Wie man Rückschläge in Erfolge verwandelt: 4 mutige Menschen und ihre Geschichten

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Jed­er von uns wird irgend­wann in seinem Leben mit Ent­täuschun­gen, Mis­ser­fol­gen oder Rückschlä­gen kon­fron­tiert. Ernest Hem­ing­way sagte: „Die Welt zer­bricht jeden, und danach sind einige an den zer­broch­enen Stellen stark.“ Warum wer­den nur einige Men­schen stärk­er? Wie wer­den diese Men­schen, die sich über die Trau­ma­ta des Lebens erheben, zu Tri­umpha­toren? Wie kann man bess­er mit den unver­mei­dlichen Widrigkeit­en des Lebens umge­hen?

Steven Wolin, Pro­fes­sor für Psy­chi­a­trie an der George­town Uni­ver­si­ty, sagt, dass unsere Kul­tur dazu neigt, uns alle als Opfer darzustellen. Er sagt, dass sie die Schwäche fördert, indem sie es den Men­schen ermöglicht, sich zu sehr mit ihren Prob­le­men zu beschäfti­gen. Er weist darauf hin, dass Men­schen so gut wie alles über­leben kön­nen, wenn sie wider­stands­fähig sind. Das ist die Fähigkeit, eine Leben­skrise oder eine Schwierigkeit zu über­winden und sich pos­i­tiv zu erholen.

Im Fol­gen­den wer­den vier Men­schen vorgestellt, die von den Her­aus­forderun­gen des Lebens über­rollt wur­den und den­noch durchge­hal­ten haben. Jed­er von ihnen weist wichtige Eigen­schaften der Resilienz auf.

Ändern Sie Ihre Wahrnehmung

Cliff Miedl war ein Klemp­n­er­lehrling. Als er mit einem Press­luftham­mer ein Loch bohrte, um an eine Wasser­leitung zu gelan­gen, berührte er verse­hentlich ein Hochspan­nungsk­a­bel und bekam 30.000 Volt Strom ab. Er erlitt furcht­bare Ver­bren­nun­gen und drei Herzstill­stände. Seine Gene­sung war lang­wierig und müh­sam und erforderte fün­fzehn Oper­a­tio­nen inner­halb von fün­fzehn Monat­en. Er trotzte den Ärzten und lernte wieder zu laufen. Er begann Kajak zu fahren, um stärk­er zu wer­den. Schließlich nahm er an Wet­tkämpfen teil, gewann sie und schaffte es in die US-Olympia­mannschaft. Bei den Olymp­is­chen Spie­len in Syd­ney im Jahr 2000 wählten 603 sein­er Team­mit­glieder Cliff zum Fah­nen­träger, als sie am Eröff­nungsabend ins Sta­dion ein­marschierten.

Cliffs unbeugsamer men­schlich­er Geist half ihm, seine Wahrnehmung ein­er Tragödie in eine lebensverän­dernde Erfol­gs­geschichte zu ver­wan­deln. Er erwarb einen MBA in Ver­mö­gensver­wal­tung an der USC. Heute ist er ein erfol­gre­ich­er Red­ner und Autor. Außer­dem hat er zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen für seinen Mut und seinen Ein­satz für andere erhal­ten. Dr. Mar­tin Luther King sagte: „Der ulti­ma­tive Maßstab für einen Men­schen ist nicht, wo er in Momenten der Bequem­lichkeit und des Kom­forts ste­ht, son­dern wo er in Zeit­en der Her­aus­forderung und Verän­derung ste­ht.“

Fordern Sie sich selb­st her­aus

Kyle May­nard wurde mit ein­er ange­bore­nen Ampu­ta­tion an bei­den Armen und Beinen geboren. Seine Eltern trafen schon früh eine wichtige Entschei­dung: Sie woll­ten ihm beib­rin­gen, so unab­hängig wie möglich zu sein und nach „Nor­mal­ität“ zu streben. Kyles Eltern drängten ihn, alles zu ler­nen und zu tun, was jedes andere Kind auch ler­nen musste. Sie forderten ihn ständig her­aus, und er begann gewohn­heitsmäßig, das Gle­iche mit sich selb­st zu machen.

  Hält Sie ein Mangel an Vertrauen davon ab, Erfolg zu haben?

Kyle wuchs mit dem Wis­sen auf, dass er alles erre­ichen kann, was er sich vorn­immt. Er lernte, fün­fzig Wörter pro Minute mit zwei Ell­bo­gen zu tip­pen. Er rang in der High School. In den ersten einein­halb Jahren ver­lor er jeden Kampf. In seinem let­zten Jahr gewann er 36 Kämpfe und schlug dabei mehrere Lan­desmeis­ter. Er hat ein Buch geschrieben: Keine Ausre­den. Er war der erste Amputierte, der auf den Kil­i­mand­scharo, den höch­sten Berg Afrikas, kroch. In ein­er ESPN-Show kämpfte er in gemis­cht­en Kampf­s­portarten, drück­te 240 Pfund auf die Bank, trainierte andere, um kör­per­lich fit zu wer­den, und sprach über die Bestei­gung des Ever­est. Ob er diesen Berg nun besteigt oder nicht, seine Worte sind für uns alle wichtig. Auf die Frage nach seinen Behin­derun­gen sagt er: „Welche Behin­derun­gen? Das Leben ist voll von Möglichkeit­en.“

Engagieren Sie sich zum Han­deln

Diane Van Deren war mit ihrem drit­ten Kind schwanger, als sie die Diag­nose Epilep­sie erhielt. Sie hat­te zahlre­iche Grand-Mal-Anfälle, stellte aber fest, dass sie anfalls­frei wurde, wenn sie sich zum Han­deln verpflichtete und lief. Das Laufen ver­schaffte ihr Erle­ichterung, so dass sie es weit­er­hin tat. Es war für sie eine Meta­pher für ein erfülltes Leben. Schließlich unter­zog sie sich ein­er radikalen Oper­a­tion, bei der ihr rechter Schläfen­lap­pen im Gehirn ent­fer­nt wurde. Die Anfälle hörten auf, aber durch die Oper­a­tion ver­lor sie die Fähigkeit, den Lauf der Zeit zu ver­ar­beit­en. Danach lernte sie, dass sie tage­lang laufen kon­nte, ohne zu schlafen oder zu wis­sen, wie weit sie gelaufen war. Ihre Schwäche wurde zu ein­er Stärke im Laufen.

Diane hat den Bere­ich des Langstreck­en­laufs buch­stäblich auf den Kopf gestellt. Sie stellte einen Wel­treko­rd auf dem 1.000 Meilen lan­gen Moun­tain-to-Sea Trail in North Car­oli­na auf und gewann den Yukon Arc­tic Ultra 300. Sie hat viele Wet­tkämpfe mit unglaublichen Ergeb­nis­sen absolviert. Während das tägliche Leben ein Kampf ist, hat Diane eine Lei­den­schaft für das Laufen entwick­elt, die das Zitat des deutschen Philosophen Friedrich Niet­zsche ver­an­schaulicht: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärk­er.“

Behar­rlichen Opti­mis­mus kul­tivieren

Max Cle­land besuchte die Stet­son Uni­ver­si­ty und erwarb einen B.A.-Abschluss. Nach einem ein­jähri­gen Studi­um für seinen Mas­ter in Geschichte an der Emory Uni­ver­si­ty trat er in die Armee ein und diente in Viet­nam als Haupt­mann. Als er eines Tages in seine Kaserne zurück­kehrte, ging eine Granate hoch. Max fiel auf die Granate und ret­tete andere, ver­lor aber bei der Explo­sion bei­de Beine und den recht­en Arm. Es waren 41 Liter Blut nötig, um sein Leben zu ret­ten. Die Kranken­schwest­er sagte ihm: „Sie kön­nen Gott danken, es ist ein Wun­der, dass Sie noch leben.“ Er dachte: „Danke für nichts!“

  Was ist Ihre Erfolgsdistanz, bestimmen Sie was erfolg ist.

Im Laufe der Zeit und trotz aller Tur­bu­len­zen, Frus­tra­tio­nen und Schmerzen änderte sich Max‘ Ein­stel­lung. Er sagte zu anderen: „Gott hat mich nicht gemacht, damit ich zwei Meter groß bin!“ Schließlich ent­deck­te er, dass er laufen, schwim­men, Auto fahren und tanzen kon­nte. Er blieb hart­näck­ig und schaffte mehr, als andere erwarteten. Er begann, über den Teller­rand hin­auszuschauen, und er begrüßte das Leben mit anderen in sein­er Sit­u­a­tion opti­mistisch. Später diente er als Ver­wal­ter der Vet­er­a­nen­be­hörde unter Präsi­dent Carter.

Er set­zte sich für die Rechte aller Behin­derten ein, war zwei Amt­szeit­en lang Mit­glied des Sen­ats des Bun­desstaates Geor­gia und wurde in den US-Sen­at gewählt. Sein Buch mit dem Titel Stronger at the Bro­ken Places (Stärk­er an den zer­broch­enen Stellen) erzählt seine Geschichte.

Die Forschung zeigt, dass alle Men­schen über die Fähigkeit zur Resilienz ver­fü­gen und dass die erforder­lichen Ver­hal­tensweisen erlernt wer­den. Dazu gehören das Aus­drück­en pos­i­tiv­er und neg­a­tiv­er Emo­tio­nen, das Teilen kon­struk­tiv­er Emo­tio­nen und der Auf­bau stark­er Beziehun­gen zu anderen Men­schen, die einen unter­stützen.

Resiliente Men­schen stellen sich allen Her­aus­forderun­gen, die das Leben zu bieten hat, und sind in der Lage, Mis­ser­folge in Erfolge umzuwan­deln. Sie wer­den sog­ar noch entschlossen­er und aus­dauern­der, um ihre zer­broch­enen Stellen wieder aufzubauen und stärk­er zu wer­den. Es ist zwar nicht leicht, aber auch Sie kön­nen es schaf­fen. Unab­hängig davon, wom­it Sie kon­fron­tiert sind, ler­nen Sie von diesen Beispie­len und nutzen Sie die Schwierigkeit­en Ihres Lebens, um Ihre Fähigkeit zu erweit­ern, trotz­dem voll zu leben. von Rick A Con­low

„Manch­mal mögen die Dinge nicht so laufen, wie du willst, aber die Anstren­gung sollte jede Nacht da sein.“ – Michael Jor­dan

Auf der der Suche nach erfolg — Dann bist du genau richtig! — erfol­gre­ich­es Leben

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