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Game of Thrones: Littlefinger, Meister der Manipulation – Petyr Baelish Analyse

Die Regeln der Menschenbeeinflussung

Wie Littlefinger in Game of Thrones geschickt seine Rhetorik einsetzt, um zu manipulieren und zu täuschen, erfährst du in diesem Video.

34 Kommentare

    1. @TheGuitarfr3k Ist mir bei meinen Videos auch schon mal passiert, aber ich bin dann zu perfektionistisch, um es stehen zu lassen. Ich lösche es und lade es neu hoch. Aber mir hat es jetzt beim Schauen auch nichts ausgemacht.

    1. @Tim Ich glaube an die Theorie. Selbst im Video hat man die Szene gesehen wo Kleinfinger sagt: Ich male mir das schlimmste Szenario immer aus usw…. Glaubst du dann ernsthaft das so ein genialer Taktiker nicht vorhersieht, dass Arya es schafft ihre Schwester zu überzeugen ihn hinzurichten? Wie er nützlich sein wird sehen wir noch. Wenn aber in nem Monat wo alle Folgen online sind er nicht auftaucht, vergiss dann einfach alles was ich geschrieben habe 😀

    2. @Fatf8ters 1 Und genau die Szene zeigt meiner Meinung nach Littlefingers Schwachpunkt: Seine Arroganz. Er hat so lange alle an der Nase herumgeführt, dass es ihm zu Kopf gestiegen ist, und er hat nicht einmal im Traum daran gedacht, dass ein paar junge Mädchen wie Sansa und Arya ihn irgendwie hinters Licht führen können. Zudem hatte er immer schon eine Schwäche für Catelyn und (als die dann tot war) Sansa.
      Andererseits kann ich genauso gut wie du falsch liegen, also sehen wir einfach mal was passiert 😀

    3. @Tim in der Serie ist er definitiv tot, solch ein plot passt schon rein dynamisch betrachtet nicht mehr in die Staffel, zudem läutet er mit seinem Tode symbolisch das Ende der Zeit der Intrigen ein

  1. Ich weiß nicht wie du das siehst. Aber ich habe sehr stark das Gefühl, das G.R.R Martins Machiavelli gelesen hat und es in einigen Charakteren umsetzt. So hatte Joffrey die Fehler gemacht, dass man ihn fürchtete, aber er als Launisch galt. Während Tywin die Furcht für sich nutzen kann und daraus seine Macht zieht. Robert Baratheon der ein unglaublich mächtiger Krieger war, aber nicht wirklich Fähig als Herrscher.

    Mir kommt es echt so vor, als würde da Machiavelli mitschwingen. Denn einige Charakter und Häuser sind historisch angelehnt. Am Ende ist Game of Thrones, auch eine Art Machiavelli. Wo man sieht, wie Macht entsteht, wie Macht verschwindet und wie stark Worte sein können. Das Macht am Ende eine Art Illusion ist, die nur dann vorhanden ist, wenn andere daran glauben. Also solange jemand Angst vor den Folgen einer Entscheidung hat, wird er über die Entscheidung nachdenken und ist auch bereit auf Optionen einzugehen. Auch das man Titel beanspruchen muss und selbst wenn man sie bekommt, sie verteidigen muss.

    Nach dem Prinzip wie Tywin es sagte … „Wenn du die Leute daran erinnern musst das du ein König bist, dann bist du kein König.“. Die Szene wo er es sagt, ist auch eine enorm spannende Szene. Denn Tyrion droht ja so gesehen Joffrey und hat wenige Freunde an diesem Tisch. Tywin zieht mit dieser Aussage aber den Fokus auf sich und keiner am Tisch wagt es ihm zu Widersprechen.

  2. Als Littlefinger sagte „Gold wins wars, not soldiers“ meinte er, dass Geld wichtiger ist als die Anzahl der Soldaten (also: „soldiers don“t win wars“). Deswegen antwortet Ned Stark darauf auch mit der Frage, warum dann Tywin Lannister (=reichster Mann von Westeros) nicht König sei, sondern Robert.

    1. Man kann das englische Zitat zweierlei interpretieren, und beides birgt einen wahren Kern:
      1. Finanzielle Überlegenheit ist wichtiger als militärische.
      2. Ein großes Heer zu kaufen, ist nicht viel wert, wenn sich die Soldaten bei der nächsten Gelegenheit gegen dich wenden.

      Dass Ned nur auf eine dieser Interpretationen antwortet, ist, ob nun vom Autor gewollt oder nicht, eine weitere brillante Charakterisierung von sowohl Ned als auch Littlefinger.

    2. @Joseph Schneider Wenn’s um das reine grammatikalische Verständnis geht, hast du Recht. Allerdings sollte hier Littlefingers Charakter analysiert werden, weswegen man darauf achten sollte, was er wirklich meinte. Und insbesondere Littlefingers Betonung auf „Gold“ und nicht „wars“, sowie der Kontext lassen darauf schließen, dass Interpretation 1. zutrifft.

  3. Ich hasse diese Videos wie die Pest, die fiktive Charaktere als Idealbilder oder Königsweg zu einem bestimmten Ziel verklären. Du hingegen hast hier eher diese Logik umgedreht und Littlefinger benutzt, um einige zentrale Botschaften mit seiner Hilfe zu illustrieren – mit einer gebotenen Distanz zu diesem faszinierenden, aber auch abstoßenden Charakter.

    Daumen hoch dafür!

  4. Sehr gutes Video, hat mir sehr gefallen. Aber ich dachte Littelfinger meinte dass Geld dafür sorgt, dass Kriege gewonnen werden, und Soldaten deswegen weniger für deren Ausgang verantwortlich sind. Also in dem Sinne: „Geld gewinnt Kriege, Soldaten gewinnen die Kriege nicht:“

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