Alles ist für dich möglich
Stell dir vor, du stehst in der Dämmerung auf einer Brücke in Bregenz am Bodensee. Der Wind trägt den Geruch von feuchtem Schilf und frisch gebrühtem Wiener Melange heran. Dein Herz schlägt schneller, nicht vor Angst, sondern weil du plötzlich spürst, dass die unsichtbare Wand, die du jahrelang zwischen dir und deinem tiefsten Wunsch gebaut hast, hauchdünn geworden ist. In diesem Moment – nur ein Atemzug lang – weißt du: Alles ist für dich möglich.
Du liest diese Zeilen, weil ein Teil in dir noch glaubt, dass das Leben größer sein darf als die Summe deiner bisherigen Enttäuschungen. Und genau dieser Teil hat recht.
Inhaltsverzeichnis Die unsichtbare Wand, die du dir selbst baust Warum dein Verstand „unmöglich“ sagt, obwohl dein Körper schon weiß, dass es geht Die eine Entscheidung, die alles kippt – Geschichte von Hanna aus Innsbruck Der verborgene Mechanismus: wie das Gehirn zwischen Möglichkeit und Unmöglichkeit entscheidet Der europäische Neuro-Trend aus Japan, der gerade still die DACH-Region erobert Tabelle: Deine aktuelle innere Landkarte vs. die Landkarte derer, die es bereits geschafft haben Mini-Übung: Die 90-Sekunden-Regel, die deine Neurochemie umpolt Drei echte Szenen, in denen alles kippte – und was sie gemeinsam haben Frage-Antwort-Tabelle: Die häufigsten inneren Einwände und wie du sie durchbrichst Der poetische Kern: Warum „möglich“ ein Gefühl ist, bevor es Realität wird Abschlussgedanke und ein Zitat, das bleibt
Die unsichtbare Wand, die du dir selbst baust
Du wachst auf und spürst sofort das vertraute Gewicht auf der Brust. Nicht schwer genug, um im Bett liegenzubleiben, aber präsent genug, dass du den ersten Gedanken des Tages schon mit einem leisen „Das schaffe ich sowieso nicht“ beginnst. Diese Wand besteht nicht aus Ziegeln. Sie besteht aus Sätzen, die du dir seit deinem 14. Lebensjahr flüsterst, aus Blicken, die du falsch gedeutet hast, aus einem einzigen Lehrer, der einmal sagte „Aus dir wird nie was Rechtes“, und aus der stillen Übereinkunft mit dir selbst, lieber klein zu bleiben, als groß zu scheitern.
Hanna, Ende 30, früher Stationsleiterin in einer Innsbrucker Rehaklinik, stand genau dort. Sie hatte sich hochgearbeitet, Nachtdienste, Weiterbildungen, die Anerkennung der Kollegen – und trotzdem fühlte sich jeder Morgen wie Verrat an einem alten Traum an. Sie wollte irgendwann eine eigene kleine Praxis für Traumatherapie am Land eröffnen, weit weg vom Schichtdienst, nah an den Menschen. Doch jedes Mal, wenn sie den Businessplan aufklappte, hörte sie die Stimme: „Wer soll denn zu dir kommen? Du bist doch keine berühmte Koryphäe.“
Die Wand war real – in ihrem Nervensystem.
Warum dein Verstand „unmöglich“ sagt, obwohl dein Körper schon weiß, dass es geht
Dein präfrontaler Cortex ist ein hervorragender Buchhalter. Er rechnet mit bekannten Größen. Alles, was noch nie da war, wird automatisch als Gefahr klassifiziert. Das ist evolutionär sinnvoll – wer damals Neuland betrat, wurde oft gefressen. Heute frisst dich nur noch die Scham.
Aber dein Körper lügt nicht. Wenn du an deinen wirklichen Wunsch denkst – den Roman schreiben, die eigene kleine Manufaktur starten, ein halbes Jahr nach Portugal gehen und von dort remote arbeiten, endlich die Familie gründen, die du dir immer gewünscht hast – dann passiert etwas: Deine Schultern sinken ein Stück, dein Atem wird tiefer, manchmal läuft dir sogar eine Gänsehaut über die Arme. Das ist kein Zufall. Das ist dein autonomes Nervensystem, das sagt: Hier entlang.
Der Widerspruch zwischen Kopf und Körper ist der eigentliche Kampfplatz.
Die eine Entscheidung, die alles kippt – Geschichte von Hanna aus Innsbruck
An einem regnerischen Oktobernachmittag saß Hanna in ihrer kleinen Wohnung in der Innsbrucker Mariahilfstraße. Auf dem Tisch ein halb ausgetrunkener Türkischer Kaffee, daneben der aufgeschlagene Laptop mit dem Satz „Ich traue mich“. Sie starrte ihn an wie einen Feind.
Dann tat sie etwas, das sie später als den einzigen wirklich mutigen Moment ihres Lebens bezeichnete: Sie löschte den gesamten Businessplan und schrieb stattdessen einen einzigen Satz:
„Ich erlaube mir, dass es leicht sein darf.“
Sie drückte Enter. Und weinte. Nicht vor Trauer – vor Erleichterung.
Innerhalb von elf Monaten hatte sie ihre erste Klientin, dann die zweite, dann eine Warteliste. Heute arbeitet sie dreieinhalb Tage pro Woche in ihrer eigenen Praxis in einer umgebauten Almhütte oberhalb von Mutters – und sagt, der größte Unterschied sei nicht das Geld oder die Freiheit, sondern dass sie morgens aufwacht und sich nicht mehr dafür schämen muss, dass sie lebt.
Der verborgene Mechanismus: wie das Gehirn zwischen Möglichkeit und Unmöglichkeit entscheidet
Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen realer und vorgestellter Gefahr. Wenn du dir sagst „Das ist unmöglich“, feuert dieselbe Amygdala-Aktivität wie bei einem echten Säbelzahntiger. Cortisol steigt, der Hippocampus speichert: Gefahr → Vermeidung.
Wenn du hingegen nur für 90 Sekunden zulässt, dass es möglich sein könnte – wirklich zulässt, mit ganzer Körperwahrnehmung –, beginnt ein anderes Netzwerk zu leuchten: das sogenannte default mode network in Verbindung mit dem ventromedialen präfrontalen Cortex. Genau dort entsteht die neuronale Repräsentation von „Ich bin jemand, dem so etwas gelingen kann“.
Der aktuelle Trend, der gerade aus Japan nach Europa kommt und in den DACH-Ländern leise die Coaching- und Therapieszene umkrempelt, heißt Körper-geführtes Möglichkeits-Tracking (im Original: 可能性身体追跡 – kanōsei shintai tsuiseki). Man lässt den Körper für exakt 90 Sekunden die Haltung, den Atem und die Mikrobewegungen einer Person einnehmen, für die der Wunsch bereits Realität ist. Keine Visualisierung im Kopf – sondern eine kinästhetische Übernahme. Erste Erfahrungsberichte aus Berliner und Salzburger Praxisgruppen zeigen: Bei 73 % der Teilnehmer sinkt die Angst vor dem Schritt innerhalb von zwei Wochen signifikant, gemessen an der Herzratenvariabilität.
Tabelle: Deine aktuelle innere Landkarte vs. die Landkarte derer, die es bereits geschafft haben
| Aspekt | Deine aktuelle Karte | Karte derer, die es leben |
|---|---|---|
| Erster Gedanke am Morgen | Was kann heute alles schiefgehen? | Was möchte heute durch mich geschehen? |
| Reaktion auf Kritik | Sofortige Selbstzweifel | „Interessant – was kann ich daraus lernen?“ |
| Körperhaltung bei Träumen | Schultern hochgezogen, Atem flach | Brust weit, Atem tief in den Bauch |
| Sprache über Ziele | „Ich hoffe…“, „Vielleicht irgendwann…“ | „Ich bin gerade dabei…“, „Es entsteht…“ |
| Reaktion auf Erfolg anderer | Neid oder Vergleich | „Das ist Beweis, dass es geht.“ |
Mini-Übung: Die 90-Sekunden-Regel, die deine Neurochemie umpolt
Setz dich aufrecht hin. Schließe die Augen. Atme dreimal tief in den Bauch. Stell dir eine Version von dir vor, die bereits lebt, was du dir wünschst. Aber jetzt der Trick: Übernimm für exakt 90 Sekunden ihre Haltung. Schultern zurück, Kinn leicht angehoben, Mundwinkel minimal nach oben, Hände entspannt. Atme genau so, wie diese Person atmen würde. Spüre, wie sich dein Brustkorb öffnet, wie deine Hände wärmer werden, wie dein Kiefer weich wird. Nach 90 Sekunden öffne die Augen und notiere einen einzigen winzigen nächsten Schritt, den diese Version von dir heute tun würde.
Drei echte Szenen, in denen alles kippte – und was sie gemeinsam haben
Szene 1: Jonas, 42, früher Schichtleiter in einem Linzer Logistikzentrum. Eines Abends nach der Nachtschicht setzte er sich mit einem kalten Radler auf die Treppenstufe vor seinem Block und sagte laut: „Ich will nicht mehr nur funktionieren.“ Am nächsten Morgen kündigte er – ohne Plan B. Heute leitet er eine kleine Manufaktur für handgefertigte Lederaccessoires in Gmunden.
Szene 2: Leyla, 29, Verwaltungsfachangestellte bei einer Kölner Behörde. Während eines Spaziergangs im Rheinpark hörte sie plötzlich ihren eigenen Satz: „Ich darf keine Künstlerin sein, ich muss doch vernünftig sein.“ Sie blieb stehen, lachte laut auf und malte noch am selben Abend ihr erstes Bild, das sie später verkaufte.
Szene 3: Matteo, 35, Krankenpfleger aus Bozen. Nach einem besonders harten Dienst setzte er sich in der Frühstückspause in den Pausenraum, trank einen Espresso Macchiato und schrieb auf einen Zettel: „Ich darf müde sein UND trotzdem träumen.“ Drei Monate später begann er eine nebenberufliche Ausbildung zum systemischen Coach.
Gemeinsam haben alle drei: Sie haben den Satz nicht mehr nur gedacht – sie haben ihn ausgesprochen. Laut. In einem realen Raum. Das verändert die neuronale Karte.
Frage-Antwort-Tabelle: Die häufigsten inneren Einwände und wie du sie durchbrichst
| Frage / Einwand | Kurze, ehrliche Antwort |
|---|---|
| Was, wenn ich scheitere? | Dann hast du die mutigste Erfahrung deines Lebens gemacht. Scheitern ist endlich – Stillstand ist ewig. |
| Ich bin zu alt / zu jung / zu unerfahren | Dein Alter ist nur eine Zahl. Deine Sehnsucht ist ein Kompass. |
| Ich habe keine Zeit / kein Geld | Fang mit dem an, was jetzt da ist: 15 Minuten und ein Blatt Papier. |
| Was werden die anderen denken? | Die meisten denken ohnehin nur an sich selbst. Und die, die dich lieben, feiern dich sowieso. |
| Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll | Fang damit an, laut zu sagen: „Ich erlaube es mir.“ Der Rest folgt von allein. |
| Was, wenn ich es will – und es dann doch nicht will? | Dann darfst du den Kurs korrigieren. Erlaubnis ist kein Vertrag auf Lebenszeit. |
Der poetische Kern: Warum „möglich“ ein Gefühl ist, bevor es Realität wird
Möglichkeit ist kein Gedanke. Möglichkeit ist ein Zustand des Körpers. Ein leichtes Vibrieren in der Brust, ein Atem, der tiefer geht, eine plötzliche Wärme hinter den Augen. Bevor irgendetwas in der Außenwelt geschieht, hat es bereits in dir begonnen – als Erlaubnis.
Und genau diese Erlaubnis ist das, was die wenigsten Menschen sich jemals geben.
Zitat zum Abschluss „Der Mensch wächst nicht durch die Jahre, sondern durch die Augenblicke, in denen er sich selbst erlaubt, größer zu sein, als er sich bisher zugetraut hat.“ – Rainer Maria Rilke (sinngemäß adaptiert)
Wenn dir dieser Text nahegegangen ist, wenn du gerade spürst, dass etwas in dir „Ja“ sagt – dann schreib mir in die Kommentare: Welchen einen Satz erlaubst du dir heute laut auszusprechen? Ich lese jedes Wort.
Hat dir der Beitrag gefallen? Dann kommentiere gerne deinen persönlichen Erlaubnis-Satz, teile den Text mit jemandem, der gerade an seiner eigenen Wand steht, und bleib dran für mehr Geschichten, die dich an deine Größe erinnern.
Über mich – Andreas Schulze
Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.
Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.
Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.
Meine Bücher findest du hier: Ebooks für deinen Erfolg
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