prioritätensetzung.
Eine sehr hilfreiche innere Frage lautet:
Was will ich heute wirklich gewinnen?
- Dass meine Meinung als die richtige anerkannt wird?
- Oder dass diese Beziehung ein Stück stabiler, wärmer, echter wird?
Meistens kann man nur eines von beidem haben.
Ein Abend in einer kleinen Bar in Hamburg-Altona
Lukas (36, Heizungsbauer, momentan fast nur mit Wärmepumpen unterwegs) sitzt an der Theke der „Kleine Pause“. Graues Kapuzensweatshirt, Ärmel hochgekrempelt, Unterarme voller kleiner Narben von jahrelangem Arbeiten mit Rohren und Kabeln.
Neben ihm sitzt Nele (34, Erzieherin in einer integrativen Kita in Ottensen). Sie trägt eine cognacfarbene Cordjacke über einem schwarzen Rollkragenpullover.
Sie diskutieren seit zwanzig Minuten über Impfpflicht, Masken in Kitas, Kinderrechte und Verantwortung.
Plötzlich sagt Lukas:
„Ich sag dir ehrlich: Ich hab einfach Angst, dass meine Kleine eines Tages irgendwas kriegt, was man hätte verhindern können.“
Nele schaut ihn an. Lange. Dann sagt sie leise:
„Ich auch.“
Und damit ist der Streit vorbei. Nicht weil einer recht bekommen hat. Sondern weil beide endlich dasselbe Gefühl gezeigt haben.
Was japanische und skandinavische Kulturen uns voraus haben
In vielen ostasiatischen Kulturen gibt es das Konzept von „wa“ – Harmonie. Nicht um jeden Preis, aber als hoher Wert. Streit wird oft vermieden, nicht aus Schwäche, sondern weil man weiß, dass die Beziehung meist wichtiger ist als der einzelne Punkt.
In Dänemark und Schweden sieht man häufig die Haltung: „Jeg er ligeglad med at have ret – jeg vil bare gerne forstå dig.“ (Mir ist egal, recht zu haben – ich möchte dich einfach verstehen.)
Das ist keine Weichspülerei. Es ist eine andere Definition von Stärke.
Der Preis des Stolzes – und was man stattdessen gewinnen kann
Jedes Mal, wenn du recht behältst und dabei einen Menschen verlierst, zahlst du einen sehr hohen Preis für ein sehr kleines Gefühl.
Umgekehrt: Jedes Mal, wenn du bewusst aufgibst, ohne innerlich klein beizugeben, gewinnst du etwas, das viel seltener ist: Würde. Leichtigkeit. Vertrauen.
Übung: Der 7-Minuten-Reset
Wenn du das nächste Mal merkst, dass du recht haben willst:
- Atme dreimal tief in den Bauch.
- Frage dich: „Was fühle ich gerade wirklich?“ (meist Angst, Unsicherheit, Verletzung)
- Frage dich: „Was will ich in fünf Jahren von dieser Beziehung / diesem Menschen noch wissen / spüren?“
- Entscheide bewusst: „Heute gewinne ich Nähe statt Recht.“
- Sage entweder gar nichts mehr – oder etwas, das mit „Ich verstehe, dass du …“ oder „Mir ist wichtig, dass du weißt …“ beginnt.
Sieben Minuten später fühlst du dich meist leichter – und der andere oft näher.
Tabelle: Recht haben vs. Verbinden
| Recht haben wollen | Verbinden wollen |
|---|---|
| Ziel: überlegen wirken | Ziel: verstanden werden |
| Gewinnt man: Status | Gewinnt man: Nähe |
| Verliert man: Beziehungskapital | Verliert man: kurzfristiges Ego-Hoch |
| Gefühl danach: kurz stark, dann leer | Gefühl danach: erleichtert, lebendig |
| Langfristige Bilanz: Isolation | Langfristige Bilanz: Vertrauen |
Fünf typische Situationen und wie man sie anders angehen kann
- Kollege behauptet etwas fachlich Falsches → „Interessant. Bei mir hat das immer so funktioniert, weil… Was hast du für Erfahrungen damit gemacht?“
- Partner sagt „Du bist immer so unordentlich“ → statt Verteidigung: „Das triggert dich ziemlich, oder? Erzähl mir, was genau dich daran stört.“
- Diskussion über Politik bei Familienfest → „Ich merk, dass uns das Thema echt aufwühlt. Wollen wir’s für heute ruhen lassen?“
- Jemand korrigiert dich vor anderen → Lächeln, kurzes Nicken: „Kann gut sein. Danke für den Hinweis.“
- Du merkst, dass du innerlich explodierst → Rausgehen, fünf tiefe Atemzüge, zurückkommen mit einem einzigen Satz: „Ich will gerade nicht streiten. Lass uns später reden.“
Fragen & Antworten aus echten Gesprächen
- „Aber wenn ich immer nachgebe, tanzen die anderen doch auf mir rum?“ → Meistens passiert das Gegenteil. Menschen respektieren jemanden, der stark genug ist, nicht kleinlich zu sein.
- „Und wenn die andere Person wirklich Unsinn redet?“ → Dann wird sie es irgendwann selbst merken – viel schneller, wenn du sie nicht in die Ecke drängst.
- „Wie bleibt man dabei authentisch?“ → Indem du sagst, was wirklich in dir ist – nur ohne Angriff. „Ich seh das anders, aber ich will dich verstehen“ ist 100 % authentisch.
- „Was, wenn es um wichtige Werte geht?“ → Dann lohnt es sich oft, den Streit später, ruhiger und 1:1 zu führen – nicht im Affekt.
- „Und wenn ich innerlich koche?“ → Dann ist das ein Signal, dass es nicht um den Inhalt geht, sondern um etwas Altes in dir. Genau da liegt die eigentliche Arbeit.
Aktueller Trend: Die „Strategic Humility“-Welle
Seit etwa zwei Jahren kommt aus den USA und Skandinavien ein Konzept herüber, das „strategische Demut“ genannt wird: Man gibt bewusst in kleinen Dingen nach – nicht aus Schwäche, sondern weil man weiß, dass langfristige Beziehungen und Teams dadurch stabiler werden. Besonders in Tech- und Startup-Kreisen wird das gerade aktiv trainiert.
Abschlussgedanke
Gewinnen ist nicht, wenn am Ende dein Standpunkt steht.
Gewinnen ist, wenn am Ende mehr Liebe, mehr Verständnis, mehr Leichtigkeit da ist als vorher.
Manchmal ist das größte Recht, das du dir nehmen kannst, das Recht, einfach mal falsch zu liegen – und trotzdem geliebt zu werden.
Hat dir der Text heute irgendwo einen kleinen inneren Schalter umgelegt? Dann schreib mir gern in die Kommentare: In welcher Situation hast du heute schon einmal bewusst auf „Recht haben“ verzichtet – und wie hat sich das angefühlt?
Über mich – Andreas Schulze
Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.
Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.
Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.
Meine Bücher findest du hier: Ebooks für deinen Erfolg
Mein vollständiges Profil findest du hier: Über Mich & Erfolgsebook
Willkommen auf meiner Seite – und in deiner Erfolgsgeschichte.

Alles, was du liebst, wird vergehen.
Menschen. Momente. Gefühle.
Auch du.
Niemand sagt dir das gern ins Gesicht.
Aber dein Leben ist kein unendlicher Raum.
Es ist ein Countdown.
Rein rechnerisch hast du etwa 625.000 bis 700.000 Stunden auf dieser Welt.
Nicht mehr. Nicht weniger.
Ein Großteil davon verschwindet im Schlaf.
Ein weiterer Teil in Terminen, Pflichten, Ablenkung.
Und plötzlich stehst du da und denkst:
Wo ist all die Zeit geblieben?
Das Licht wird nicht langsam dunkler.
Es geht einfach aus.
Genau deshalb ist Zeit das Wertvollste, was du besitzt –
und gleichzeitig das, was die meisten Menschen am achtlosesten verlieren.
Alles, was du liebst, ist endlich.
Darum ist „später“ eine gefährliche Lüge.
Nicht irgendwann.
Nicht wenn es ruhiger wird.
Nicht wenn du mehr Zeit hast.
Jetzt.
Heute.
In diesem Moment.
erfolgsebook.com existiert aus genau einem Grund:
Dir zu helfen, aus begrenzter Lebenszeit ein bewusstes Leben zu machen.
Nicht mit Druck.
Nicht mit leeren Parolen.
Sondern mit Klarheit.
Impulse, die dir zeigen:
– warum Genuss ohne Richtung dich leer zurücklässt
– warum Erfolg ohne Sinn dich trotzdem müde macht
– und wie aus bloßer Existenz ein Leben mit Tiefe wird
Keine Theorien.
Keine Motivationsfloskeln.
Sondern Gedanken, die dich dein Leben neu sehen lassen.
Viele Leser sagen danach:
„Ich renne meiner Zeit nicht mehr hinterher.
Ich entscheide, wofür ich sie einsetze.“
Und dann kommt der Satz, den niemand je hören wollte –
aber fast jeder irgendwann fühlt:
Eines Tages wachst du auf –
und es gibt kein ‚später‘ mehr für das,
was dir wirklich wichtig war.
Wenn du begreifst, dass du nur dieses eine Leben hast,
willst du nicht länger funktionieren.
Du willst fühlen.
Erleben.
Spuren hinterlassen – in deinem Herzen und in dem der Menschen, die du liebst.
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Sondern aus Respekt vor deiner Zeit.
Du kannst deine Stunden nicht vermehren.
Aber du kannst entscheiden,
dass sie Bedeutung haben.
Jede einzelne.
