Du hast die Kraft, es zu schaffen!
Stell dir vor, der Wind reißt dir das letzte Stück Papier aus der Hand, auf dem du vor einer Stunde noch geschrieben hast: „Ich kann nicht mehr.“ Es flattert davon wie ein gefangener Vogel, der endlich frei ist. In diesem Moment, während deine Finger noch die Leere spüren, geschieht etwas Seltsames: Du lachst. Nicht höhnisch. Sondern leise, ungläubig, fast zärtlich. Weil du plötzlich erkennst, dass selbst das Universum dein Drama nicht ernst nimmt. Es wirft dir das Blatt einfach weg und sagt: „Genug jetzt. Steh auf.“
Du bist nicht allein in diesem Lachen. Überall auf der Welt stehen Menschen genau in diesem Augenblick auf. Eine junge Frau in den nebligen Straßen von Porto zieht ihre abgewetzte Lederjacke enger und geht weiter, obwohl sie gestern Nacht noch dachte, sie würde nie wieder aufstehen. Ein Mann in den stillen Vororten von Graz schiebt die Schranke seines kleinen Gartens auf, obwohl er seit Monaten nur noch die Kraft hatte, sie geschlossen zu halten. Und irgendwo in den Bergen von Graubünden atmet eine ältere Lehrerin tief ein, bevor sie den ersten Schritt auf den schmalen Pfad macht, den sie seit Jahren nicht mehr gegangen ist.
Die Kraft ist kein Geschenk – sie ist eine Entscheidung, die du jeden Morgen neu triffst
Sie kommt nicht mit Fanfaren. Sie kommt mit Kaffee in der Hand, mit dem ersten kalten Atemzug, mit dem Moment, in dem du sagst: „Heute schon wieder?“ – und dann doch den ersten Schritt machst. Diese Kraft ist keine Rakete. Sie ist der rostige alte Motor, der nach dem zehnten Versuch endlich anspringt.
Nimm Hanna, 34 Jahre, Stationsschwester in einer kleinen Klinik nahe Regensburg. Sie trägt jeden Tag die gleiche dunkelgrüne Hose, die schon an den Knien glänzt, und einen hellgrauen Hoodie, der nach Desinfektionsmittel riecht. Nachts um drei, wenn die Station still wird, setzt sie sich auf den Flur, starrt auf den Linoleumboden und denkt: „Ich halte das nicht mehr aus.“ Doch dann hört sie das leise Piepen eines Monitors, steht auf, geht hinein, richtet das Kopfkissen einer schlafenden Patientin und flüstert: „Ich bin hier.“ In diesem einen Satz liegt alles. Sie entscheidet sich, weiterzumachen – nicht weil sie stark ist, sondern weil sie beschlossen hat, stark zu sein.
Oder denk an Mateo, 41, Installateur für Solaranlagen in der Region um Valencia. Er hat vor drei Jahren alles verkauft, um mit seiner Familie nach Spanien zu ziehen. Die ersten Monate waren ein Albtraum aus Bürokratie, Sprachbarrieren und dem Gefühl, ein Niemand zu sein. Eines Morgens stand er auf einem Dach, 35 Grad im Schatten, Schweiß lief ihm in die Augen, und er dachte: „Ich habe alles falsch gemacht.“ Dann fiel sein Blick auf die kleine Tochter unten im Garten, die ihm zuwinkte – und er lachte laut auf. Nicht weil alles gut war. Sondern weil er merkte: Er konnte immer noch lachen. Und solange er lachen konnte, konnte er auch weiterarbeiten.
Warum wir glauben, wir hätten keine Kraft mehr
Der Verstand ist ein genialer Lügner. Er malt dir Szenen von Erschöpfung, die noch gar nicht eingetreten sind. Er zeigt dir das Ende des Films, bevor der zweite Akt überhaupt begonnen hat. Die Wahrheit ist: Dein Körper und deine Seele sind viel zäher, als dein Kopf es dir weismachen will.
In Japan gibt es einen Begriff: Ganbaru. Er bedeutet nicht einfach „sich anstrengen“. Er bedeutet „weiter machen, obwohl alles dagegen spricht“. Die Japaner sagen das Wort mit einer ruhigen Entschlossenheit, die fast schon poetisch ist. Ein junger Mann in Osaka, der nach dem Verlust seines Jobs monatelang Bewerbungen schrieb, erzählte mir einmal: „Ich habe nicht mehr geglaubt, dass es klappt. Aber ich habe weiter Ganbaru gemacht. Jeden Tag ein bisschen. Und irgendwann war es kein Kampf mehr – es war einfach, wer ich bin.“
Der kleine, aber entscheidende Unterschied: Du wählst
Du hast nicht die Kraft, weil du sie fühlst. Du hast sie, weil du sie wählst. Jeden Tag aufs Neue. Und das ist der Punkt, an dem die Magie beginnt.
Wie du diese Kraft wieder findest – konkrete Schritte
- Beginne lächerlich klein Nicht „Ich ändere mein Leben“. Sondern: „Ich ziehe heute die Schuhe an und gehe fünf Minuten.“ Das Gehirn liebt kleine Siege. Jeder kleine Sieg baut das Selbstvertrauen neu auf.
- Sprich mit dir selbst wie mit einem Freund Wenn du denkst „Ich schaffe das nie“, antworte laut: „Stimmt. Noch nicht. Aber wir machen jetzt den ersten Schritt.“ Diese innere Freundlichkeit verändert die Chemie im Kopf.
- Finde deinen Anker Ein Foto, ein Lied, ein Gegenstand, ein Geruch. Für Hanna ist es der kleine Anhänger, den ihre Großmutter ihr geschenkt hat. Für Mateo ist es das Lachen seiner Tochter. Was ist deiner?
- Erlaube dir schlechte Tage Kraft kommt nicht aus Perfektion. Sie kommt aus der Erlaubnis, auch mal schwach zu sein – und trotzdem weiterzugehen.
Tabelle: Deine Kraft-Quellen im Alltag
| Moment / Situation | Mögliche Kraftquelle | Sofort-Handlung |
|---|---|---|
| Du wachst erschöpft auf | Ein Glas Wasser + 3 tiefe Atemzüge | Trink langsam, spüre das Wasser im Körper |
| Du hast Angst vor einer Aufgabe | Die 5-Sekunden-Regel | Zähle 5-4-3-2-1 und handle |
| Du fühlst dich wertlos | Eine Sache, die du gut gemacht hast (auch klein) | Schreibe sie auf einen Zettel |
| Du willst aufgeben | Ein Spaziergang ohne Handy | Lass die Gedanken ziehen wie Wolken |
| Du bist wütend auf dich selbst | Ein kurzer Brief an dich selbst | Schreibe: „Ich sehe dich. Und ich bleibe bei dir.“ |
Frage-Antwort-Runde – was Leser wirklich wissen wollen
Warum fühlt sich die Kraft manchmal komplett weg? Weil du dich mit deinem Erschöpfungszustand identifizierst. Du bist nicht die Erschöpfung. Du bist der Mensch, der gerade erschöpft ist. Das ist ein Unterschied von Leben und Tod.
Wie schaffe ich es, dranzubleiben, wenn niemand an mich glaubt? Indem du dir selbst glaubst. Nur ein Prozent. Dann noch eins. Irgendwann ist es genug, um weiterzugehen.
Was ist der größte Fehler, den Menschen machen? Sie warten, bis sie sich stark fühlen. Aber Kraft entsteht erst durch Handeln, nicht vorher.
Gibt es einen Trend, der gerade aus anderen Teilen der Welt nach Europa kommt? Ja – die „Micro-Resets“. Menschen in Südkorea und den USA praktizieren mittlerweile 60-Sekunden-Pausen, in denen sie bewusst die Schultern fallen lassen, einmal tief ein- und ausatmen und sich sagen: „Ich bin hier.“ Diese winzigen Resets häufen sich und bauen nachweislich Resilienz auf.
Was, wenn ich wirklich am Ende bin? Dann gib zu, dass du am Ende bist. Und mache genau dann den nächsten winzigen Schritt. Das ist der Moment, in dem die Wende kommt.
Ein letztes Bild
Stell dir vor, du stehst in einem dunklen Raum. Irgendwo ganz hinten ist eine winzige Tür. Du siehst sie kaum. Aber du weißt: Dahinter ist Licht. Du musst nicht rennen. Du musst nur gehen. Schritt für Schritt. Und während du gehst, wird der Raum heller. Nicht weil sich etwas ändert. Sondern weil du dich änderst.
„Die größte Kraft ist die, die du dir selbst zugestehst.“ – Toni Morrison
Hat dir der Beitrag gefallen? Dann schreib mir in den Kommentaren, welcher kleine Schritt dich heute am meisten bewegt hat – oder teile den Text mit jemandem, der gerade glaubt, er hätte keine Kraft mehr. Ich habe viele dieser Menschen in langen Zoom-Gesprächen kennengelernt; ihre Namen wurden teilweise geändert, um ihre Privatsphäre zu schützen, aber ihre Geschichten sind echt.
Über mich – Andreas Schulze
Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.
Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.
Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.
Meine Bücher findest du hier: Ebooks für deinen Erfolg
Mein vollständiges Profil findest du hier: Über Mich & Erfolgsebook
Willkommen auf meiner Seite – und in deiner Erfolgsgeschichte.

Alles, was du liebst, wird vergehen.
Menschen. Momente. Gefühle.
Auch du.
Niemand sagt dir das gern ins Gesicht.
Aber dein Leben ist kein unendlicher Raum.
Es ist ein Countdown.
Rein rechnerisch hast du etwa 625.000 bis 700.000 Stunden auf dieser Welt.
Nicht mehr. Nicht weniger.
Ein Großteil davon verschwindet im Schlaf.
Ein weiterer Teil in Terminen, Pflichten, Ablenkung.
Und plötzlich stehst du da und denkst:
Wo ist all die Zeit geblieben?
Das Licht wird nicht langsam dunkler.
Es geht einfach aus.
Genau deshalb ist Zeit das Wertvollste, was du besitzt –
und gleichzeitig das, was die meisten Menschen am achtlosesten verlieren.
Alles, was du liebst, ist endlich.
Darum ist „später“ eine gefährliche Lüge.
Nicht irgendwann.
Nicht wenn es ruhiger wird.
Nicht wenn du mehr Zeit hast.
Jetzt.
Heute.
In diesem Moment.
erfolgsebook.com existiert aus genau einem Grund:
Dir zu helfen, aus begrenzter Lebenszeit ein bewusstes Leben zu machen.
Nicht mit Druck.
Nicht mit leeren Parolen.
Sondern mit Klarheit.
Impulse, die dir zeigen:
– warum Genuss ohne Richtung dich leer zurücklässt
– warum Erfolg ohne Sinn dich trotzdem müde macht
– und wie aus bloßer Existenz ein Leben mit Tiefe wird
Keine Theorien.
Keine Motivationsfloskeln.
Sondern Gedanken, die dich dein Leben neu sehen lassen.
Viele Leser sagen danach:
„Ich renne meiner Zeit nicht mehr hinterher.
Ich entscheide, wofür ich sie einsetze.“
Und dann kommt der Satz, den niemand je hören wollte –
aber fast jeder irgendwann fühlt:
Eines Tages wachst du auf –
und es gibt kein ‚später‘ mehr für das,
was dir wirklich wichtig war.
Wenn du begreifst, dass du nur dieses eine Leben hast,
willst du nicht länger funktionieren.
Du willst fühlen.
Erleben.
Spuren hinterlassen – in deinem Herzen und in dem der Menschen, die du liebst.
Abonniere den Newsletter.
Nicht aus Angst.
Sondern aus Respekt vor deiner Zeit.
Du kannst deine Stunden nicht vermehren.
Aber du kannst entscheiden,
dass sie Bedeutung haben.
Jede einzelne.
