Erfolgreiche Teamarbeit fängt bei Ihnen an

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Ein altes Sprichwort sagt: „Es gibt kein ‚Ich‘ in einem Team“. Es gibt jedoch eine Reihe von Menschen, die zusammenkommen müssen, um eine zusammenhängende Einheit zu bilden, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet. Wenn dies nicht der Fall ist, wird ein Team wahrscheinlich scheitern.

Wenn Sie sich in einer Teamsituation am Arbeitsplatz befinden, kommt es auf Ihre Beiträge, Aktionen und Reaktionen an. Je besser Sie mit sich selbst umgehen, desto stärker wird Ihr Team wahrscheinlich werden. Ganz gleich, ob Sie eine Führungskraft sind, die ein Team leitet, oder ob Sie eines der Teammitglieder sind – für den Erfolg Ihres Teams sind Sie ebenso verantwortlich wie alle anderen.

Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen können, ein produktiver, wichtiger Teil eines Teams zu werden:

Setzen Sie auf Ihre Stärken. Ihre Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten sind die Güter, die Sie in Ihr Team einbringen. Machen Sie sie ausfindig und scheuen Sie sich nicht, das, was Sie am besten können, mit anderen zu teilen. Im Idealfall besteht Ihr Team aus einer Reihe von Personen mit unterschiedlichen Stärken. Wenn dies der Fall ist, wird es viel einfacher, Schwächen auszugleichen.

Erkennen Sie Ihre Schwächen und seien Sie ehrlich zu ihnen. Wenn Sie Ihre Schwächen erkennen und verstehen, können Sie ein stärkeres und wertvolleres Teammitglied werden. Wenn Sie wissen, wo Ihre Schwächen liegen, können Sie Maßnahmen ergreifen, um sie zu überwinden. Andere Teammitglieder können im Idealfall einspringen und Sie bei Problemen unterstützen, die für Ihre Fähigkeiten nicht geeignet sind. Wenn Sie Ihre Schwächen kennen, können Sie lernen, diese Hilfe anzunehmen, ohne sich bedroht zu fühlen. Im Grunde genommen können Sie dadurch ein besserer Teamplayer werden.

Kommunizieren Sie klar und deutlich. Kommunikation ist für jedes erfolgreiche Team von entscheidender Bedeutung. Damit das Team wie eine „gut geölte Maschine“ funktioniert, sind klare, präzise Kommunikationswege unerlässlich. Um Ihren Teil dazu beizutragen, sollten Sie einige der Schlüssel zur erfolgreichen Kommunikation beherrschen: zuhören, umschreiben und reflektieren.

Hören Sie aktiv zu, was Ihre Gesprächspartner sagen. Das bedeutet, dass Sie sich aufmerksam auf die Person oder die Personen konzentrieren, die sprechen, und bewusst daran arbeiten, das Gesagte zu verarbeiten.

Paraphrasieren. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie das Gesagte verstanden haben, wiederholen Sie den Dialog oder umschreiben Sie ihn genauer. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie die Anweisungen, Ideen, Bedenken oder Meinungen, die Ihnen mitgeteilt werden, vollständig verstanden haben.

Denken Sie nach: Es ist wichtig, dass Sie nachdenken, bevor Sie sprechen. Wenn Sie sich genügend Zeit nehmen, um dies zu tun, können Sie sicherstellen, dass Sie sagen, was Sie meinen, und dass Sie meinen, was Sie sagen.

Scheuen Sie sich nicht, Arbeit zu delegieren oder zu teilen. Teams sind zwar dazu da, Projekte oder Aufgaben effizient und effektiv zu bewältigen, aber oft tragen ein oder zwei Mitglieder die ganze Last. In den am besten funktionierenden Teams teilt jedes Mitglied die Arbeit effektiv und trägt zum Gesamterfolg bei. Die Aufgaben müssen entsprechend den Stärken und Schwächen delegiert werden.

Versuchen Sie nicht, im Rampenlicht zu stehen. In einem gut funktionierenden Team sind alle Mitglieder „Stars“. Wie im Sport braucht es eine gute Leistung aller Mitglieder, um einen Sieg nach Hause zu bringen. Behalten Sie dies im Hinterkopf und versuchen Sie, sich auf die anstehende Aufgabe und die Rolle, die Sie dabei spielen, zu konzentrieren. Das gesamte Team – auch Sie – wird im Rampenlicht stehen, wenn die zugewiesenen Aufgaben mit Sachverstand erledigt werden.

Scheuen Sie sich nicht vor Teambuilding-Veranstaltungen. Das Erlernen der Zusammenarbeit in einem erfolgreichen Team geschieht selten über Nacht. Es braucht Zeit, um Vertrauen aufzubauen und ein instinktives Verständnis für die Stärken und Schwächen der anderen zu entwickeln. An dieser Stelle können Teambuilding-Übungen und -Veranstaltungen ins Spiel kommen. Auch wenn diese Übungen oberflächlich betrachtet albern erscheinen mögen, können sie sich auszahlen, indem sie den Mitgliedern helfen, eine kohäsive Arbeitsbeziehung aufzubauen.

Das Sprichwort, dass es kein „Ich“ im Team gibt, ist nicht ganz richtig. Wenn jeder Einzelne lernt, zum Wohle des Teams zu arbeiten, haben alle etwas davon. Dieser Prozess beginnt bei Ihnen.

„Niemand weiß, was er kann, bis er es probiert hat.“ – Publilius Syrus

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