Flüchtiger Spaß vergeht – echtes Glück bleibt ewig bestehen
Stell dir vor, du sitzt um 2:17 Uhr nachts auf dem Balkon einer kleinen Wohnung in Leipzig-Plagwitz. In der Hand ein lauwarmes Bier aus dem Kühlschrank eines Mitbewohners, der gerade wieder einmal nicht aufgeräumt hat. Unten fährt die letzte Tram vorbei, quietscht in der Kurve wie ein müdes Tier. Du scrollst, lachst kurz über ein dummes Meme, fühlst für 1,8 Sekunden so etwas wie Erleichterung – und dann ist es wieder da: dieses hohle, leicht kratzende Gefühl hinter dem Brustbein, als hätte jemand mit einem stumpfen Löffel an deiner Seele geschabt.
Das war flüchtiger Spaß.
Und genau da beginnt die eigentliche Frage dieses Textes.
Inhaltsverzeichnis
- Was flüchtiger Spaß mit dem Gehirn anstellt
- Die Anatomie des echten Glücks – anders als du denkst
- Der entscheidende Wendepunkt: Hanna aus Graz und Jonas aus Kiel
- Warum wir Süßigkeiten statt Mahlzeiten wählen
- Die unsichtbare Preisliste jedes kurzfristigen Hochs
- Wie man den Geschmack von echtem Glück wieder erkennt
- Praktische Wege – keine 21-Tage-Challenges
- Häufige Irrtümer, die fast jeder glaubt
- Der kleine, fiese Test für den Alltag
- Abschließende Notiz aus der eigenen Küche
Was flüchtiger Spaß mit dem Gehirn anstellt
Dein Nucleus accumbens – diese kleine walnussgroße Region, die gerne als „Belohnungszentrum“ bezeichnet wird – verhält sich bei flüchtigem Spaß wie ein Junkie auf Entzug. Dopamin wird in kurzen, steilen Spitzen ausgeschüttet. Danach folgt der Absturz – nicht dramatisch, sondern schleichend. Genau dieses Muster macht Online-Shopping um Mitternacht, den fünften Kurzvideos-Rausch oder den dritten Energy-Drink hintereinander so verführerisch.
Der entscheidende Unterschied zu echtem Glück: Die Dopaminspitze bei flüchtigem Spaß ist hoch, aber extrem schmal. Echte, tiefe Zufriedenheit (im Fachjargon oft „Eudaimonia“ genannt) erzeugt eine sanfte, langgezogene Serotonin- und Oxytocin-Kurve – viel weniger „Wow“ im ersten Moment, dafür tagelang ein unterschwelliges, warmes Summen im Hintergrund.
Die Anatomie des echten Glücks – anders als du denkst
Echtes Glück fühlt sich oft erst einmal unspektakulär an.
Es ist der Moment, in dem du nach einem langen Streit mit deiner Partnerin plötzlich beide gleichzeitig losprustet, weil ihr merkt, wie lächerlich ihr gerade wart.
Es ist das Gefühl, wenn du um 19:43 Uhr die Wohnungstür hinter dir schließt, weißt, dass du heute genau das getan hast, was du dir vorgenommen hattest – und niemand applaudiert.
Es ist die leise Gewissheit am Sonntagabend, dass du nächste Woche wieder mit demselben Menschen aufwachen wirst, der dich auch dann noch mag, wenn du grantig, unausgeruht und mit Mundgeruch bist.
Kurz: Echtes Glück ist ein Beziehungsstatus – zu dir selbst, zu anderen Menschen, zu einer Sache, die größer ist als der Moment.
Der entscheidende Wendepunkt: Hanna aus Graz und Jonas aus Kiel
Hanna, 34, Physiotherapeutin in einer kleinen Grätzel-Praxis am Lendplatz in Graz, hatte jahrelang jeden Freitagabend dasselbe Programm: drei Cocktails in einer Bar mit viel Neon, dann irgendwann ein Typ, der „eigentlich ganz nett“ war, dann Sonntagmittag der Kater und das Gefühl, wieder einen Stapel leerer Tage verschwendet zu haben.
Eines Tages – nach einem besonders deprimierenden Sonntag – meldete sie sich zu einem ehrenamtlichen Projekt: Sie begleitete einmal pro Woche eine ältere Dame mit beginnender Demenz beim Spazierengehen durch den Stadtpark. Kein Applaus, kein Instagram-Story-Material, keine Bezahlung.
Nach sieben Monaten bemerkte sie etwas Seltsames: Sie freute sich bereits montags auf den Mittwoch. Nicht explosiv. Sondern wie man sich auf warmen Tee freut, wenn man friert.
Jonas, 29, Lagerist in einem Logistikzentrum bei Kiel, hatte das gegenteilige Muster. Jeden Samstagabend feierte er „richtig“, wie er sagte. Tequila, laute Musik, fremde Körper. Sonntags lag er dann bis 16 Uhr im Bett und scrollte, bis ihm schlecht wurde.
Eines Abends – nach einer besonders langen Schicht – blieb er einfach sitzen, als die Kollegen in die Kneipe wollten. Stattdessen ging er ans Wasser, setzte sich auf eine Bank und schaute den Frachtschiffen zu. Kein Handy. Nur Wind, Salzgeruch und das tiefe Brummen der Motoren.
Zwei Stunden später stand er auf und dachte zum ersten Mal seit Jahren: „Das war ein guter Abend.“
Beide hatten denselben Wendepunkt – nur in unterschiedliche Richtungen.
Warum wir Süßigkeiten statt Mahlzeiten wählen
Unser modernes Leben ist auf schnelle Dopamin-Hits optimiert.
- Push-Benachrichtigungen
- Endlos-Scroll-Feeds
- One-Click-Bestellungen
- Instant-Matches
Alle diese Dinge funktionieren nach demselben Prinzip wie eine Spielautomat: unvorhersehbare kleine Belohnungen in kurzen Abständen. Genau das Muster, das laut Verhaltensforschung am süchtigsten macht.
Eine echte Mahlzeit – also ein Gespräch, ein gemeinsames Kochen, ein langer Spaziergang, ein Buch, das man langsam liest – braucht Vorbereitung, Zeit und vor allem die Bereitschaft, anfangs Langeweile auszuhalten.
Die meisten Menschen haben verlernt, Langeweile auszuhalten.
Und genau dort liegt der eigentliche Unterschied.
Die unsichtbare Preisliste jedes kurzfristigen Hochs
Jeder flüchtige Kick hat einen Preis – nur dass die Rechnung später kommt.
- Der vierte Drink → schlechter Schlaf → gereizter Montag
- Die halbe Nacht Serien-Marathon → Konzentrationsprobleme → Aufschieberitis
- Der Online-Kaufrausch → Konto minus 187 € → Schuldgefühle
- Der schnelle Sex ohne Bindung → Leere am nächsten Morgen
Die meisten Menschen addieren diese kleinen Rechnungen nie zusammen. Sie sehen nur den Moment der Erleichterung – nicht die Zinseszinsen der Erschöpfung.
Wie man den Geschmack von echtem Glück wieder erkennt
Es gibt einen einfachen, aber radikalen Test:
Frage dich nach jeder Aktivität:
„Fühlt sich mein Körper danach leichter oder schwerer an?“
Nicht dein Kopf. Dein Körper.
- Leichter → meistens echtes Glück
- Schwerer → meistens flüchtiger Spaß mit Nachgebühr
Der Körper lügt fast nie.
Praktische Wege – keine 21-Tage-Challenges
- Die 3-Stunden-Regel Plane einmal pro Woche bewusst drei Stunden ohne Bildschirm, ohne Konsum, ohne Plan. Nur sein. Spazieren. Sitzen. Nachdenken. Die ersten 45 Minuten fühlen sich oft qualvoll an. Danach passiert etwas Magisches.
- Mikro-Verpflichtungen gegenüber Menschen Sag einer Person, die dir wichtig ist: „Ich rufe dich nächste Woche Dienstag um 19:30 Uhr an.“ Halte das Versprechen ein. Das erzeugt Oxytocin – und das hält länger als jeder Like.
- Das „Nein-Danke-Training“ Übe bewusst, kleine Verlockungen abzulehnen. Nicht aus Askese, sondern um zu spüren, wie sich Stolz anfühlt, wenn man sich selbst treu bleibt.
- Der Dankbarkeits-Scan rückwärts Nicht „wofür bin ich heute dankbar?“, sondern: „Was habe ich heute getan, für das ich mir morgen dankbar sein werde?“
Häufige Irrtümer, die fast jeder glaubt
- „Echtes Glück ist immer aufregend.“ → Falsch. Es ist oft leise.
- „Wenn ich erst X habe, dann bin ich glücklich.“ → Falsch. Der Set-Point kehrt zurück.
- „Ich muss erst alle Probleme lösen.“ → Falsch. Glück existiert parallel zu Schwierigkeiten.
Der kleine, fiese Test für den Alltag
Nächstes Wochenende mach Folgendes:
Freitagabend: Mach alles, was du normalerweise machst, um „abzuschalten“.
Samstagabend: Plane bewusst drei Stunden ohne Konsumzwang – und tu einfach, was sich richtig anfühlt.
Vergleiche Sonntagmorgen um 10 Uhr deinen Gemütszustand.
Die meisten Menschen sind schockiert, wie groß der Unterschied ist.
Abschließende Notiz aus der eigenen Küche
Gestern Abend saß ich um 22:40 Uhr am Küchentisch, hatte einen einfachen Kräutertee (kein Matcha-Latte-to-go, kein kaltes IPA), das Fenster war offen, draußen hörte man nur den Wind in den Platanen.
Ich habe nichts gekauft, nichts konsumiert, niemanden angeschrieben.
Und trotzdem war da dieses leise, warme Gefühl.
Kein Feuerwerk.
Nur ein kleines, beständiges Glimmen.
So fühlt sich Glück an, wenn man aufhört, es zu jagen.
„Wenn du spürst, dass du mehr vom Leben willst als nur kurz aufzublitzen – bleib dran. Es lohnt sich wirklich.“
Hat dir der Text ein leises „Aha“ im Brustkorb hinterlassen? Dann schreib mir gerne in die Kommentare: Welcher kleine Moment hat dir zuletzt dieses warme, beständige Glimmen gegeben? Teile den Beitrag mit jemandem, der gerade wieder einmal „nur schnell abschalten“ will.
Über mich – Andreas Schulze
Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.
Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.
Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.
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und dein Leben radikal verändern kann:
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Kapitel 1: Dein Funke – Entdecke die Flamme in dir, die die Welt erleuchtet
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Kapitel 4: Dein inneres Kind – Heile die Wunden deiner Vergangenheit
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Kapitel 7: Neuroplastizität – Programmiere dein Gehirn neu für Erfolg
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Kapitel 9: Resilienz – Steh stärker auf, als du gefallen bist
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Kapitel 13: Die Kunst der Visualisierung – Erschaffe deine Zukunft
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Kapitel 16: Mikrogewohnheiten – Kleine Routinen, gigantische Ergebnisse
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Kapitel 22: Psychologie des Überzeugens – Meistere Kommunikation
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Kapitel 27: Wissenschaft des Schlafes – Höchstleistung beginnt nachts
-
Kapitel 31: Kreativität entfesseln – Denke jenseits der Grenzen
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Kapitel 36: Netzwerk der Größe – Menschen, die dich nach oben tragen
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Kapitel 42: Künstliche Intelligenz für deinen Erfolg
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Kapitel 46: Die Kunst des Gebens – Großzügigkeit als Erfolgsfaktor
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Kapitel 53: Dein Quantensprung – Durchbrich das scheinbar Unmögliche
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Kapitel 60: Die Frequenz des Erfolgs – Stimme dich auf Sieg ein
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Kapitel 70: Die Kunst der Pausen – Stärke durch Stille
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Kapitel 72: Magnetische Ausstrahlung – Unaufhaltsame Präsenz
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Kapitel 77: Die Kunst des Atems – Entfessele deine Lebensenergie
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