Erfolgsvirus – infiziere dich jetzt, bevor es zu spät ist
Stell dir vor, du sitzt in einem kleinen Café in Hamburg-Altona, der Regen prasselt gegen die Scheibe, und der Duft von frisch gebrühtem Espresso hängt schwer in der Luft. Draußen hasten Menschen mit hochgeschlagenen Kragen vorbei, jeder in seinem eigenen Kampf. Drinnen nippt Lena Bergmann, 32, Logopädin in einer Rehaklinik, an ihrem Caffè Latte und starrt auf ihr Handy. Sie scrollt durch Nachrichten von Kollegen, die gerade befördert wurden, von Freundinnen, die neue Projekte stemmen, von Bekannten, die plötzlich marathontauglich geworden sind. Und plötzlich trifft es sie wie ein Blitz: Warum fühlt sich ihr eigenes Leben so zäh an? Warum scheint bei anderen der Motor immer zu laufen, während ihrer nur tuckert?
Inhaltsverzeichnis
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Der Moment, in dem die Infektion beginnt
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Was genau ist diese „Winner-DNA“ wirklich?
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Wie die Seuche überspringt – von Mensch zu Mensch
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Die gefährlichen Symptome der anderen Seuche
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Infiziere dich bewusst – die ersten Schritte
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Geschichten aus dem echten Leben: Drei Infizierte
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Der aktuelle Trend, der gerade nach Europa rollt
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Häufige Stolpersteine und wie du sie umgehst
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Tabelle: Dein Infektions-Check
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Fragen & Antworten – direkt aus der Praxis
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Zum Abschluss: Ein Funke, der bleibt
Der Moment, in dem die Infektion beginnt
Es passiert nicht mit Pauken und Trompeten. Es passiert in der Stille zwischen zwei Atemzügen. Du hörst jemanden von seinem letzten Projekt erzählen – nicht angeberisch, sondern mit dieser ruhigen Gewissheit, dass Scheitern nur Daten sind. Plötzlich spürst du ein Ziehen, nicht schmerzhaft, sondern wie ein Muskel, der sich erinnert, dass er wachsen kann. Das ist der erste Kontakt. Die Seuche hat dich gestreift.
Was genau ist diese „Winner-DNA“ wirklich?
Sie ist kein Gen, kein magisches Blut, kein Amulett. Es ist eine Haltung, die sagt: Fähigkeiten sind formbar. Anstrengung ist der Weg, nicht das Eingeständnis von Schwäche. Die Überzeugung, dass Intelligenz, Talent, Charakter kein fester Block sind, sondern Ton in deinen Händen. Wer diese Haltung lebt, sieht Hindernisse als Rätsel, Kritik als Information und das Leben anderer nicht als Bedrohung, sondern als Inspiration.
Wie die Seuche überspringt – von Mensch zu Mensch
Menschen sind Spiegelneuronen auf Beinen. Wenn du jemanden siehst, der nach einem Rückschlag aufsteht und sagt „Okay, nächstes Mal anders“, feuern bei dir dieselben Nervenbahnen. Es heißt soziale Kontagion – Motivation springt über wie ein Lachen in einer Runde. In Teams, in Freundeskreisen, sogar in Familien breitet sich diese Haltung aus. Wer in einem Umfeld mit solchen Menschen lebt, entwickelt selbst resilientere Reaktionen auf Stress und Misserfolg. Die Seuche ist real – und sie heilt.
Die gefährlichen Symptome der anderen Seuche
Die Fixed-Mindset-Seuche ist tückischer. Sie flüstert: „Du bist so, wie du bist. Ändern bringt nichts.“ Sie macht aus Fehlern Beweise für Unwert. Sie lässt dich neidisch werden statt neugierig. Sie sorgt dafür, dass du dich klein machst, damit niemand merkt, wie verletzlich du dich fühlst. In Deutschland, Österreich, der Schweiz sehen wir das oft: die Angst vor Blamage, der Hang zur Perfektion, das leise „Das schaff ich eh nicht“. Es ist die Seuche, die Karrieren bremst, Beziehungen vergiftet und Träume in Schubladen einsperrt.
Infiziere dich bewusst – die ersten Schritte
- Ersetze „Ich bin nicht gut darin“ durch „Ich bin noch nicht gut darin“.
- Feiere den Prozess, nicht nur das Ergebnis.
- Suche aktiv Menschen, die bereits infiziert sind – sie sind die besten Vektoren.
- Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, die du heute gelernt hast, egal wie klein.
- Wenn du scheiterst, frag sofort: Was nehme ich mit? Statt: Warum immer ich?
Geschichten aus dem echten Leben: Drei Infizierte
Innsbruck, Tirol. Jakob Reiter, 38, Bergrettungssanitäter. Früher dachte er, Mut sei etwas, das man hat oder nicht. Nach einem Einsatz, bei dem er fast einen Kollegen verloren hätte, hörte er von einem Trainer: „Angst ist kein Charakterfehler, sondern ein Signal.“ Jakob begann, sich wöchentlich neuen Situationen auszusetzen – erst kleine, dann größere. Heute leitet er Ausbildungen. Die Seuche hat ihn nicht nur gerettet – sie hat ihn zum Lehrer gemacht.
Luzern, Schweiz. Nora Haldemann, 29, Physiotherapeutin. Sie fühlte sich festgefahren, immer dieselben Patienten, dieselben Übungen. Dann lernte sie eine Kollegin kennen, die ständig neue Fortbildungen machte, obwohl sie schon 20 Jahre im Beruf war. Nora dachte: „Wenn die das kann…“ Heute hat sie eine eigene kleine Praxis mit Schwerpunkt auf neurologische Rehabilitation. Der Funke sprang über – und brennt jetzt in ihr selbst.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Tim Schröder, 34, Windkrafttechniker auf See. Monatelang auf Plattformen, Wind, Kälte, Einsamkeit. Früher hätte er gesagt: „Das ist nichts für mich.“ Doch ein Vorgesetzter sagte ihm: „Jeder hier hat mal gekotzt vor Angst. Die Frage ist, was du danach tust.“ Tim lernte, Fehler als Lernprotokolle zu sehen. Heute bildet er Neue aus. Die Plattform ist dieselbe – aber der Mensch darauf ein anderer.
Der aktuelle Trend, der gerade nach Europa rollt
„Neuroplasticity Stacking“ – das bewusste Kombinieren von kleinen täglichen Gewohnheiten, die das Gehirn gezielt umverdrahten. In den USA und Asien schon länger etabliert, kommt es jetzt stark nach Mitteleuropa. Es geht darum, diese Haltung nicht nur zu denken, sondern neurologisch zu verankern: 5 Minuten Meditation + Journaling + eine winzige neue Fähigkeit pro Tag. Wer das durchhält, berichtet von spürbar mehr mentaler Flexibilität nach 8–12 Wochen.
Häufige Stolpersteine und wie du sie umgehst
- Du vergleichst dich mit dem Hochglanzleben anderer → Lösung: Vergleiche dich nur mit deinem Ich von gestern.
- Du gibst nach dem ersten Rückschlag auf → Lösung: Plane den Rückschlag ein, er ist Teil des Experiments.
- Dein Umfeld zieht dich runter → Lösung: Schaffe dir eine „Infektionsblase“ – Podcasts, Bücher, Menschen, die schon weiter sind.
Tabelle: Dein Infektions-Check
| Bereich | Fixed-Mindset-Zeichen | Growth-Mindset-Zeichen | Dein Status (1–10) |
|---|---|---|---|
| Umgang mit Kritik | Verteidigen, Ausreden suchen | Danken, nachfragen, umsetzen | |
| Reaktion auf Erfolg anderer | Neid, Abwerten | Lernen wollen, gratulieren | |
| Sprache über Fähigkeiten | „Ich kann das nicht“ | „Ich kann das noch nicht“ | |
| Umgang mit Anstrengung | Vermeiden, schnell aufgeben | Genießen als Wachstum | |
| Blick in die Zukunft | Angst vor Versagen | Neugier auf Möglichkeiten |
Fragen & Antworten – direkt aus der Praxis
1. Wie merke ich, ob ich schon infiziert bin? Wenn du bei Rückschlägen eher neugierig als niedergeschlagen bist und anfängst, Strategien zu suchen statt dich selbst zu verurteilen – dann bist du mittendrin.
2. Was, wenn mein Partner / meine Familie fixed ist? Sei der Vektor. Lebe es vor, ohne zu predigen. Die meisten Menschen übernehmen unbewusst die Haltung derer, die sie am meisten respektieren.
3. Hält die Infektion ewig? Nein. Sie muss gepflegt werden wie ein Muskel. Wer aufhört zu trainieren, verliert schnell an Spannkraft.
4. Kann man die Seuche auch beruflich nutzen? Absolut. Teams mit dieser Kultur haben nachweislich höhere Innovation und geringere Fluktuation.
5. Was ist der schnellste Weg, jemanden anzustecken? Erzähle deine eigene Geschichte – ehrlich, ohne Heldenpose. Zeig die Tiefs und wie du rausgekommen bist. Das wirkt stärker als jeder Vortrag.
Zitat
„Der größte Unterschied zwischen Menschen, die erfolgreich sind, und denen, die es nicht sind, liegt nicht im Talent – sondern darin, ob sie glauben, dass sie es entwickeln können.“
Hat diese kleine Seuche dich heute schon ein Stück erwischt? Schreib in die Kommentare: Welchen winzigen, aber mutigen Schritt hast du heute gemacht, obwohl alles in dir „Lass es lieber“ geflüstert hat? Teile den Text mit jemandem, der gerade denkt, für ihn sei es zu spät. Die Welt braucht mehr von dieser guten Ansteckung.
Über mich – Andreas Schulze
Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.
Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.
Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.
Meine Bücher findest du hier: Ebooks für deinen Erfolg
Mein vollständiges Profil findest du hier: Über Mich & Erfolgsebook
Willkommen auf meiner Seite – und in deiner Erfolgsgeschichte.

Alles, was du liebst, wird vergehen.
Menschen. Momente. Gefühle.
Auch du.
Niemand sagt dir das gern ins Gesicht.
Aber dein Leben ist kein unendlicher Raum.
Es ist ein Countdown.
Rein rechnerisch hast du etwa 625.000 bis 700.000 Stunden auf dieser Welt.
Nicht mehr. Nicht weniger.
Ein Großteil davon verschwindet im Schlaf.
Ein weiterer Teil in Terminen, Pflichten, Ablenkung.
Und plötzlich stehst du da und denkst:
Wo ist all die Zeit geblieben?
Das Licht wird nicht langsam dunkler.
Es geht einfach aus.
Genau deshalb ist Zeit das Wertvollste, was du besitzt –
und gleichzeitig das, was die meisten Menschen am achtlosesten verlieren.
Alles, was du liebst, ist endlich.
Darum ist „später“ eine gefährliche Lüge.
Nicht irgendwann.
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Nicht wenn du mehr Zeit hast.
Jetzt.
Heute.
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erfolgsebook.com existiert aus genau einem Grund:
Dir zu helfen, aus begrenzter Lebenszeit ein bewusstes Leben zu machen.
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– warum Genuss ohne Richtung dich leer zurücklässt
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Keine Theorien.
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Viele Leser sagen danach:
„Ich renne meiner Zeit nicht mehr hinterher.
Ich entscheide, wofür ich sie einsetze.“
Und dann kommt der Satz, den niemand je hören wollte –
aber fast jeder irgendwann fühlt:
Eines Tages wachst du auf –
und es gibt kein ‚später‘ mehr für das,
was dir wirklich wichtig war.
Wenn du begreifst, dass du nur dieses eine Leben hast,
willst du nicht länger funktionieren.
Du willst fühlen.
Erleben.
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