Glücksdetektiv

Gefühle kontrollieren – So geht’s!

Wie du es schaffst deine Gefühle zu kontrollieren und nicht von ihnen beherrscht zu werden, erkläre ich dir hier.

31 Kommentare

  1. Du bist Boss wenn du Gefühle kontrollierst deine Physis modellierst dich weiterbildest um die Psyche zu trainiern!

  2. Unser Gehirn ist wie nen Super-Computer, und wenn du ihm eine Frage stellst, dann wird es sich größte Mühe geben dir darauf Antworten zu geben. Wenn du dich in solchen Momenten wie in dem Beispiel fragst „Warum muss mir das immer wieder passieren?“, dann wird dein Gehirn Antworten finden, die dir vielleicht nicht gefallen wie z.B. „Weil ich es verdient habe“ oder „Weil der Typ ein Mistkerl ist!“. Scheiß Fragen bringen scheiß Antworten! Mit guten Fragen können wir allerdings unseren Fokus auch in eine gute Richtung lenken. Ein Beispiel wäre, dass wir uns fragen „Was kann ich an der Situation gutes finden?“ oder „Was kann ich aus dieser Situation lernen?“! Das bringt ganz andere Antworten hervor, die uns natürlich auch in einen ganz anderen emotionalen Zustand versetzen! Also versucht mal etwas bewusster wahrzunehmen, was ihr euch für Fragen stellt!
    Cheers, Dirk

  3. Ich finde, dass die Aussage nur sehr bedingt richtig ist. Wenn ein negativer, rücksichtsloser Verhaltensmuster sich immer wiederholt, dann hat man irgendwann keine Wahl mehr, als es negativ zu bewerten, außer man will die Situation nicht wahr haben und belügt sich selbst. Oder wenn die Situation einfach eine sehr eindeutige Sprache spricht.
    z.B. „mein“ Mann sagt mir Dinge, die mich verletzen. Er verweigert aber jegliches Gespräch darüber, ihm liegt offenbar nichts daran, die Situation zu klären und zu verstehen und dran zu arbeiten, wie er mich zum nächsten mal nicht verletzt. Wenn man ihn irgendwann doch zum Gespräch bringen/zwingen kann, ist er überheblich, rücksichtslos, unterbricht mich je zwei Sätze, geht nicht auf meine Aussagen ein…etc. und zum Schluss wirft er mir vor, dass ich ihn nerve, weil ich ihn zutexte. Und das wiederholt sich aller ,sagen wir mal, 3-7 Tage. Da bleibt einem nicht all zu viel Interpretationsspielraum übrig. Oder z.B. ich habe gerade akuten Liebeskummer, meiner besten Freundin ist es aber wichtiger ihr neues Kleid in der Disco zu zeigen, als mit einer großen Flasche Alkohol und einem Eimer Eis vor meiner Tür zu stehen. Ist es wirklich sinnvoll in so einer Situation verständnisvoll und positiv zu sein und das ganze nicht persönlich zu nehmen? Schaden wir uns damit nicht langfristig auch selbst?

    1. es geht nicht darum immer zu einer verständnisvollen oder positiven Sichtweise zu kommen. Es geht darum, dass unsere Gedanken nicht automatisch wahr sind und das es meistens verschiedene Wege gibt, über etwas zu denken. das Ziel ist also auf keinen Fall sich selbst zu belügen. Das Ziel ist es genau diese Lügen zu enttarnen, die wir uns nunmal häufig ausmalen. z.B. behauptest du, deiner Freundin ist es wichtiger ihr neues Kleid in der Disco zu zeigen, aber das ist vielleict nur, was du ihr unterstellst und sie hat ganz andere Gründe. Sagt sie dir aber ins Gesicht, dass es ihr wichtiger ist ihr neues Kleid zu zeigen, dann ist daran auch nichts weiter rumzureden und du solltest dir eine neue Freundin suchen.

    2. +Glücksdetektiv Ins Gesicht sagt dir so gut wie niemand die Wahrheit, wenn es negativ, unangenehm, oder egoistisch ist. Darauf kann man sich also nicht verlassen.
      (Die Beispiele waren frei erfunden)

    3. Ber Let Ich finde,dass das interessante Beispiele sind.Und beim ersten Beispiel ist das Problem offensichtlich.Es wäre zwar schwer einen Schlussstrich zu ziehen,aber falls es wirklich das ist was dir am besten tut,wäre es eine gute Entscheidung seinem Mann offen zu sagen, das es für dich nicht mehr gut tut länger mit ihm zu leben.Und falls die Freundin wissen sollte,dass es dir nicht gut geht,kann sie dir entweder emotionalen Beistand leisten ,indem sie dir Gesellschaft leistet,zuhört oder einfach nur da ist wenn du sie brauchst und dich vielleicht sogar aufheitert und wenn sie das nicht macht, ist sie entweder womöglich der Auffasung ,dass du das alleine überstehen kannst oder sie denkt garnicht daran zu dir zu kommen.Dann ist das leider so.Sie enttäuscht uns in dem Fall.Aber wenn wir wissen ,das sie keine beste Freundin ist, dann werden wir uns darüber im klaren und können Distanz aufbauen oder ein lockeres Verhältnis zu ihr herstellen ,der nicht so vertrauensvoll ist.Gefühle können mehr oder weniger kontrolliert werden.Natürlich rede ich mir etwas anderes ein ,als wie wenn ich all diese Gefühle und Gedanken geschehen lasse,und geschehen tun die Gefühle sowieso ,da sie ja auftauchen aber wenn ich ihnen ungehindert Raum schaffe werden sie weiterhin meine Laune und Einstellung bestimmen ,doch wenn ich ihnen etwas vorschreibe oder darum bemüht bin positiver und freier zu denken kann ich meine Gedanken auch hinterfragen und somit versuchen zu verändern .Ich versuche bewusst zu sein und mich von den runterziehenden Gefühlen und Gedanken loszusagen.Das klappt nicht immer aber ich bereue keinen einzigen Versuch von mir mich gegen diese Gedanken gestellt zu haben.Das war’s auch schon.Tschüss.

  4. Wow! Vor ein paar Monaten hattest du „nur“ 200 Abonnenten und jetzt… 10k.. Ich freue mich wahnsinnig für dich und glaub mir, du hast das mehr als verdient! Deine Videos sind immer noch super und ich schaue mir jedes an, egal ob ich von dem jeweiligen Thema betroffen bin oder nicht, es ist einfach so spannend was du erzählst!

    Meine Fragen an dich sind folgende (wenn sie zu privat sind, musst du sie natürlich nicht beantworten) :
    -Hattest du irgendwelche Schicksalsschläge, die dich dazu motiviert haben Psychologie zu studieren (ich weiß, dass das der 2.Anlauf war, aber kann ja trotzdem sein), oder findest du das menschliche Denken einfach so interessant?
    -Wie hast du deinen Mann kennengelernt und wie lang wart ihr zwei vor der Hochzeit zusammen?
    -Was hättest du mit dem Psychologiestudium alternativ gemacht, also welche Themenbereiche haben dich noch interessiert?
    -Was waren deine Lieblingsfächer in der Schule und was ist eigentlich deine Meinung über das Schulsystem, bist du z.B. gern in die Schule gegangen/ was hat dich gestört?
    LG und mach weiter wie bisher 🙂

  5. oh es hat mich so frei gemacht, als ich begriff, dass ich JEDE Situation selbst bewerte. Heidewitzka, sind unsere Gedanken machtvoll. Sie machen den Unterschied. Tolles Video…. danke fürs erinnern.

  6. Deine Tips sind Toll! Aber ich finde es ist nicht ganz richtig was im klassischen (westlichen) Psychologie Studium gelehrt wird.
    Das Denken wird als die „Wurzel“ angesehen. Man behauptet Gedanken erschaffen deine Gefühle. Das ist noch ein Weltbild nach Sigmund Freud und ein wenig veraltet. Ich denke, genau so oft ist es anders herum. Das heißt:

    Gefühle erschaffen deine Gedanken!

    Dazu zwei Argumente und ein Experiment!

    1. Unser Nervensystem leitet Information zu 80% von „unten nach oben.“ (Afferente und efferente Bahnen im Nervensystem ) . Das heißt dein Körper sagt dem Gehirn zu 80%: „Hallo, so ist die Lage hier unten“

    2. Wie entstehen dann Gefühle in Babys? Im frühen Lebensalter können wir noch nicht „Denken“. Wir haben noch keine Sprache entwickelt. Wir haben noch kein Ego. Wir nehmen die Welt mit unseren Gefühlen wahr. Daher funktioniert Gesprächstherapie auch nicht für Probleme die in einem frühen Lebensalter entstanden sind.

    EMPERIMENT:

    Wenn du Deprimiert bist und schlechte Gedanken hast mach mal deine Lieblingsmusik an und tanze für 30 Minuten aus vollster Seele. Deine negativen Gedanken werden in 90% der Fälle verfliegen. Du kannst auch zum Boxen gehen. Allerdings funktioniert das nur bei Sportarten, bei denen der Verstand keine Zeit hat sich weiter mit dem Problem zu beschäftigen. Wenn man im Fitnessstudio nicht schwitzt und weiter in negativen Gedanken hängt, wird sich nicht viel verändern.

    Dein Video ist wirklich Klasse, ich finde nur wichtig das wir nicht dem Denken die Alleinherschafft über unser befinden zusprechen. Denken und Fühlen – Körper und Verstand – Beides ist wichtig und ein Spiegel des anderen.

    LG

    – David

    1. Mag sein, dass du recht hast mit der Beziehung von Denken und Fühlen, aber ich schätze, viele Menschen sind eher kognitiv orientiert – und denen hilft sicher die Vorstellung, seine Gefühle durch Veränderung der Gedanken steuern zu können. Allerdings würde ich das modifizieren: Die eigene Interpretation hilft letztlich nur weiter, wenn sie mit der „objektiv“ gegebenen Situation übereinstimmt. Oder anders gesagt: Es bringt auch nichts, sich die Welt „schön zu reden“.  😉

  7. Du machst das echt toll!

    ich habe das Problem das mir meist gar nicht klar ist wie ich mich in manchen Situationen verhalten soll… da ich irgendwie angst habe etwas falsch zu machen… meist bin ich sehr verwirrt

  8. wenn du alles in dich reinfrisst wirst du krank…. es ist besser die Gefühle voll rauszulassen…… ich fühle mich immer gut wenn ich richtig ausgeteilt habe…….

  9. Wie kann man seine gefühle bei nervenzusammenbrüchen und burnouts kontrolieren? Muss man da nach dem selben prinzip vorgehen? Bei mir klappt das in solchen Situationen nämlich nie…

  10. Ich muss bei jeder ernsten Situation lachen. Ich lach mich einfach tot. Keine Ahnung wo es her kommt.
    Wie ich beobachtet habe, stell ich mir z.B die Person lustig vor mir da und mache lustige Gedanken.
    Tipps für mich ?

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