Glücksdetektiv

Gesetz der Anziehung: Schwindel oder Realität?

Was halte ich vom Gesetz der Anziehung? Nicht sehr viel. Weil es…

25 Kommentare

  1. Mal wieder ein sehr schönes Video. Kleine Ergänzung: Die Einstellung spielt auch eine Rolle. Ich kann z.B. Sagen: „Mist, ich muss schon wieder zur Arbeit“ ,oder „Ich bin froh, dass ich diese Arbeit habe“. Die berühmte Medaille mit ihren zwei Seiten. Vielen Dank 🙂

    1. +nokiu100 Absolut. Sehr wichtiger Punkt. Eine kleine Änderung der Gedanken kann viel bewirken und uns gleich viel motivierter oder besser gelaunt oder dankbarer machen…

  2. Interessantes Video! 🙂
    Auch wenn es nicht zum Thema passt, aber ich musste gerade an eine Karte denken, die meine Eltern in ihrer Wohnung hängen haben. Und darauf steht „am schönsten ist es, wenn es schön ist“. Ich finde, das ist ein guter Ansatz, auch mal einfach zufrieden zu sein und nicht zwanghaft versuchen, noch glücklicher zu werden.
    Wie gesagt, passt nicht so gut zum Thema, aber wollte mein Ansicht mal teilen 🙂

  3. İch beschäftige mich schon eine weile damit und es steckt mehr dahinter als sich bloße Gedanken zu machen. Ich bin pessimistisch und schaffe das nicht so optimistisch anzusehen. Ich finde sich überhaupt welche Gedanken zu machen ist das schwierigste überhaupt. Ich denke das ganze hat schon etwas wahres. Ich könnte sovieles wirklich sovieles aufzählen, was mit meinen Gedanken übereinstimmte, was in meinen Augen kein zufall mehr ist. Natürlich würde jetzt einer sagen „du redest dir das ganze ein blabla denk mal logisch“. Schaffst du es dich reich zu fühlen ohne einen inneren Widerstand zu haben? schaffst du es den gedanken „reich werden“ aufrecht zu erhalten? Der Mensch ist faul und gibt auf und lässt sich von anderen stark beeinflussen. richtet man sich auf etwas bestimmtes seine Aufmerksamkeit und blockiert man sich nicht, sieht man etwas was einem zum zweifeln bringt. Man muss handeln. natürlich wird man nicht einfach so reich. Ob das gesetz der Anziehung funktioniert,kann ich aus meiner Sicht mit einem ja beantworten, aber die meisten werden sich nicht auf sowas einlassen. nicht weil sie zu schlau sind oder angst haben etwas zu verlieren. sie haben verinnerlichte glaubenssätze / alte Überzeugungen die man nicht direkt umprogrammieren kann. Wenn alleine schon jemand nicht an seinen eigenen Fähigkeiten glaubt wird auch niemals wirklich vorankommen, da hatten die lehrer, Eltern und Freunde recht. Wir akzeptieren und bleiben wirklich nur in dieser Realität. Der Mensch ist mehr in der Lage als man glaubt.

    1. +Leacm Ich finde, du hast einen sehr wichtigen Punkt angesprochen. Nämlich, dass es einen Unterschied macht, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet: auf das Problem oder auf das Ziel. Ersteres wird nur dazu führen, dass wir uns schlecht fühlen. Wenn wir stattdessen auf unser Ziel fokussieren, motiviert das, wir fühlen uns besser und es fallen uns mit Sicherheit auch mehr Ideen ein, wie wir dieses Ziel erreichen können.

  4. Was Du gesagt hast wegen Krebspatienten kann ich nur zustimmen. Ich selbst habe vor zwei Jahren Krebs bekommen und bin eigentlich ein recht „postiv“ eingestellter Mensch. Darum glaube ich NICHT daran, dass meine Gedanken Schuld sind, denn laut Gestz der Anziehung wäre es wahrscheinlich so, oder nicht?

    Ich denke, dass es im Allgemeinem eine Sache der Einstellung und vor allem Reaktion ist. Wie Du schon erklärt hast, das positive Denken kann für eine positive Beeinflussung sorgen, ob geistig, mental, seelisch, körperlich, usw. Dann spielt es auch eine Rolle, wie wir auf Einflüsse (Umstände, Geschehnisse, Veränderungen usw.) in unserem Leben reagieren.

    Als ich die Diagnose Krebs erhielt, hatte ich zwei Möglichkeiten: Mein Leben zu verfluchen oder mein Leben noch MEHR zu „helfen“ (durch Liebe, Pflege, Dankbarkeit, usw.). Mit viel Überwindung entschied ich mich für die Variante Nummer zwei. Die vielen Therapien (nach der Krebserkrankung kam die nächste Erkraknung) waren natürlich eine reine Qual, aber was mir geholfen hat war, so gut ich nur konnte positiv zu reagieren. Klingt vielleicht merkwürdig, aber jammern und nörgeln hätte auch nichts gebracht.

    Wie ich positiv reagiert habe: Ich habe immer wieder versucht das Gute im Schlechtem zu suchen. Beispiel: Nach einem Zyklus einer Chemotherapie war ich fix und fertig mit der Welt, aber dann freute ich mich über die Liebe und HIlfe von meinem Freund, meine Familie oder sogar meiner Taxifahrerin.
    Noch ein Beispiel: Zwar war ich krank und konnte nicht viel machen, aber dann freute ich mich über die Auszeit die ich hatte. Die Auszeit von der Arbeit, die Auszeit von Leistungsdruck, die Auszeit von den Haushalt führen.

    Wenn ich ehrlich bin, ich würde diese Erfahrung nicht hergeben wollen, denn die hat mir beigebracht in schlimmen Situationen, die meine Nerven an die Grenze brachten, trotzdem irgendwie (so gut ich konnte) positiv zu reagieren.

    1. +Natalie Pate Wow! Ganz herzlichen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Das ist wahnsinnig mutig von dir und inspiriert sicher sehr viele Menschen. Wie du mit deiner schlimmen Diagnose und den anschließenden Torturen umgegangen bist, ist wirklich beachtenswert. Es gibt übrigens auch Studien die zeigen, dass sich Menschen schneller von schweren Schicksalsschlägen erholen, wenn sie trotzdem noch in der Lage sind etwas Gutes im Schlechten zu finden. Genauso wie du das gemacht hast. Und du hast absolut Recht: nörgeln und jammern, obwohl man dazu jedes Recht hätte, bringen dich in dieser Situation auch nicht weiter. Im Gegenteil: je mehr man noch in der Lage ist, etwas Positives zu entdecken oder auf das Positive zu fokussieren, desto mehr Hoffnung, Kraft und Lebenswillen kann man daraus natürlich schöpfen.

      Aber das ist immer leichter gesagt als getan, wenn es einem wirklich schlecht geht. Also Hut ab vor deiner positiven Einstellung, die nichts mit schönreden oder Realität verdrängen zu tun hat. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft und Freude auf deinem Weg…

    2. Danke für Deine Antwort.

      Nein, positv Denken hat nichts mit schön reden zu tun. Positives Denken ist die Einstellung zu erkennen, dass die Situation sche**** ist, aber negativ zu denken es nur noch verschlimmert. 😉

  5. Sehr authentisch und auf Augenhöhe. Respekt für Ihre Arbeiten und Beiträge!
    Nur bei diesem Beitrag hatte ich intuitiv eine Idee zur wissenschaftlichen Betrachtung 😉
    Vielleicht sehen Sie mir das nach…

  6. und woher kommen unsere Gedanken und in welcher Realität leben wir eigentlich? Glaubst du an Gott und erkennst ihn persönlich für dein Leben an?

  7. Das Gesetz ist erfunden. Ich kann noch so fest daran glauben ich fliege morgen zum Mond. Niemals werde ich den Mond betreten. Damit ist eigendlich der Drops gelutscht. Alles gesagt… Aber interessant.

  8. Ich sehr das inzwischen ähnlich. Mir stellt sich die Frage: Sind alle misshandelten Kinder, alle Menschen, die in Kriegsgebieten leben, alle Menschen, die gefoltert, vergewaltigt und umgebracht werden selber schuld? Weil sie das durch ihre Gedanken in ihr Leben gebracht haben? Was ist mit Säuglingen, die von ihren Müttern in Altkleidercontainern entsorgt werden? Haben diese armen Würmchen das auch mit ihren „Gedanken“ herbeigeführt? Ich kann verstehen, dass es Angst macht, nicht die Kontrolle über sein Leben zu haben, aber das Gesetz der Anziehung verschiebt die Verantwortung m.E. auf eine bedenkliche Art und Weise und wenn man zu sehr davon überzeugt wird, riskiert man, anderen damit Unrecht zu tun.

    1. Vielleicht beschäftigst du dich nochmal damit, sodass du es verstehst.
      Kurze Antwort auf deine Frage: „Haben diese armen Würmchen das auch mit ihren „Gedanken“ herbeigeführt?“
      Antwort: Nein, nicht bewusst. Das Gesetz der Anziehung ist ein Naturgesetz keine Mystische Kraft mit Gerechtigkeitssinn. Die Ursache jeder Wirkung ist ein Gedanke/Emotion. Der Glücksdetektiv hat das Thema weder im Gesamten umrissen noch richtig darüber erzählt. Sie ist wie ein Viereck in der 2ten Dimension das sich den Würfel in der 3ten Dimension nicht vorstellen kann.

  9. Postives Denken kann zu übertriebener Selbstkontrolle und schliesslich
    zu Identitätsverlust führen. Wer sein Denken permanent zu kontrollieren
    versucht, wird auf Dauer misstrauisch gegenüber seinen eigenen Gedanken.
    Die Gedanken sind nicht frei, sondern müssen in eine bestimmte, eben positve
    Richtung gelenkt werden. Unsichere Menschen kaufen solche Bücher und
    suchen darin Halt. Das neue, aufgesetzte Schema kann diese Menschen aber
    in eine Krise stürzen. Martin Lell beschreibt in seinem Buch „Das Forum
    Protokoll einer Gehirnwäsche“, wie sich seine Identität im Laufe des
    Selbstverwirklichungskur ses immer mehr auflöste. Er beschreibt, wie es
    den Betroffenen sogar in den Wahnsinn treiben kann, wenn er permanent
    misstrauisch gegenüber sich selber ist und den Gedanken eine derart
    grosse Macht beimisst. Gedanken haben gar nicht diese Sprengkraft, die
    man ihnen zubiligt. Sie sind ein Spielball in unserer Orientierung in der Welt. Werden
    Gedanken aber derart funktionalisiert, dass sie Berge ve
    versetzen sollen müssen wir zwangsläufig Angst vor unseren eigenen
    Gedanken bekommen

  10. Haha sie kennt die Quantenphysik nicht! 😀
    Naja wenn es anfängt zu kribbeln oder es warm wird, ja dann meine Liebe sage ich mal, E=mc² Energie ist gleich Masse x Lichtgeschwindigkeit in Quadrat, es sind Gefühle die ein Subjekt dazu bringen immer die gleiche Umlaufbahn einzuhalten in der der Schwarm sich befindet! Magnetresonanz, sieht man nicht sie ist aber am Wirken! 🙂 Elektrizität ist eben bei ein Spinn am wirken und wenn die Energie groß genug ist, ja dann kommt es zum Kontakt!

  11. Das Wort „Quantenphysik“ wird ganz bewusst benutzt, um die Leute zu verwirren, weil die Mehrheit der Menschen bei diesem Wort sofort assoziiert „Oh, Physik! Ja das ist kompliziert! Damals in der Schule habe ich Physik nicht verstanden/gemocht, also habe ich nicht viel Ahnung davon. Aber was du mir hier von Quantenphysik erzählst, klingt logisch, weil ich mich damit nicht auskenne.“ Und deshalb kann man den Menschen die ach so komplizierte Quantenphysik als Grundlage für solche Theorien verkaufen.

    Nur weil in der Quantenphysik entdeckt wurde, dass Licht sowohl die Eigenschaften von Teilchen als auch Welleneigenschaften besitzt, kann man daraus nicht schlussfolgern, dass das Universum auf „Frequenzen“ unserer Gedanken reagiert.

    Ich würde jedem gerne ans Herz legen, sich selbst mit den Grundlagen der klassischen Physik und Quantenphysik auseinander zu setzen. Denn es ist eben nicht so kompliziert und verworren, wie es die Esoterik-Szene gerne inszeniert.

    1. Davon abgesehen bin ich auch dafür, in beeinflussbaren Situationen positiv zu denken, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. ABER ich bin gegen die Verschleierung/Verwaschung des Wortes Quantenphysik!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.