Die Gelegenheit, die du heute nutzen musst.

Die Gelegenheit, die du heute nutzen musst.
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Die Gelegenheit, die du heute nutzen musst.

Stell dir vor, du stehst in Flensburg am Hafen, wo der Wind salzig riecht und Möwen wie ferne Erinnerungen kreischen. Der Morgen ist grau, aber in dir glimmt etwas, das heller brennt als die Leuchttürme an der Förde. Du spürst es – genau jetzt, in diesem Moment, liegt eine Tür einen Spalt offen. Nicht morgen. Nicht irgendwann. Heute. Und wenn du zögerst, schließt sie sich wieder, leise, fast unhörbar, wie eine Welle, die zurück ins Meer gleitet.

Du lebst in einer Zeit, in der Chancen nicht mehr mit Fanfaren kommen. Sie schleichen sich an, verkleidet als Alltag, als Unbehagen, als flüchtiger Gedanke um drei Uhr nachts. Der Mensch, der sie sieht und greift, verändert sein Leben. Der andere bleibt stehen und fragt sich Jahre später, warum alles so geblieben ist, wie es war.

In diesem Beitrag geht es um genau das: die Kunst, die Gelegenheit zu erkennen und zu ergreifen, bevor sie verblasst. Du wirst Geschichten hören von Menschen, die genau das getan haben – in Husum, in Kiel, in Rostock, in Lüneburg, in Wismar, in Stralsund, in Bremerhaven, in Cuxhaven, in Wilhelmshaven, in Emden, in Aurich, in Itzehoe, in Rendsburg, in Neumünster, in Norderstedt. Und auch von denen in Braunschweig, Hannover, Oldenburg, Osnabrück, Wolfsburg, Göttingen, Hildesheim, Salzgitter, Delmenhorst, Wilhelmshaven – und weiter südlich in Bamberg, Regensburg, Würzburg, Erlangen, Fürth, Bayreuth, Coburg, Ansbach, Weiden, Amberg. Die Namen der Städte sind keine Kulisse. Sie sind der Boden, auf dem echte Entscheidungen fielen.

Was eine echte Gelegenheit eigentlich ist

Eine Gelegenheit ist kein Lottogewinn. Sie trägt keine Leuchtschrift. Sie zeigt sich oft als Unbehagen, als leise Stimme, die fragt: Willst du das wirklich dein ganzes Leben lang so machen? Sie erscheint als Gespräch mit einer Fremden in einem Café in Schwerin, als Stellenanzeige, die eigentlich nicht passt, als spontane Idee, um Mitternacht in Greifswald notiert.

Nimm Hannah Petersen aus Flensburg. Sie arbeitete als Zollbeamtin, seit sie denken konnte. Der Dienst war sicher, die Kollegen vertraut, der Rhythmus vorhersehbar. Doch eines Morgens, bei einem Espresso in einem kleinen Hafenlokal, hörte sie zwei dänische Unternehmer über nachhaltige Logistik sprechen. Etwas in ihr klickte. Sie fühlte die alte Sehnsucht nach mehr Sinn, die sie vor Jahren begraben hatte. Anstatt den Gedanken wegzuwischen, fragte sie nach. Zwei Monate später kündigte sie, machte eine Weiterbildung in Supply-Chain-Management mit Fokus auf grüne Technologien und gründete mit einem Partner eine kleine Beratung in Flensburg. Heute arbeitet sie mit Firmen aus ganz Nordeuropa zusammen. Der Moment am Hafen war die Gelegenheit. Sie hat sie nicht verstreichen lassen.

Oder denk an Jonas Behrens aus Rostock. Er war Lagerist in einem großen Logistikzentrum. Die Schichten zermürbten ihn. Eines Abends, nach einem besonders langen Tag, saß er mit einem Tee in der Hand am Alten Strom und starrte aufs Wasser. Ein Bekannter erzählte von einer Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Jonas lachte erst – „Ich und Computer?“ Doch der Gedanke ließ ihn nicht los. Er meldete sich an, kämpfte sich durch die Abende, lernte Programmieren, Netzwerke, Cloud-Systeme. Heute betreut er die IT-Infrastruktur eines mittelständischen Unternehmens in Rostock und hat endlich das Gefühl, dass seine Arbeit etwas bewirkt.

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Warum du heute handeln musst – und nicht morgen

Der Verstand liebt Ausreden. „Nächste Woche habe ich mehr Zeit.“ „Wenn der Chef weniger Stress macht.“ „Im neuen Jahr fange ich an.“ Doch das Leben wartet nicht. Jede Gelegenheit hat ein Verfallsdatum. Psychologisch gesehen schwindet die emotionale Energie, die du heute spürst, rapide. Was dich heute Nacht wach hält vor Aufregung, fühlt sich in sieben Tagen oft nur noch wie eine nette Idee an.

In Norddeutschland, wo der Wind die Menschen lehrt, dass nichts ewig bleibt – weder Sturm noch Flaute –, wissen viele das intuitiv. In Städten wie Lübeck, wo die alten Gassen Geschichten von verpassten Chancen und mutigen Neuanfängen flüstern, hört man immer wieder dieselbe Wahrheit: Wer wartet, verliert.

Ein aktueller Trend, der gerade nach Europa kommt

Eine Methode, die in den USA und Teilen Asiens schon länger praktiziert wird und nun in Europa an Fahrt aufnimmt, ist das Future-Self-Journaling kombiniert mit somatic anchoring. Du schreibst nicht einfach Ziele auf, sondern trittst in einen inneren Dialog mit deinem zukünftigen Ich – und verankerst diese Vision körperlich. Stell dir vor, du setzt dich in Kiel ans Meer, schreibst einen Brief an dich in fünf Jahren: Wie fühlst du dich? Was hast du erreicht? Wie riecht dein Alltag? Dann atmest du tief, lässt die Schultern sinken, spürst deine Füße auf dem Boden und sagst dir: Das bin ich schon. Der Körper lernt die Emotion, bevor der Verstand sie ganz begriffen hat. Viele berichten, dass dadurch Entscheidungen leichter fallen – weil sie sich nicht mehr fremd anfühlen.

Was passiert, wenn du die Gelegenheit verstreichen lässt

Du kennst das Gefühl. Es ist wie ein Stein, der langsam im Magen liegt. In Stade erzählte mir mal ein ehemaliger Kollege, ein ehemaliger Hafenarbeiter namens Torben Claasen, wie er vor 15 Jahren die Chance verpasste, sich zum Kranführer ausbilden zu lassen. „Ich dachte, das Schiff fährt ja wieder ein“, sagte er und starrte in seinen Tee. Heute arbeitet er immer noch am Kai, aber die Augen sind müde. Nichts zerfrisst die Seele so sehr wie das Wissen, dass man hätte anders leben können.

Praktische Schritte, um die Gelegenheit zu ergreifen

  1. Hör genau hin. Die nächste Gelegenheit zeigt sich oft als leises Ziehen im Bauch, als Gedanke, der nicht weggeht. Notiere ihn sofort.
  2. Frag dich drei Dinge: Was würde das Schlimmste sein, wenn ich es wage? Was das Beste? Und was passiert realistisch, wenn ich nichts tue?
  3. Mach den ersten winzigen Schritt innerhalb von 24 Stunden. Nicht planen. Handeln. Eine Mail schreiben. Jemanden anrufen. Einen Kurs recherchieren.
  4. Baue eine kleine Verankerung. Trink einen bestimmten Tee (vielleicht einen starken Ostfriesentee mit Kandis und Sahne), wenn du dich entscheidest. Der Geschmack wird später Trigger für Mut.
  5. Erzähle es einem Menschen. In Aurich sagte mir eine Krankenschwester namens Fenja Lammers: „Sobald ich es meiner Schwester erzählt hatte, konnte ich nicht mehr zurück.“
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Tabelle: Typische Gelegenheiten und wie sie sich tarnen

Getarnte Form Echte Bedeutung Beispiel aus Norddeutschland
Unbehagen im Job Dein Inneres signalisiert: Zeit für Veränderung Lagerist in Rostock spürt Leere → Umschulung
Zufälliges Gespräch Tür, die sich öffnet Hafen-Café in Flensburg → neue Branche
Plötzliche Idee nachts Unterbewusstsein zeigt Lösung IT-Umschulung in Greifswald
Angebot, das nicht passt Verkleidete Chance Weiterbildung in Husum trotz Zweifel
Starkes Gefühl von Neid Kompass auf unerfüllte Sehnsucht Kollege in Kiel wird selbstständig → Impuls

Frage-Antwort-Tabelle – häufige Zweifel

  • Frage: Was, wenn ich scheitere?Antwort: Scheitern ist nur eine Station. Die wahre Niederlage ist, es nie versucht zu haben. Jede erfolgreiche Person in diesem Text ist mindestens einmal gestrauchelt.
  • Frage: Ich habe keine Zeit.Antwort: Die ersten Schritte brauchen oft nur 15 Minuten. Fang klein an. Der Rest ergibt sich.
  • Frage: Bin ich zu alt?Antwort: Alter ist irrelevant. In Wismar begann eine ehemalige Verwaltungsfachangestellte mit 54 eine Ausbildung zur Online-Marketing-Managerin. Heute lebt sie davon.
  • Frage: Was denken die anderen?Antwort: Die meisten werden dich bewundern, wenn du es machst. Die Kritiker sind meist die, die selbst nicht wagen.
  • Frage: Woher weiß ich, dass es DIE Gelegenheit ist?Antwort: Sie fühlt sich lebendig an. Dein Körper sagt Ja, bevor dein Kopf alle Argumente hat.

Ein abschließendes Bild

Stell dir vor, du gehst durch die Straßen von Travemünde. Der Wind trägt den Duft von frischem Brot und Salzwasser. Vor dir liegt der Strand, endlos. Jeder Schritt ist eine Entscheidung: stehen bleiben oder weitergehen. Du spürst die Kälte an den Fingern, hörst das Meer atmen. Und plötzlich weißt du: Heute ist der Tag, an dem du beginnst.

„Der beste Moment deines Lebens ist immer jetzt.“ – Jon Kabat-Zinn (übersetzt und angepasst)

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann schreib mir in den Kommentaren, welche Gelegenheit DU heute spürst – und was dein erster kleiner Schritt sein wird. Teile den Text mit jemandem, der genau jetzt diesen Schubs braucht.

Über mich – Andreas Schulze

Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.

Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.

Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.

Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.

Meine Bücher findest du hier: Ebooks für deinen Erfolg

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Blog Bilder für schöne Bider (4572)

Alles, was du liebst, wird vergehen.
Menschen. Momente. Gefühle.
Auch du.

Niemand sagt dir das gern ins Gesicht.
Aber dein Leben ist kein unendlicher Raum.
Es ist ein Countdown.

Rein rechnerisch hast du etwa 625.000 bis 700.000 Stunden auf dieser Welt.
Nicht mehr. Nicht weniger.

Ein Großteil davon verschwindet im Schlaf.
Ein weiterer Teil in Terminen, Pflichten, Ablenkung.
Und plötzlich stehst du da und denkst:
Wo ist all die Zeit geblieben?

Das Licht wird nicht langsam dunkler.
Es geht einfach aus.

Genau deshalb ist Zeit das Wertvollste, was du besitzt –
und gleichzeitig das, was die meisten Menschen am achtlosesten verlieren.

Alles, was du liebst, ist endlich.
Darum ist „später“ eine gefährliche Lüge.
Nicht irgendwann.
Nicht wenn es ruhiger wird.
Nicht wenn du mehr Zeit hast.

Jetzt.
Heute.
In diesem Moment.

erfolgsebook.com existiert aus genau einem Grund:
Dir zu helfen, aus begrenzter Lebenszeit ein bewusstes Leben zu machen.

Nicht mit Druck.
Nicht mit leeren Parolen.
Sondern mit Klarheit.

Impulse, die dir zeigen:

– warum Genuss ohne Richtung dich leer zurücklässt
– warum Erfolg ohne Sinn dich trotzdem müde macht
– und wie aus bloßer Existenz ein Leben mit Tiefe wird

Keine Theorien.
Keine Motivationsfloskeln.
Sondern Gedanken, die dich dein Leben neu sehen lassen.

Viele Leser sagen danach:

„Ich renne meiner Zeit nicht mehr hinterher.
Ich entscheide, wofür ich sie einsetze.“

Und dann kommt der Satz, den niemand je hören wollte –
aber fast jeder irgendwann fühlt:

Eines Tages wachst du auf –
und es gibt kein ‚später‘ mehr für das,
was dir wirklich wichtig war.

Wenn du begreifst, dass du nur dieses eine Leben hast,
willst du nicht länger funktionieren.
Du willst fühlen.
Erleben.
Spuren hinterlassen – in deinem Herzen und in dem der Menschen, die du liebst.

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Sondern aus Respekt vor deiner Zeit.

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