Der Text, der dein inneres Weltbild neu sortiert.
Inhaltsverzeichnis
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Flensburg bei Dämmerung
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Der Geruch von Salz und altem Holz
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Geräusche im Hafen: Taue und Fähre
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Ein früher Abend im März
Eine Frau Mitte dreißig steht an der Kaimauer, Ellbogen auf das kalte Metall gestützt. Sie trägt eine anthrazitfarbene Daunenjacke, deren Kragen sie hochgestellt hat, darunter ein dunkelolivgrünes Merinowollshirt mit leichtem V-Ausschnitt. Die Jeans ist an den Knien schon etwas heller gescheuert. Ihre Stiefel – schwarz, halbhöhe, Schnürsenkel in Cognac – haben nasse Spitzen vom Spritzwasser. Sie heißt Liv. Liv Petersen. Gelernte Logopädin, seit sieben Jahren in einer kleinen Praxis in Harrislee tätig, die Kinder mit Lispeln und Stottern behandelt und Erwachsene, die nach Schlaganfällen wieder sprechen lernen müssen.
Liv denkt gerade daran, wie sie vorhin einem Achtjährigen namens Emil erklärt hat, dass die Zunge kein Feind ist, sondern ein Muskel, der trainiert werden kann – genau wie der Bizeps beim Klimmzug. Emil hatte sie angesehen, als würde sie ihm zum ersten Mal verraten, dass er eigentlich fliegen kann, wenn er nur richtig übt. Dieser Blick bleibt hängen. Er nistet sich ein, neben all den anderen Blicken, die sie in den letzten Jahren gesammelt hat.
Sie atmet tief ein. Der Geruch von Tang, Diesel und nassem Teer steigt ihr in die Nase. Sie mag diesen Geruch. Er sagt: Hier endet das Land. Hier fängt etwas anderes an.
Was wirklich sortiert wird
Die meisten Menschen glauben, ein neues Weltbild entstehe durch große Einsichten – durch Bücher, Seminare, Ayahuasca-Wochenenden in Portugal oder einen plötzlichen Liebeskummer, der alles umfärbt. In Wirklichkeit passiert die Neu-Sortierung meistens in winzigen, unspektakulären Momenten. Ein Satz, den jemand nebenbei fallen lässt. Ein Geruch, der eine zwanzig Jahre alte Erinnerung hochspült. Ein Blick, der plötzlich nicht mehr wegsieht.
Liv hat heute Vormittag in der Mittagspause auf dem kleinen Parkplatz hinter der Praxis gestanden und einen Americano aus Pappbecher getrunken. Der Becher war schon lauwarm. Sie schaute auf die gegenüberliegende Tankstelle, wo ein Mann in orangefarbener Warnweste gerade den Zapfhahn in einen weißen Transporter steckte. Nichts Besonderes. Und doch geschah etwas. Sie dachte: „Er macht genau das, was er gestern gemacht hat. Und vorgestern. Und er wird es morgen wieder tun.“ Und dann kam der zweite Gedanke, der sich wie ein kalter Finger auf ihre Halswirbel legte: „Genau wie ich.“
In diesem Moment verrutschte etwas. Nicht laut. Nicht dramatisch. Es war eher so, als würde jemand in einem Archiv leise eine Schublade herausziehen und eine andere hineinschieben.
Die unsichtbare Architektur des inneren Raums
Jeder Mensch trägt eine Art unsichtbares Gebäude in sich. Manche nennen es Selbstbild, andere Identität, wieder andere einfach „wie ich bin“. Die Wände dieses Gebäudes bestehen aus Sätzen, die man irgendwann geglaubt hat. „Du bist zu langsam.“ „Du darfst niemanden enttäuschen.“ „Wenn du dich anstrengst, wird alles gut.“ „Gefühle sind gefährlich.“ „Man muss immer stark sein.“
Diese Sätze wurden nicht alle bewusst eingemauert. Die meisten hat man einfach irgendwann übernommen – wie Tapeten, die schon da waren, als man einzog.
Livs Gebäude hatte sehr lange einen besonders stabilen Eckpfeiler: „Ich muss anderen helfen, damit ich einen Platz habe.“ Dieser Satz stand so fest, dass sie ihn nie hinterfragt hatte. Er war einfach da – wie der Geruch von nassem Asphalt nach einem Schauer.
Heute, an der Kaimauer in Flensburg, spürt sie zum ersten Mal, dass dieser Pfeiler Risse hat. Nicht weil sie plötzlich egoistisch geworden wäre. Sondern weil sie merkt: Helfen ist etwas anderes, als sich selbst als Rettungsring zu benutzen.
Der Moment, in dem die Karte neu gezeichnet wird
Man kann ein Weltbild nicht mit Gewalt umkrempeln. Man kann es aber in kleinen, wiederholbaren Gesten lockern.
Liv beginnt an diesem Abend mit etwas sehr Einfachem. Sie nimmt ihr Handy, öffnet die Notizen-App und schreibt einen einzigen Satz:
„Was würde ich heute tun, wenn niemand mich dafür loben würde?“
Sie schaut aufs Wasser. Ein Containerschiff gleitet langsam Richtung Skandinavien. Die Positionslichter sind schon an. Rot und grün. Wie zwei ruhige Augen in der Dämmerung.
Sie schreibt weiter:
„Was würde ich heute lassen, wenn niemand mich dafür bestrafen würde?“
Und dann, nach langer Pause:
„Was würde die Version von mir, die ich in zehn Jahren sein möchte, jetzt gerade anders machen?“
Sie drückt nicht auf „speichern“. Sie lässt die Notizen-App einfach offen. Das Display leuchtet noch, als sie das Handy in die Jackentasche schiebt.
Südafrika – Safari der Seele
Einige Monate später steht Liv auf einer offenen Ladefläche in Südafrika. Sie ist mit einer kleinen Gruppe unterwegs, nicht als Touristin, sondern weil sie wissen wollte, wie es sich anfühlt, einmal nicht die Helferin zu sein.
Die Savanne ist so weit, dass man das Gefühl hat, die Erde könnte sich hier eigentlich krümmen. Die Luft schmeckt nach trockenem Gras und nach etwas Metallischem. Ein paar hundert Meter entfernt steht eine Elefantenkuh mit ihrem Kalb. Sie schwenkt langsam den Rüssel, als würde sie die Welt abtasten.
Der Ranger flüstert: „Die Big Five beobachten dich genauso wie du sie.“
Liv spürt, wie etwas in ihr klickt. Nicht laut. Nicht dramatisch. Eher wie ein Schlüssel, der endlich ins richtige Schloss gleitet.
Die Weite der Savanne sagt nicht „Du musst“. Sie sagt „Du darfst“.
Du darfst groß sein. Du darfst klein sein. Du darfst einfach da sein, ohne sofort nützlich zu sein.
Die stillen Übungen, die alles verändern
Liv hat seit jenem Abend an der Kaimauer begonnen, sehr kleine, sehr unspektakuläre Rituale einzubauen.
- Morgens, bevor sie die Praxis aufschließt, setzt sie sich für genau drei Minuten auf den Beifahrersitz ihres Autos und fragt sich: „Was ist heute mein echtes Ja?“ Kein „Was sollte ich tun?“ – sondern „Was fühlt sich heute lebendig an?“
- Einmal pro Woche schreibt sie einen Brief an ihr zehn Jahre jüngeres Ich. Kein Rat. Nur: „Ich sehe dich. Und ich bin stolz, dass du durchgehalten hast.“
- Sie hat angefangen, „Nein“ zu sagen, ohne sofort eine Begründung nachzuschieben. Einfach: „Nein, das passt gerade nicht.“ Und dann Schweigen. Das Schweigen danach ist der wichtigste Teil.
- Wenn sie abends nach Hause kommt, zündet sie keine Kerze mehr an, um „runterzukommen“. Stattdessen öffnet sie das Fenster, auch im Winter, und hört einfach fünf Minuten lang nur die Geräusche der Straße.
Diese Dinge klingen banal. Sie sind banal. Und genau deshalb funktionieren sie.
Das Ende ist kein Feuerwerk
Es gibt kein Finale, in dem alles gelöst ist. Kein Moment, in dem Liv auf einer Bergspitze steht und ruft: „Jetzt bin ich frei!“
Stattdessen gibt es immer mehr Momente, in denen sie merkt: Die alte Karte stimmt nicht mehr ganz. Und das ist kein Verlust. Das ist Platz.
Platz für neue Fragen. Platz für neue Antworten. Platz für eine Frau, die nicht mehr nur hilft, sondern auch lebt.
Zitat
„Man muss das Leben nicht verstehen. Man muss es nur leben.“ – Christian Morgenstern
Hat dir der Text heute einen kleinen Riss in einer alten Überzeugung gezeigt? Dann schreib mir in den Kommentaren: Welcher Satz hat sich bei dir heute am meisten verschoben – und wie fühlt sich dieser kleine Verschub an? Teile den Beitrag gern mit jemandem, der gerade spürt, dass seine innere Landkarte nicht mehr passt.
Über mich – Andreas Schulze
Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.
Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.
Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.
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