Genieße deine Erfolgsreise jetzt!
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Genieße deine Erfolgsreise jetzt!

Stell dir vor, der Moment, in dem du aufhörst zu warten. Nicht morgen, nicht wenn alles „perfekt“ ist, nicht wenn du endlich „bereit“ bist. Genau jetzt, in diesem Atemzug, während deine Fingerspitzen noch über der Tastatur zögern oder dein Blick gerade aus dem Fenster fällt. Der Erfolg ist keine ferne Stadt, die du irgendwann erreichst – er ist die Art, wie du gerade gehst.

Du darfst die Reise genießen – oder sie erleiden. Die meisten Menschen wählen unbewusst das Zweite. Sie hetzen einem Bild hinterher, das sie sich in Instagram-Scroll-Nächten zusammengespart haben, und merken erst Jahre später, dass sie auf dem Weg dorthin fast alles verloren haben, was sie eigentlich lebendig gemacht hat.

Die Erfolgsreise ist kein Marathon mit Zielband – sie ist ein Tanz, den du entweder mittanzst oder verpasst.

In diesem Beitrag erzähle ich dir von vier Menschen – reale Begegnungen, Namen und einige Details natürlich verändert – die genau diesen Schalter irgendwann umgelegt haben. Keine Hollywood-Wendung. Kein Lottogewinn. Nur der stille, radikale Entschluss, die eigene Gegenwart nicht länger zu vertrösten.

Hamburg – Johanna, 34, Intensivpflegekraft

Johanna schiebt seit neun Jahren Nachtdienste auf einer Intensivstation in Hamburg-Altona. Um 3:47 Uhr morgens, wenn der Monitor-Alarm wieder schrillt und sie zum x-ten Mal in dieser Schicht die Hände eines Sterbenden hält, spürt sie es jedes Mal wieder: ihr Leben rinnt in diesen kargen, nach Desinfektionsmittel riechenden Fluren davon.

Eines Morgens, nach 14 Stunden Dienst, setzt sie sich in der Cafeteria mit einem lauwarmen Espresso an den Tisch und schreibt in ihr Handy-Notizbuch einen einzigen Satz:

„Ich will nicht mehr nur überleben, bis ich 63 bin.“

Von da an ändert sich nichts Großes – und doch alles.

Sie beginnt, nach jedem Nachtdienst 20 Minuten am Elbstrand zu sitzen, barfuß, egal ob es regnet. Sie kauft sich ein kleines, gebrauchtes Akkordeon (ausgerechnet, weil sie als Kind nie spielen durfte) und übt jeden freien Nachmittag drei Lieder. Schlecht. Aber laut. Und sie sagt ihren Kollegen zum ersten Mal „Nein“, als sie wieder für eine Extratour eingeteilt werden soll.

Innerhalb von 14 Monaten kündigt sie nicht – sie reduziert auf 75 %. Der finanzielle Druck steigt, aber der seelische sinkt dramatisch. Heute spielt sie einmal im Monat mit drei anderen Laienmusikern in einem kleinen Kulturcafé in Ottensen – und die Menschen weinen manchmal, wenn sie „Der Mond ist aufgegangen“ auf dem Akkordeon anstimmt. Nicht weil sie virtuos wäre. Sondern weil man hört: diese Frau hat sich ihr Leben zurückgeholt.

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Aktueller Trend aus Übersee, der gerade in Mitteleuropa ankommt: „Micro-sabbaticals“

In den USA und Australien nehmen immer mehr Menschen mit Vollzeitstelle alle 18–24 Monate 4–8 Wochen komplett frei – bezahlt oder unbezahlt – und nennen es bewusst nicht „Auszeit“, sondern „Lebens-Reset“. Unternehmen wie einige große Tech-Firmen oder Beratungshäuser bieten inzwischen sogar bezahlte Micro-Sabbaticals an. In Deutschland und Österreich testen gerade die ersten mittelständischen Betriebe (vor allem aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich) ähnliche Modelle – oft unter dem Namen „Regenerationsmonat“ oder „Lebensjahres-Konto“.

Wien – Elias, 41, Gleisbaumeister

Elias steht seit 19 Jahren auf den Gleisen der ÖBB. Schwere Schraubenschlüssel, Frost in den Fingern, der Geruch von Schwellenöl und Diesel. Er hat immer gesagt: „Ich mach das, bis die Rente kommt. Punkt.“

Eines Abends sitzt er in einer kleinen Beisl in Favoriten mit einem Wiener Melange und hört zum ersten Mal bewusst zu, wie seine Kollegen über ihre Enkelkinder reden – und merkt, dass er selbst keine Geschichten zu erzählen hat.

Am nächsten Morgen ruft er bei der Gewerkschaft an und fragt nach Weiterbildungsoptionen. Zwei Jahre später hat er die Prüfung zum Bauleiter gemacht. Er verdient jetzt fast 30 % mehr, arbeitet fast nur noch tagsüber und hat vor allem eines gewonnen: Zeit am Abend, um mit seiner Frau Walzer zu üben – etwas, das sie sich als junges Paar geschworen hatten und dann vergessen.

Er sagt heute: „Ich dachte immer, Erfolg heißt mehr Geld oder höhere Position. Dabei war es nur, dass ich abends wieder Walzer tanzen kann, ohne dass mir die Knochen wehtun.“

Malediven – Inseltraum im Ozean

Abenteuer: Eine Tauchreise zu den Korallenriffen mit Übernachtung in einer Überwasser-Villa.

Tauche in die Unterwasserwelt der Malediven, wo Mantarochen und Schildkröten deine Begleiter sind. Nachts schläfst du in einer Villa über dem türkisfarbenen Ozean, umgeben von Sternen. Dieses Abenteuer weckt deine Sehnsucht nach Harmonie und lässt dich die Magie des Meeres spüren.

Das ist kein Luxusurlaub für Reiche. Es ist ein bewusst gewählter Kontrapunkt für Menschen, die jahrelang nur funktioniert haben. Eine Woche Stille, Salz auf der Haut, das Geräusch von Wasser unter dem Bett – und danach fällt es vielen leichter, im Alltag kleine, aber entscheidende Grenzen zu ziehen.

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Zürich – Lea, 29, Logistikdisponentin

Lea sitzt in einem Großraumbüro am Europaallee-Platz und plant LKW-Routen quer durch Europa. Jeden Tag dieselben Excel-Tabellen, dieselben Telefonate, dieselbe innere Leere.

Eines Tages scrollt sie durch Fotos von einer ehemaligen Schulkameradin, die jetzt als freie Textildesignerin in Portugal lebt. Statt Neid spürt Lea einen Stich, der sich anfühlt wie ein Weckruf.

Sie meldet sich für einen Online-Kurs in Handlettering an – nur so, aus Neugier. Innerhalb von acht Monaten entwirft sie die ersten Bieretiketten für eine kleine Brauerei im Zürcher Oberland. Heute arbeitet sie 60 % in der Logistik und 40 % selbständig als Lettering-Künstlerin.

„Ich habe nicht meinen Job gekündigt“, sagt sie. „Ich habe nur aufgehört, mein Leben zu vertagen.“

Tabelle – 7 kleine Weichen, die deine Erfolgsreise sofort verändern

Moment der Entscheidung Was die meisten tun Was die Wenigen tun (und warum es wirkt) Sofortiger Effekt
Montagmorgen Snooze + schlechtes Gewissen 7 Minuten bewusst atmen + ein Satz „Heute wähle ich mich“ Nervensystem beruhigt sich messbar
Feierabend Netflix + Wein 20 Minuten Spaziergang ohne Handy Kreativität +20–30 % am nächsten Tag
Gehaltseingang Sofort ausgeben oder sparen 10 % sofort auf „Träume-Konto“ Psychologisches Gefühl von Fortschritt
Einladung zu Überstunden „Klar, mach ich“ „Ich schaue, was in meinem Kalender geht“ Grenzen trainieren = Selbstrespekt ↑
Sonntagabend-Burnout-Gefühl Verdrängen 10 Minuten Journaling: „Was hat diese Woche wirklich gezählt?“ Sinngefühl steigt deutlich
Neuer Trend/Kurs-Angebot „Zu teuer / keine Zeit“ „Ich teste 14 Tage und entscheide danach“ Lernfreude bleibt lebendig
Jemand fragt „Wie geht’s?“ „Gut, und dir?“ Ehrlich zwei Sätze: „Eigentlich ziemlich erschöpft – und bei dir?“ Echte Verbindung entsteht

Fragen & Antworten – was Leser wirklich wissen wollen

  1. Muss ich meinen Job kündigen, um die Erfolgsreise zu genießen? Nein. Die meisten beginnen mit 5–15 % Veränderung – weniger Stunden, ein Nebenprojekt, ein neues Ritual. Der große Hebel ist Selbsterlaubnis, nicht Selbstausbeutung.
  2. Was, wenn ich Angst habe, dass alles den Bach runtergeht? Angst ist normal. Sie zeigt nur, dass dir etwas wichtig ist. Fang klein an – ein Abendkurs, ein freier Freitag im Monat, ein Gespräch mit dem Chef. Die meisten Katastrophen bleiben Fantasie.
  3. Wie bleibe ich dran, wenn die Motivation nachlässt? Vergiss Motivation. Baue mikroskopische Gewohnheiten (2–5 Minuten am Tag) und koppere sie an bereits existierende Routinen (z. B. nach dem Zähneputzen 2 Minuten Akkordeon). Gewohnheit schlägt Willenskraft langfristig um Längen.
  4. Ist das alles nicht egoistisch? Nein – es ist Vorbild. Wenn du ausgebrannt bist, kannst du niemanden mehr nähren. Deine Lebendigkeit ist das größte Geschenk für die Menschen um dich herum.
  5. Was ist der schnellste Hebel, den ich heute noch ziehen kann? Sag heute Abend laut zu dir selbst: „Ich darf jetzt schon genießen, was ich bereits erschaffen habe.“ Und dann tu eine winzige Sache nur für dich – ein gutes Buch, ein warmer Tee, ein Spaziergang im Regen.
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Zitat

„Der Weg ist das Ziel.“ – Konfuzius

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann schreib mir gerne in die Kommentare: Welchen winzigen Schritt wirst du heute für deine eigene Erfolgsreise machen? Ich lese jede Zeile und antworte persönlich.

(Die Geschichten beruhen auf echten Zoom-Interviews – Namen und einige Details wurden aus Privatsphärenschutz angepasst.)

Über mich – Andreas Schulze

Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.

Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.

Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.

Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.

Meine Bücher findest du hier: Ebooks für deinen Erfolg

Mein vollständiges Profil findest du hier: Über Mich & Erfolgsebook

Willkommen auf meiner Seite – und in deiner Erfolgsgeschichte.

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