Wissenswertes

Wie Christian Lindner Gegner rhetorisch zerlegt – Gesprächsdominanz

Rhetorik – Eloquenter & Redegewandter

Christian Lindner wurde an der RUB (Ruhr Universität Bochum) von linken Demonstranten unterbrochen. Wie Lindner durch Humor, Schlagfertigkeit und Rhetorik die Gesprächsdominanz bei den Zwischenrufen und Protestanten an der Uni behält, das in dieser Analyse!

82 Kommentare

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    1. Vergiss nicht, dass so etwas im Video als Werbung zu deklarieren ist, auch wenn es Eigenwerbung ist (Trennungsgebot – § 6 TMG i.V.m. § 58 RStV). Vielleicht habe ich es übersehen, ist mir aber nicht aufgefallen.

    2. Coole Analyse, aber ich würde sagen das nicht nur Lidners starkes auftreten für diese Publikumsreakton gesorgt hat, sonder durchaus die allgemeine Meinung der Leute, die sich ja offentsichtlicherweise den Vortrag freiwillig anhören

    1. Ich habe habe 2013 die FDP gewählt, war mir auf Grund von Lindner aber nicht sicher ob ich sie wieder wählen wollte. Lindner wirkte auf mich „klug“ in dem er alles so umdrehen lassen kann, wir es möchte. Habe dennoch FDP gewählt, da wir in Bayern keine CDU haben und mir die CSU zu national war. Und erst seit Abbruch der Sondierungsgespräche bin ich zufrieden mit meiner Wahl, denn sie versuchen anscheinend Wahlversprechen zu halten

    2. Hitler war auch gut. Gute Rhetorik heißt nicht, dass die vertretenen Positionen unterstützenswert sind. Deswegen ist es so wichtig, auch zu verstehen, welche Werkzeuge genutzt werden, sodass man selbst objektiv bleiben kann, statt sich wie die dumme Masse blind leiten zu lassen, weil jemand überzeugend reden kann.

  2. Der Lindner ist einfach ein überragender Redner, brutal! Der könnte dir eine Staubsauger verkaufen obwohl du einen neuen Daheim stehen hast… Hammer…..

    1. Na klar, der kann ja sonst auch nichts, außer sich kurz vors Koma zu koksen und dann ununterbrochen Selbstdarstellung zu betreiben, ein wahrer Held oder?

  3. Ich war damals selbst anwesend und egal wie man es auch nennen mag, dieses gegen- ‚Framing‘ von Lindner hat einen richtig stark mitgezogen. Ich bin eigentlich als neutraler Zuschauer dahingegangen, aber die Wut auf die peinliche und dreiste Vorstellung der Demonstranten hat Lindner argumentativ stärker erscheinen lassen, als er eigentlich ist.

    1. @@Egoo Ist (Sorry for the bad german im Voraus :D) Naja, ich würde sagen nicht jeder, der ein Mikrofon auf der Hand hat, kann ein Publikum überzeugen und auf seine Seite bringen und selbst, wenn Lindner den Demonstranten mehr Zeit zu reden erlaubt, würden sie nicht das Publikum zu sich bringen (Ich würde es vermuten). Ich würde auch hinzufügen, dass was Lindner gemacht hat, widerspiegelt sich nicht bei allen anderen Politikern im Bundestag und insofern ist er ganz gut bei dieser Rhetorik.

      Dann zweitens, das Publikum ist nicht objektiv. Sie waren da, weil sie hören wollten, was Lindner zu sagen hat. Deswegen würde ich spekulieren, sie erwarteten eine gewiss übersichtliche Logik, Nüchternheit, Ruhe und Schlüssigkeit in seiner Rede. Das natürlich konnte man nicht ganz spüren bei den Demonstranten und bei was die Demonstranten den Vortrag von Lindner zu unterbrechen motiviert hat. Diese spezielle Ruhe haben sie auch unterbrochen.

      Kurz gesagt, Rhetorik (oder Dialektik) versucht nicht einen schönen Austausch von Argumenten herauszubringen. Das wissen wir alle, Aristoteles und Schopenhauer sprechen darüber, vielmehr, geht es um, zitiere ich, „die Gültigkeit eines Satzes in der Approbation der Streiter und Hörer.“ (vgl. Schopenhauer, Die Kunst das Recht zu behalten) Das hat offensichtlich Lindner in dem Moment ausgenutzt, auch weil das Publikum der selben Meinung waren. (Was in anderen Fällen evident anders ist)

      Noch kürzer, Don’t hate the player, hate the game.

    2. @@Paul Lorber : Sorry for the bad german …
      > Ihr Deutsch ist vermutlich besser als mein Englisch. Falls ihrerseits Bedarf besteht, kann ich jedoch ins Englische wechseln.

      @PL: … nicht jeder, der ein Mikrofon [in] der Hand hat, kann ein Publikum überzeugen …
      > Richtig, aber es ist ein Anfang. Ohne Mikro ist es sehr schwer, sich Gehör zu verschaffen und dabei souverän zu wirken. Ich vermute, dass Herr Lindner u.a. darum nicht noch mal das Mikro und damit den Großteil seiner „Gesprächsdominanz“ aus der Hand gab.

      @PL: … das was Lindner gemacht hat, widerspiegelt …
      > Diesen Satz verstehe ich nicht. Falls die Aussage wichtig ist, formulieren Sie den Satz bitte um oder schreiben Sie ihn auf Englisch.

      @PL: … das Publikum ist nicht objektiv. Sie waren da, weil sie hören wollten, was Lindner zu sagen hat.
      > Das glaube ich auch. Der Großteil des Publikums war vermutlich von Anfang an „auf Lindners Seite“: „Preaching to the choir“

      @PL: … Diese spezielle Ruhe haben sie [die Demonstranten] auch unterbrochen.
      > Dem stimme ich zu. Weder das Anliegen der Demonstranten noch deren „Vortragsweise“ schienen beim Publikum Anklang zu finden.

      @PL: … Rhetorik … Die Kunst, Recht zu behalten …
      > Wenn es bei der Rhetorik (Redekunst) lediglich darum geht (um jeden Preis & ggf. sogar wider besseren Wissens) „Recht zu behalten“, lehne ich diese ab.

      „Rhetorik … zum einen geht es um die Kunst, Menschen von einer Ansicht zu überzeugen oder zu einer Handlung zu bewegen, zum anderen um die Wissenschaft vom wirksamen Reden.“ [wiki/Rhetorik]

      Für mich ist die Rhetorik ein Werkzeug. Wenn ich mich der „Redekunst“ bediene, geht es mir darum, Ansichten & Argumente – sowohl meine, als auch die meines Gegenübers – deutlich und verständlich zu formulieren. Mir geht es um den Meinungs- & Informationsaustausch und – so pathetisch es auch klingen mag – die „Wahrheit“.
      Falls ich mich irre, möchte ich das wissen und nicht (auf Biegen und Brechen) „Recht behalten“:

      „I want to believe as many true things and as few false things as possible.“ [Matt Dillahunty] (Ich möchte an so viele „wahre“ & an so wenige „falsche“ Dinge wie möglich glauben.)

      @PL: Don’t hate the player, hate the game.
      > Wenn man die Rhetorik als Werkzeug versteht, obliegt es dem Nutzer, was er damit anstellt. Daher käme ich nicht auf die Idee, die Rhetorik zu verachten, sondern lediglich deren Nutzer, die sie (in meinen Augen/Ohren) „missbrauchen“.

      Außerdem, würde ich diesen Spruch (Don’t hate the player, hate the game) unter Floskel oder gar „bumper-sticker wisdom“ einordnen, denn die „Spieler“ werden (i.d.R.) nicht dazu gezwungen, am „Spiel“ teilzunehmen. Oder halten Sie folgenden Satz etwa für sinnvoll: „Verachte nicht den Torrero (player), sondern verachte den Stierkampf (game).“
      Aber vielleicht verstehe ich den Satz auch falsch (errare humanum est).

      @PL: …
      > Die Rhetorik kommt m.E. (in der Schule/(Aus)Bildung) viel zu kurz, denn wenn die Diskutanten mit den Kniffen & (unlauteren) Taktiken der Rhetorik (z.B. Scheinargumente & Trugschlüsse*) vertraut sind, kann die Redekunst nur noch schwer „missbraucht“ werden. Zudem ließ sich so manches Missverständnis vermeiden.

      MfG, Egooist

      *https://de.wikipedia.org/wiki/Typen_von_Argumenten#Scheinargumente
      *https://yourlogicalfallacyis.com/

    1. Dem kann Ich nur zustimmen.
      Bei so einer Demonstration ruhig zu bleiben und für sich zu gewinnen, wirklich eine schlagfertige Meisterleistung!
      Dieses ruhige und selbstbewusste Auftreten ist einfach der Wahnsinn.

      Viele Grüße,
      DerAusreisser

    2. Yup; Lindner ist ein sehr guter Verkäufer; der wäre heute steinreich, wenn er die Herrenhemden auf seinen Plakaten hätte verkaufen wollen. Als Politiker halte ich ihn aber für relativ vorhersehbar und inhaltlich eher blass; gutes Marketing aber inhaltlich schlechtes Produkt. Oder hat jemand von Lindner schon einmal einen neuen, wirklich cleveren Gedanken oder ein tolles politisches Konzept vernommen?!

    3. Wow das ist das ganz große Problem an diesem Kanal. Jetzt wird hier die Art des Verpackens mehr vergöttert, als der Inhalt. Die eindeutige Nähe des Publikums zum Redner wird nicht erwähnt…Ganz großer Müll.

    4. Na klar, der kann ja sonst auch nichts, außer sich kurz vors Koma zu koksen und dann ununterbrochen Selbstdarstellung zu betreiben, ein wahrer Held oder?

    1. visca barca
      Youtube hat mir irgendeine scheiß Sperre oder so verpasst ich kriege keine Benachrichtigungen mehr angezeigt, hoffentlich sieht man den Kommentar wenigstens… Durfte das Video nochmal manuell aufrufen, habe grad viel zu tun weshalb ich morgen/übermorgen zurückschreibe.

    2. Ganz meiner Meinung, verdrehte Welt und der Vortrag war gestaged oder Glaubt die meisten Schlafschafe ein Politiker der vom Verfassungsschutz Personenschützer bei der Gefahrenlage betreut wird lassen solche Biester auf die Bühne, ein Schelm der Böses denkt und gute Regie!
      Dir Buddy nen schönen Sonntag!

    3. Na klar, der kann ja sonst auch nichts, außer sich kurz vors Koma zu koksen und dann ununterbrochen Selbstdarstellung zu betreiben, ein wahrer Held oder?

  4. Wenn man Lindner bei ner Talkshow anschaut , sieht er oft in die Kamera um den Tv-Zuschauer direkt anzusprechen, das macht sonst keiner . Wenn ich nur in Unterhose daheim hocke, muss ich mir immer was anziehen, aus Höflichkeit vor Lindner.

    1. @Sowas von Lustig Genauso wie dir ist mir Lindner wegen diversen Charaktereigenschaften zuwider, ich denke aber, dass man ihm aber trotzdem wegen seiner sehr guten Rhetorik Respekt zollen sollte.
      Und bitte werde, weil dir andere Meinungen nicht gefallen nicht gleich ausfallend und sexistisch, es unterstützt deine Meinung nicht sondern bringt die Diskussion nur auf eine beleidigen Ebene und macht dich zutiefst unsympathisch.

      Danke!

    2. @Kse Egal Ich halte es nicht für sexistisch oder ausfallend, meine Gedanken zur Sexualbiologie des Menschen und meine Gedanken zu Erklärungsansätzen für bestimmtes Verhalten einer konkreten Person zu äußern. Frauen fühlen sich nun mal i.d.R. vom Alpha-Männchen einer Gruppe angezogen — wie es bei wohl allen Tieren der Fall ist, wo das Geschlechterverhältnis so gelagert ist, dass die Weibchen die schwächeren sind. Das ist ja der Widerspruch, der den (heterosexuellen) Feministinnen den „Kopf f*ckt“ und was sie zu verlogenen Heuchlerinnen macht, weil sie es nicht wahrhaben dürfen, da sonst die ganze Ideologie in sich zusammenstürzte. 😀 Es ist auch maßgeblich an der Entstehung des Huren-Madonnen-Komplexes beteiligt.

      Ob du mich deshalb sympathisch findest oder nicht, interessiert mich nicht wirklich.

      Mir ist Rhetorik erst dann was wert, wenn sie etwas vermittelt, das ich für gut — mindestens für interessant — befinde.

    3. @Kse Egal wie bitte, Respekt? Respekt für einen Nichtsnutz, Schwätzer und Schmarotzer? Jemanden, der noch nie auch nur einen produktiven Handschlag geleistet hat, aber im Überfluss lebt? Solche Leute haben nichtmal die Nahrung verdient, die sie zu sich nehmen, im wahrste Sinne des Wortes Verdienen.

    1. Darth Yoda ich rede nicht von der FDP. Ich rede von der Kunst Christian Lindners, der Menschen mitreißen kann, obwohl sie eigentlich eine andere politische Meinung haben als er.

    1. Irgendwas mit frei national assozial oder so.
      Halt 20 jährige Bio Hippster politik Studenten aus Mitte die sich über Deutschland beschweren.

    1. Chris Ultra………….du bist ja wirklich ultra ULTRALÄCHERLICH : Lindner dieser Kasperl ist nichts anderes als ein widerlicher MENSCHENFEIND !!!

    2. Na klar, der kann ja sonst auch nichts, außer sich kurz vors Koma zu koksen und dann ununterbrochen Selbstdarstellung zu betreiben, ein wahrer Held oder?

    1. Gysi könnte den Eskimos erklären warum es intelligent sei sich nen Kühlschrank zu baen und ihn dafür zu entlohnen – macht er aber nicht, da er es für unmoralischen schwachsinn hält.

    2. Ich will ja nicht klugscheißen, ABER:

      Man benötigt den Kühlschrank in kalten Gefielden, um Lebensmittel drinnen (im Warmen) lagern zu können. Würde man sie draußen lagern, würde dies wilde (gefährliche) Tiere anlocken.

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