Wie Ihre Überzeugungen Ihre Ziele im Leben bestimmen

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Ihre Überzeugungen bestimmen Ihre Ziele. Mit anderen Worten: Was Sie über sich selbst und die anderen Menschen in Ihrem Umfeld glauben, bestimmt, was Sie in Ihrem Leben wollen. Was Sie in Ihrem Leben wollen, bestimmt Ihre Strategien, Ihr Handeln, und Ihre Überzeugungen bestimmen auch, was Sie tun, wenn Sie scheitern. Nehmen Sie es als Feedback auf oder geben Sie auf? Sehen Sie, Ihre Überzeugungen sind wie das Betriebssystem Ihres Gehirns.

Sie bestimmen, wie wir die Welt wahrnehmen und wie wir auf das reagieren, was geschieht. Sie bestimmen, was wir tun oder nicht tun werden oder was wir versuchen oder nicht versuchen werden.

Die Überzeugungen, die wir über eine Person haben, bestimmen, wie wir mit dieser Person interagieren, ob wir uns mit ihr anfreunden oder ob wir eine bestimmte Person meiden. Die Überzeugungen, die Sie über die Art des Essens haben, bestimmen, ob Sie dieses Essen essen.

Die Überzeugungen, die Sie über die Wirtschaft haben, bestimmen, welche Art von Geschäft oder Karriere Sie verfolgen werden. Sehen Sie, Überzeugungen sind einer der wichtigsten Filter, die wir haben, und zu jeder Zeit prasseln etwa zwei Millionen Informationen pro Sekunde auf uns ein, und es ist physisch unmöglich, dass wir alles, was um uns herum geschieht, wahrnehmen können.

Und deshalb können zwei Menschen denselben Film sehen, aber mit sehr unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen darüber herauskommen, worum es in dem ganzen Film ging. Die eine Person erinnert sich vielleicht an all die langen Gespräche und findet den Film total langweilig.

Die andere Person konzentriert sich vielleicht auf die Dialoge und fühlt sich von der Interaktion der Figuren sehr berührt. Sehen Sie, beide Personen haben denselben Film ganz unterschiedlich gefiltert. Sie löschten, verzerrten und verallgemeinerten und schufen eine sehr unterschiedliche innere Darstellung des Films.

Damit unser Gehirn damit zurechtkommt, filtert unser Verstand all diese Informationen, indem er all diese Daten löscht, verzerrt und verallgemeinert, um eine interne Darstellung dessen zu schaffen, was tatsächlich um uns herum geschieht. Mit anderen Worten: Wir nehmen nicht die Realität wahr, sondern eine gefilterte Version der Realität.

Hier ist ein Beispiel für die Macht der Überzeugungen.

Roger Banister war ein Marathonläufer aus Oxford, irgendwo in den 1950er Jahren, ich glaube, es war 1954. Er setzte sich das Ziel, eine Meile in weniger als 4 Minuten zu laufen. Man darf nicht vergessen, dass niemand auf der Welt jemals eine Meile unter 4 Minuten gelaufen ist.

Alle versuchten es, scheiterten aber immer wieder, bis viele Ärzte erklärten, dass es für einen Menschen physisch unmöglich sei, so schnell zu laufen. Doch Roger Banister beschloss, dies nicht zu glauben. Er wollte nicht, dass dieser Glaube ihn zurückhielt.

Also beschloss er, sich selbst ein Ziel zu setzen. Der Unterschied war, dass er nicht nur körperlich trainieren, sondern sich auch geistig vorbereiten wollte. Das Problem war, dass er keine Beweise hatte; niemand hatte es je zuvor geschafft. Was hat er also getan? Er schuf es.

Auch hier konnte der menschliche Verstand nicht unterscheiden zwischen dem, was real ist, und dem, was man sich in seinem Kopf ausmalt. In seiner Vorstellung sah er sich also laufen und die Meile in weniger als 4 Minuten schaffen. Er sah sich selbst dabei, wie er es wieder und wieder und wieder tat. Er schuf diesen Beweis, als wäre er so real, dass er für ihn Wirklichkeit wurde. Und was geschah? Er schaffte die Meile in weniger als 4 Minuten.

Aber das ist nicht das Erstaunliche daran. Das Erstaunliche war, dass in der Minute, in der er das tat, innerhalb eines Jahres 37 andere Läufer seinen Rekord brachen. Innerhalb eines Zeitraums von etwa 3 Jahren brachen etwa 300 Läufer seinen Rekord.

Die Frage ist also folgende. Wie kommt es, dass seit Tausenden von Jahren niemand die Meile in weniger als 4 Minuten laufen konnte, aber in der Minute, in der eine Person es schafft, schaffen es Hunderte von Menschen? Sehen Sie, was alle zurückhielt, waren nicht ihre körperlichen Fähigkeiten, nicht ihr körperliches Potenzial.

Es ist also klar, dass es ihre eigenen Überzeugungen sind, die viele Menschen zurückhalten. Und es sind genau unsere Überzeugungen, die bestimmen, wie wir denken, handeln und was wir in unserem Leben tun oder nicht tun werden.

Gib einem Menschen Gesundheit und einen Kurs, den er lenken kann, und er wird nie aufhören, sich zu fragen, ob er glücklich ist oder nicht – George Bernard

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