Aus Krisen Kunstwerke formen lernen
In einer dieser Nächte, in denen der Schlaf sich weigert zu kommen, sitzt eine Frau namens Hanna Bergmann in einer kleinen Wohnung in Bremen-Vegesack. Das Fenster steht einen Spalt offen. Kalte Februarluft schiebt sich herein, riecht nach nassem Asphalt und nach dem Diesel der Lastwagen, die auf der nahen Autobahn Richtung Norden rollen. Sie trägt einen alten, ausgewaschenen dunkelgrauen Hoodie, dessen Ärmel schon an den Bündchen ausfransen, und hält beide Hände um eine Tasse Kräutertee mit Zitrone, als wäre das der letzte Halt auf der Welt.
Vor achtzehn Monaten war sie noch Abteilungsleiterin in einem mittelständischen Logistikunternehmen – diejenige, die immer wusste, wo die Lkw gerade stehen, die immer die richtige Antwort parat hatte, wenn der Geschäftsführer um 16:47 Uhr noch schnell eine Excel-Tabelle brauchte. Dann kam die Insolvenz. Nicht mit Pauken und Trompeten, sondern mit einem sehr höflichen Brief der Bank, gefolgt von einem sehr stillen Gespräch im Konferenzraum mit Milchkaffee, der schon kalt war.
Sie erinnert sich genau an den Moment, als sie den Schlüsselanhänger mit dem Firmenlogo in die Schale auf dem Sideboard legte. Das Metall klackte leise – ein winziges, endgültiges Geräusch. Danach war da nur noch Stille. Kein Telefon mehr, das um 7:12 Uhr klingelt. Keine Excel-Tabellen mehr, die um 22:47 Uhr noch korrigiert werden müssen. Nur die Stille und das Wissen, dass man plötzlich nicht mehr gebraucht wird.
Viele Menschen glauben, eine Krise sei ein Loch, in das man fällt. Hanna hat in den letzten anderthalb Jahren etwas anderes gelernt: Eine Krise ist ein Schmelzofen. Man wird hineingeworfen – und was herauskommt, hängt davon ab, welche Legierung man mitbringt und wie lange man die Hitze aushält.
Der erste Akt: Kapitulation ohne Scham
In den ersten Wochen nach der Kündigung hat Hanna sich geschämt. Nicht vor anderen – vor sich selbst. Sie schämte sich dafür, dass sie weinte, wenn sie allein war. Sie schämte sich dafür, dass sie morgens nicht sofort aufstand. Sie schämte sich dafür, dass sie manchmal einfach nur dalag und an die Decke starrte, während draußen die Krähen über die Dächer strichen.
Irgendwann hörte sie auf, sich zu schämen.
Das war der erste, entscheidende Schritt. Kapitulation ohne Selbsthass. Sich erlauben, dass es scheiße ist. Sich erlauben, dass man gerade kein Superheld ist. Sich erlauben, dass der Körper und die Seele Zeit brauchen, um zu trauern – genau wie nach einem Todesfall.
Sie begann, kleine Dinge aufzuschreiben, die sie früher nie bemerkt hatte:
- Wie sich der Regen auf dem Fenstersims anhört, wenn man wirklich zuhört
- Wie warm die Katze des Nachbarn ist, wenn sie sich auf den Schoß legt
- Wie der Geruch von frisch gemahlenem Kaffee plötzlich wieder etwas Heiliges hat
Das war kein positiver Gedanke. Das war ein primitives, archaisches Überlebensprogramm: sich an die kleinen warmen Dinge klammern, weil alles Große gerade zerbrochen ist.
Der zweite Akt: Das Material sortieren
Nach etwa vier Monaten hörte Hanna auf, sich ständig zu fragen „Was hätte ich anders machen können?“. Stattdessen begann sie zu fragen: „Was habe ich eigentlich alles mitbekommen in den letzten fünfzehn Jahren?“
Sie setzte sich mit einem großen Blatt Papier hin (ja, echt Papier – kein digitales Tool) und schrieb drei Spalten:
- Was ich gut kann
- Was ich wirklich gern tue
- Was ich nie wieder tun will
In Spalte 1 stand unter anderem:
- Menschen in Stresssituationen beruhigen
- Komplexe Abläufe so erklären, dass auch der Azubi sie versteht
- Struktur in Chaos bringen
- Sehr genau zuhören, wenn jemand verzweifelt ist
In Spalte 2:
- Geschichten erzählen
- Anderen helfen, ihre eigene Geschichte klarer zu sehen
- Räume schaffen, in denen Menschen sich trauen, ehrlich zu sein
In Spalte 3 (sehr lang):
- Ständig E-Mails beantworten, die um 22:34 Uhr kommen
- Verantwortung für Dinge tragen, auf die ich keinen Einfluss habe
- So tun, als wäre ich immer stark
Das war der Moment, in dem sie zum ersten Mal spürte: Vielleicht ist das, was gerade passiert, kein Absturz – sondern eine sehr brutale, sehr ehrliche Entrümpelung.
Der dritte Akt: Das erste kleine Werkstück
Hanna fing an, einmal pro Woche eine Frau oder einen Mann zu treffen, die gerade in einer ähnlichen Lage waren: Kündigung, Burnout, Neuanfang mit 40+. Kein Coaching. Keine Powerpoints. Nur zwei Menschen, ein Tisch, zwei Tassen Tee (meist Ostfriesentee mit Kandis und Sahne – sie war ja in Norddeutschland) und die Erlaubnis, alles zu sagen, was sonst nirgendwo raus darf.
Sie nannte diese Treffen später „Schrottplatz-Gespräche“. Weil man auf den Schrottplatz geht, um zu sehen, was man aus Altteilen noch bauen kann.
Aus diesen Gesprächen entstand nach acht Monaten das erste kleine Format: ein geschlossener Abend für maximal acht Personen. Sie vermietete einen Raum in der alten Packhalle am Bremer Überseehafen. Man saß auf einfachen Holzstühlen, es gab nur Kerzenlicht und Thermoskannen mit Tee. Jeder erzählte fünfzehn Minuten lang seine Geschichte – ohne Ratschläge, ohne Cross-Selling, ohne „Hast du schon mal EFT ausprobiert?“.
Am Ende des Abends bat Hanna die Teilnehmenden, einen einzigen Satz aufzuschreiben:
„Wenn ich das, was gerade kaputtgegangen ist, als Rohstoff betrachte – was könnte ich daraus bauen?“
Die Sätze, die sie sammelte, waren oft sehr roh – und genau deshalb sehr wahr:
- „Eine Werkstatt für Menschen, die sich selbst verloren haben“
- „Ein Buch mit lauter kaputten Lebensläufen, die trotzdem schön sind“
- „Eine Agentur, die Unternehmen zeigt, wie man Menschen nicht wegwirft“
- „Einfach nur weiteratmen und anderen dabei Gesellschaft leisten“
Der vierte Akt: Die Form findet sich
Heute – anderthalb Jahre später – leitet Hanna zweimal im Monat diese Abende. Sie verdient nicht annähernd so viel wie früher. Aber sie wacht morgens nicht mehr mit dem Gefühl auf, dass jemand anderes über ihren Wert entscheidet.
Manchmal sitzt sie danach noch lange allein in der leeren Packhalle. Die Stühle stehen noch ungeordnet herum. Es riecht nach kaltem Tee und nach Holz. Draußen hört man die Möwen und die fernen Containerkräne. Und in diesen Momenten spürt sie etwas, das sie früher nie kannte:
Stolz auf etwas, das sie selbst erschaffen hat – nicht für einen Chef, nicht für eine Bilanz, sondern weil es gebraucht wurde.
Was das alles mit dir zu tun hat
Vielleicht sitzt du gerade in einer ähnlichen Nacht. Vielleicht hast du gerade deinen Job verloren, deine Beziehung, deine Gesundheit, deinen alten Glauben an dich selbst. Vielleicht fühlst du dich wie Schrott.
Dann sei bitte nicht schneller als Hanna. Gib dir die Erlaubnis, erst einmal Schrott zu sein. Sortiere dann – ganz langsam – was du eigentlich alles mit dir herumträgst: Talente, Wunden, Sehnsüchte, Erinnerungen, Narben, Träume, Fertigkeiten, Ängste.
Und dann fang an, das erste kleine, unbeholfene Werkstück zu bauen. Es muss nicht perfekt sein. Es muss nur echt sein.
Manchmal ist das Meisterwerk am Anfang nur ein hässlicher, wackeliger Kerzenhalter aus altem Metall. Aber er hält die Flamme. Und das reicht für den Anfang.
Abschließendes Zitat „Man muss das Chaos in sich aushalten, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“ – Friedrich Nietzsche
Hat dir der Text heute Abend ein kleines bisschen mehr Luft zum Atmen gegeben? Dann schreib mir gern in die Kommentare: Welches „Altteil“ aus deiner bisherigen Geschichte möchtest du als Allererstes neu verwenden – und wofür?
Über mich – Andreas Schulze
Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.
Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.
Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.
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