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Ist Glück nur eine Frage von Hormonen?

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Ist Glück nur eine Frage der Hormone? Bestimmen letzten Endes nur Hormone darüber, ob wir glücklich sind oder nicht? Das hängt davon ab, wie du Glück definierst.

12 Kommentare

  1. Ich weiß nicht ob das komisch ist, aber manchmal bin ich auch gerne traurig. Oder melancholisch. Ich brauche das einfach, dass ich mich auch mal zurückziehe, traurige Filme sehe und weine. Ich finde das gar nicht schlimm und denke auch nicht „Oh man wann geht das endlich vorbei?“ Das einzig Gefährliche ist glaube ich wieder aus dieser „Starre“ herauszufinden ohne sich zu weit dareinzufressen, aber das hatte ich schon sehr lange nicht mehr, dass ich wirklich über einen längeren Zeitraum hinweg depri war. In meiner Jugend war das eher der Fall 🙂

    1. @XO Jase Das geht mir genauso. Es wäre schlimm, wenn wir immer fröhlich sein müssten. Aber darum geht es beim großen Glück, beim Lebensglück, ja auch gar nicht. Es spricht absolut nichts dagegen, die ganze Bandbreite von Gefühlen auszuleben und durchzumachen. Wir sollten nur zusehen, dass die positiven Gefühle die negativen überwiegen. Und, wie du geschrieben hast, dass man nicht zu lange in einer negativen Stimmung stecken bleibt.

  2. Gut, Katharina, du hast meine Sicht bezüglich der Glück-Definition verändert !
     
    Meine Auffassung DAVOR: Glück ist nur ein Sammelsurium bestimmter Hormone, die „schöne“ Gefühle in uns hervorrufen.

    Meine Auffassung JETZT: Glück ist ein ZUSAMMENSPIEL des Sammelsuriums ALLER Hormone, die uns befähigen auch in denjenigen Momenten Glück & Zufriedenheit zu empfinden, in denen ein nur nach Glückshormonen strebender Mensch unzufrieden & traurig wäre. Daraus folgt z.B., dass man auch bei Produktion von „Unglückshormonen“ in der Lage wäre, sich glücklich zu fühlen. HOCH INTERESSANT.

    (Du musst nicht darauf eingehen; das war so eine Art innerer Monolog von mir) :))))

    p.s. zu deiner Frage am Ende: NEEEIN, UM GOTTES WILLEN!!! Ich würde mich nicht an die Maschine anschließen lassen. Ich brauche VERÄNDERUNG in jeder Hinsicht.

  3. Find es gut , dass du die Definitionen von“Glück“ nochmal genauer erläutert hast ^^.
    Hatten das Thema ja in einem anderen Video von dir, wo es um die Frage ging, ob man ohne Partner glücklich sein kann :-).
    Mir war schon immer klar, dass man zum erfüllten Leben eine Geschichte braucht mit Höhen und Tiefen, sonst wäre das Leben doch irgendwo langweilig.
    Ist man mal gefallen, kann man erst klare Wertschätzung und Dankbarkeit erfahren.
    Die Glückforschung ist schon interessant.

    1. @SirJools87 Da hast du recht. Traurig sein gehört zum Leben dazu und hilft uns auch dabei, alles in Perspektive zu rücken. Aber natürlich sollte es nicht überhand nehmen. Niemand mag gerne 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche traurig sein. So ein Leben wäre ganz schnell nicht mehr lebenswert.

  4. Du hast vollkommen recht, liebe Katharina, gerade in den schweren Zeiten entwickelt man sich am meisten.

  5. ‚Hormone allein machen noch nicht das Glück aus‘ heißt es hier dem Sinne nach….Kann man aber umgekehrt sagen, dass die Hormone eine Grundvoraussetzung für das Glück sind? Dass ohne diese Hormone also nicht viel geht in Sachen Glück?…Oder ist es vorstellbar, dass es Menschen gibt, die trotz Mangel eines, mehrerer oder gar all dieser Hormone ein glückliches, erfülltes Leben haben?

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