5 Dinge, für die du dankbar sein solltest

5 Dinge, für die du dankbar sein solltest
Lesedauer 5 Minuten

5 Dinge, für die du dankbar sein solltest

Stell dir vor, du wachst auf und der erste Gedanke ist nicht „was muss heute alles erledigt werden“, sondern ein stilles, fast schüchternes „danke“. Nicht das laute, aufgesetzte Danke aus Dankbarkeits-Workshops, sondern das, das sich anfühlt wie warmer Atem an einem kalten Fensterglas – kaum sichtbar, aber es verändert alles.

Du lebst in einer Zeit, in der das Gehirn darauf trainiert ist, Bedrohungen und Mängel zuerst zu sehen. Das war vor 40.000 Jahren sinnvoll. Heute frisst dich dieselbe Schaltung innerlich auf, während du eigentlich schon alles hast, was du zum Überleben brauchst – und meistens weit mehr. Dankbarkeit ist kein Kuschel-Ersatz für harte Arbeit. Sie ist ein neurochemischer Reset-Knopf, der dir die Augen für das öffnet, was bereits da ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die erste Sache – dass du atmen kannst, ohne darum kämpfen zu müssen
  2. Die zweite Sache – dass es Menschen gibt, die dich nicht aufgeben
  3. Die dritte Sache – dass du Fehler machen darfst und trotzdem weiter existierst
  4. Die vierte Sache – dass du wählen kannst, was du denkst
  5. Die fünfte Sache – dass das alles irgendwann endet
  6. Tabelle: Dankbarkeits-Check in 60 Sekunden
  7. Frage-Antwort-Runde – was die meisten wirklich wissen wollen
  8. Ein sehr aktueller Trend aus Übersee, der gerade nach Mitteleuropa rollt
  9. Abschließendes Zitat

Die erste Sache – dass du atmen kannst, ohne darum kämpfen zu müssen

Atmen ist das Einzige, was du tust, ohne es jemals gelernt zu haben. Niemand hat dir beigebracht, wie man Luft in Lungen zieht. Es geschieht einfach. 22.000 Mal am Tag. 8 Millionen Mal im Jahr. Und fast immer bemerkst du es nicht.

In manchen Nächten, wenn die Angst kommt, spürst du plötzlich jeden einzelnen Atemzug. Dann wird klar: Das ist kein Automatismus. Es ist ein Geschenk mit Ablaufdatum.

Nimm einmal bewusst wahr, wie die kühle Luft durch die Nasenlöcher strömt, sich in den Bronchien erwärmt, die Lungenflügel bläht wie Segel. Und dann – fast zärtlich – wieder hinausgleitet. Das passiert in diesem Moment, während du diese Zeilen liest.

Dankbarkeit beginnt oft genau hier: bei der schamlosen Tatsache, dass du noch nicht erstickt bist.

Die zweite Sache – dass es Menschen gibt, die dich nicht aufgeben

Es gibt jemanden, der dich schon in deinen hässlichsten Momenten gesehen hat – und trotzdem geblieben ist. Vielleicht war es deine Mutter, die dich trotz allem dreimal täglich angerufen hat. Vielleicht ein Freund aus Schultagen, der nach sieben Jahren Funkstille einfach schrieb: „Hey, lebst du noch?“ Vielleicht ein Partner, der deinen dunkelsten Winter ausgehalten hat, ohne dich zu verlassen.

In Flensburg sitzt gerade jetzt eine Altenpflegerin namens Fenja Petersen und denkt an ihren dementen Vater, der sie seit Jahren nicht mehr erkennt – und sie wäscht ihn trotzdem jeden Morgen mit derselben Sanftheit. In Graz wartet ein junger Gleisarbeiter namens Elias Hofer auf den nächsten Zug, obwohl seine Ex-Frau ihm seit drei Jahren das Umgangsrecht mit der Tochter verweigert – und er zahlt trotzdem weiter Unterhalt. In Thun steht eine Grundschullehrerin namens Noemi Berger vor der Klasse und lächelt, obwohl ihr eigener Sohn seit Monaten nicht mehr mit ihr spricht.

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Diese Menschen geben nicht auf. Und irgendwann hast auch du jemanden nicht aufgegeben. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist ein verdammtes Wunder.

Die dritte Sache – dass du Fehler machen darfst und trotzdem weiter existierst

Du hast gelogen. Du hast betrogen. Du hast versprochen und nicht gehalten. Du hast geschwiegen, als du sprechen musstest. Und du bist immer noch hier.

Die meisten Menschen glauben, Dankbarkeit sei etwas für die, die alles richtig gemacht haben. Falsch. Dankbarkeit ist am stärksten bei denen, die wissen, wie nah sie am Abgrund standen – und trotzdem nicht gefallen sind.

Die vierte Sache – dass du wählen kannst, was du denkst

Dein Verstand produziert jeden Tag zwischen 12.000 und 60.000 Gedanken. Die allermeisten davon sind Müll. Wiederholungen. Katastrophen-Simulationen. Selbstgeißelungen in Endlosschleife.

Und doch: Du musst keinen einzigen davon glauben.

Das ist die mächtigste Freiheit, die du besitzt. Niemand kann dir vorschreiben, welchen Gedanken du als wahr akzeptierst. Du bist der Zensor deines eigenen Kopfkinos.

Die fünfte Sache – dass das alles irgendwann endet

Eines Tages wirst du sterben. Vielleicht in 60 Jahren, vielleicht nächste Woche. Das ist keine Drohung. Das ist die Zutat, die allem Geschmack gibt.

Weil es endlich ist, ist jeder Moment unwiederbringlich. Weil es endlich ist, ist jede Berührung ein kleines Wunder. Weil es endlich ist, lohnt es sich, jetzt dankbar zu sein – nicht irgendwann, wenn alles „perfekt“ ist.

Tabelle: Dankbarkeits-Check in 60 Sekunden

Nr Frage Antwort (Ja/Nein) Was es dir gerade gibt
1 Kannst du gerade frei atmen? Sauerstoff, Leben, Gegenwart
2 Gibt es mindestens eine Person, die dich nicht aufgegeben hat? Bindung, Gnade, Loyalität
3 Hast du heute schon einen Fehler gemacht – und lebst trotzdem weiter? Vergebung (von dir selbst), Resilienz
4 Kannst du entscheiden, welchen Gedanken du gerade glaubst? Geistige Freiheit, Souveränität
5 Ist dir bewusst, dass dieser Moment nie wiederkehrt? Dringlichkeit, Kostbarkeit, Fülle

Mach diese Tabelle heute Abend auf einem Zettel. Kreuze an. Spüre, wie sich etwas in der Brust weitet.

Frage-Antwort-Runde – was die meisten wirklich wissen wollen

1. Macht Dankbarkeit nicht blind für Probleme? Nein. Sie macht dich nur sehend für Ressourcen. Probleme verschwinden nicht – aber du kämpfst nicht mehr aus Mangel, sondern aus Fülle.

2. Was, wenn ich wirklich nichts habe, wofür ich dankbar sein kann? Dann fang beim Atem an. Wenn auch der nicht geht – dann beim Umstand, dass du diesen Satz noch lesen kannst. Das reicht schon.

3. Wie halte ich Dankbarkeit länger als drei Minuten? Verbinde sie mit einer winzigen Handlung: Tür aufmachen und „danke“ sagen. Kaffee einschenken und „danke“ denken. Jemandem schreiben und „danke, dass es dich gibt“ tippen.

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4. Ist das nicht alles nur positives Denken 2.0? Nein. Positives Denken ignoriert den Schmerz. Dankbarkeit umarmt ihn – und findet daneben trotzdem Licht.

5. Warum fühlt sich Dankbarkeit manchmal unecht an? Weil du sie bisher meistens performt hast. Echte Dankbarkeit fühlt sich nicht nach Glitzer an. Sie fühlt sich nach einem Kloß im Hals und feuchten Augen an.

Ein sehr aktueller Trend aus Übersee, der gerade nach Mitteleuropa rollt

In Kanada und Teilen der USA breitet sich seit etwa 2023 „Gratitude Stacking“ aus: Man stapelt nicht nur drei Dinge am Abend, sondern verknüpft jeden Dank mit einer konkreten Körperempfindung (Wärme im Brustkorb, Kribbeln in den Händen, tieferer Atem). Neuropsychologisch sehr interessant, weil es die Interozeption (Körperwahrnehmung) trainiert und nach Studien aus 2024 die Aktivität im präfrontalen Kortex signifikant erhöht – genau jener Region, die für emotionale Regulation zuständig ist. In Berlin und Wien gibt es bereits die ersten kleinen „Gratitude-Stacking-Circles“, die sich in Hinterhöfen und auf Dachterrassen treffen.

Abschließendes Zitat

„Sei dankbar für das, was war. Sei mutig für das, was kommt. Und sei zärtlich zu dem, was gerade ist.“ – Erich Fromm

Hat dir einer dieser fünf Punkte heute näher an dein eigenes Herz gebracht? Schreib mir in die Kommentare, welcher es war – und warum gerade dieser. Ich lese jedes Wort.

Über mich – Andreas Schulze

Ich bin Andreas Schulze, Schriftsteller und Autor zu persönlicher Entwicklung, Motivation und Bewusstsein. Seit über vier Jahrzehnten untersuche ich, was Menschen antreibt und wie persönliches Wachstum entsteht.

Meine Arbeit basiert auf praktischer Erfahrung und dem Austausch mit Menschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Seit mehr als 20 Jahren führe ich Interviews und Gespräche weltweit – heute meist digital über Plattformen wie Zoom oder Microsoft Teams.

Die Erkenntnisse daraus fließen in meine Bücher, Blogbeiträge und Coachings auf Erfolgsebook.com ein. Dabei geht es mir um klare, praktische Ansätze, die helfen, Denken und Entscheidungen bewusster zu gestalten.

Ich sehe meine Aufgabe darin, Erfahrungen und Beobachtungen so aufzubereiten, dass sie anderen mehr Klarheit, Selbstbestimmung und innere Stärke ermöglichen.

Meine Bücher findest du hier: Ebooks für deinen Erfolg

Mein vollständiges Profil findest du hier: Über Mich & Erfolgsebook

Willkommen auf meiner Seite – und in deiner Erfolgsgeschichte.

Blog Bilder für schöne Bider (4572)

Alles, was du liebst, wird vergehen.
Menschen. Momente. Gefühle.
Auch du.

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Niemand sagt dir das gern ins Gesicht.
Aber dein Leben ist kein unendlicher Raum.
Es ist ein Countdown.

Rein rechnerisch hast du etwa 625.000 bis 700.000 Stunden auf dieser Welt.
Nicht mehr. Nicht weniger.

Ein Großteil davon verschwindet im Schlaf.
Ein weiterer Teil in Terminen, Pflichten, Ablenkung.
Und plötzlich stehst du da und denkst:
Wo ist all die Zeit geblieben?

Das Licht wird nicht langsam dunkler.
Es geht einfach aus.

Genau deshalb ist Zeit das Wertvollste, was du besitzt –
und gleichzeitig das, was die meisten Menschen am achtlosesten verlieren.

Alles, was du liebst, ist endlich.
Darum ist „später“ eine gefährliche Lüge.
Nicht irgendwann.
Nicht wenn es ruhiger wird.
Nicht wenn du mehr Zeit hast.

Jetzt.
Heute.
In diesem Moment.

erfolgsebook.com existiert aus genau einem Grund:
Dir zu helfen, aus begrenzter Lebenszeit ein bewusstes Leben zu machen.

Nicht mit Druck.
Nicht mit leeren Parolen.
Sondern mit Klarheit.

Impulse, die dir zeigen:

– warum Genuss ohne Richtung dich leer zurücklässt
– warum Erfolg ohne Sinn dich trotzdem müde macht
– und wie aus bloßer Existenz ein Leben mit Tiefe wird

Keine Theorien.
Keine Motivationsfloskeln.
Sondern Gedanken, die dich dein Leben neu sehen lassen.

Viele Leser sagen danach:

„Ich renne meiner Zeit nicht mehr hinterher.
Ich entscheide, wofür ich sie einsetze.“

Und dann kommt der Satz, den niemand je hören wollte –
aber fast jeder irgendwann fühlt:

Eines Tages wachst du auf –
und es gibt kein ‚später‘ mehr für das,
was dir wirklich wichtig war.

Wenn du begreifst, dass du nur dieses eine Leben hast,
willst du nicht länger funktionieren.
Du willst fühlen.
Erleben.
Spuren hinterlassen – in deinem Herzen und in dem der Menschen, die du liebst.

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