Erfolgreiche Menschen stellen sich ihren Ängsten und handeln

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Sie kön­nen selb­st­be­wusst wer­den, indem Sie drei Dinge tun. Erstens: Entschei­den Sie sich für Opti­mis­mus. Glauben Sie von ganzem Herzen daran, dass der heutige Tag bess­er sein wird als der gestrige, und dass der morgige Tag bess­er sein wird als der heutige. Zweit­ens: Stellen Sie sich Ihren Äng­sten und han­deln Sie. Auf­schieben und Untätigkeit nähren die Angst und rauben Ihnen das Selb­stver­trauen. Han­deln heilt die Angst.

Drit­tens: Umgeben Sie sich mit pos­i­tiv­en Men­schen. Lassen Sie die Pes­simis­ten nicht in Ihr Leben. Umgeben Sie sich mit Men­schen, die sich selb­st, ihrer Kar­riere und dem Leben im All­ge­meinen pos­i­tiv gegenüber­ste­hen.

Angst ist der Feind des Selb­stver­trauens. Selb­st­be­wusste Men­schen stellen sich ihren Äng­sten und han­deln. Auf­schieberi­tis ist die Man­i­fes­ta­tion von Angst. Wenn ich mich selb­st beim Auf­schieben ertappe, halte ich inne und frage mich: „Wovor hast du Angst?“

Nor­maler­weise ist die Antwort eine der 12 häu­fig­sten Äng­ste auf der fol­gen­den Liste. Welche dieser Äng­ste hal­ten Sie davon ab, voranzukom­men? Was tun Sie gegen diese Äng­ste?

1. Angst vor dem Scheit­ern – Diese Art von Angst hat ihre Wurzeln in dem Irrglauben, dass alles, was Sie tun, zu 100 % erfol­gre­ich sein muss.

2. Angst vor Erfolg – Diese Art von Angst beruht auf der Vorstel­lung, dass Erfolg wahrschein­lich mehr Ver­ant­wor­tung und Aufmerk­samkeit bedeutet, ver­bun­den mit dem Druck, weit­er­hin Höch­stleis­tun­gen zu erbrin­gen.

3. Angst davor, beurteilt zu wer­den – Diese Art von Angst rührt von dem Bedürf­nis nach Anerken­nung her, das die meis­ten Men­schen in ihrer Kind­heit entwick­eln.

4. Angst vor emo­tionalem Schmerz – Diese Art von Angst hat ihre Wurzeln in dem Wun­sch, mögliche neg­a­tive Fol­gen des eige­nen Han­delns zu ver­mei­den.

5. Angst vor Bla­m­age – Diese Art von Angst resul­tiert daraus, dass man anderen die Möglichkeit gibt, über einen zu urteilen, wenn man zeigt, dass man auch nur ein Men­sch ist, indem man Fehler macht und ein schlecht­es Urteilsver­mö­gen hat.

6. Angst davor, ver­lassen zu wer­den oder allein zu sein – Diese Art von Angst hängt mit Ablehnung und geringem Selb­st­wert­ge­fühl zusam­men.

7. Angst vor Ablehnung – Diese Art von Angst kommt daher, dass man das, was andere tun und sagen, per­sön­lich nimmt.

8. Angst davor, seine wahren Gefüh­le auszu­drück­en – Diese Art von Angst hält einen davon ab, sich auf einen offe­nen, ehrlichen Dia­log mit den Men­schen in seinem Leben einzu­lassen.

9. Angst vor Intim­ität – Diese Art von Angst äußert sich darin, dass Sie nicht bere­it sind, andere zu nahe an sich her­anzu­lassen, damit sie nicht Ihr wahres Ich“ ent­deck­en.

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10. Angst vor dem Unbekan­nten – Diese Art von Angst man­i­festiert sich als unnötige Sorge über all die schlim­men Dinge, die passieren kön­nten, wenn Sie sich entschei­den, eine Verän­derung in Ihrem Leben vorzunehmen.

11. Angst vor Ver­lust – Diese Art von Angst bezieht sich auf den möglichen Schmerz, der damit ver­bun­den ist, etwas oder jeman­den nicht mehr zu haben, der für Sie von emo­tionaler Bedeu­tung ist.

12. Angst vor dem Tod – Die ulti­ma­tive Angst vor dem Unbekan­nten. Was wird passieren, wenn unser Geist unseren Kör­p­er ver­lässt?

Wenn Sie Ihre Angst erken­nen, haben Sie schon mehr als die Hälfte des Weges zu ihrer Über­win­dung zurück­gelegt. Hier ist mein Vier-Schritte-Plan zur Über­win­dung Ihrer Äng­ste:

Stellen Sie fest, wovor Sie Angst haben. Ver­wen­den Sie die obige Liste, um her­auszufind­en, warum Sie Angst haben. Ist es die Angst vor dem Ver­sagen? Ist es die Angst, die falsche Entschei­dung zu tre­f­fen? Ist es die Angst vor ein­er ver­passten Gele­gen­heit? Haben Sie Angst, dass Sie der Auf­gabe nicht gewach­sen sind? Sobald Sie den Grund für Ihre Angst erkan­nt haben, sind Sie auf dem besten Weg, sie zu über­winden.

Geben Sie Ihre Äng­ste zu. Es ist in Ord­nung, Angst zu haben. Du wärst kein Men­sch, wenn du nie Angst hättest. Eine gängige Def­i­n­i­tion von Mut ist die Fähigkeit, Angst zu haben und trotz­dem das zu tun, was man tun muss. Im Jahr 1988 stand ich vor ein­er sehr beängsti­gen­den Entschei­dung. Sollte ich in einem beque­men, aber let­ztlich unbe­friedi­gen­den Job in einem großen Unternehmen bleiben oder sollte ich mein eigenes Unternehmen grün­den? Ich hat­te Angst, zu scheit­ern. Ein Scheit­ern würde bedeuten, dass ich meine Erspar­nisse ver­lieren und wieder von vorne anfan­gen müsste, um einen Job in einem anderen Unternehmen zu find­en. Sobald ich jedoch meine Angst erkan­nt und zugegeben hat­te, kon­nte ich den näch­sten Schritt tun: Akzep­tanz.

Akzep­tieren Sie Ihre Angst. Ihre Angst zu akzep­tieren ist wichtig, denn es zeigt, dass Sie wis­sen, dass Sie ein Men­sch sind. Nach­dem ich akzep­tiert hat­te, dass ich Angst vor dem Scheit­ern hat­te, kon­nte ich mein Unternehmen grün­den und erfol­gre­ich sein. Tat­säch­lich habe ich meine Angst vor dem Scheit­ern angenom­men. Sie hat mich dazu gebracht, härter zu arbeit­en; sie hat mich dazu gebracht, die lan­gen Arbeitsstun­den zu leis­ten und die unternehmerischen Lek­tio­nen zu ler­nen, die notwendig sind, um als selb­ständi­ger Coach, Berater und Red­ner erfol­gre­ich zu sein.

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Han­deln Sie. Han­deln heilt die Angst. Das ist der wichtig­ste dieser vier Schritte. Tun Sie etwas! Das Schlimm­ste, was passieren kann, ist, dass Sie fest­stellen, dass es das Falsche war – und dass Sie zumin­d­est eine Sache von Ihrer Liste möglich­er Aktio­nen gestrichen haben.

Han­deln ist das Gegen­mit­tel zur Angst. In den meis­ten Fällen tre­f­fen Sie eine weise Entschei­dung und Ihre Äng­ste wer­den sich nicht bewahrheit­en. In den Fällen, in denen Sie eine schlechte Wahl tre­f­fen, wer­den Sie fest­stellen, dass das Scheit­ern nicht so katas­trophal ist, wie Sie es sich vorgestellt haben. Erfol­gre­iche Men­schen ler­nen aus ihren Mis­ser­fol­gen. Wenn Sie sich mit Ihren Äng­sten auseinan­der­set­zen, gewin­nen Sie in bei­der­lei Hin­sicht. Sie gewin­nen, wenn Sie eine gute Entschei­dung tre­f­fen und die Dinge gut laufen. Sie gewin­nen sog­ar, wenn Sie eine schlechte Entschei­dung tre­f­fen und die Dinge schlecht laufen, denn Sie haben die Möglichkeit, aus Ihrer Entschei­dung und den daraus resul­tieren­den Prob­le­men zu ler­nen.

Der gesunde Men­schen­ver­stand ist hier ganz ein­fach. Erfol­gre­iche Men­schen sind selb­st­be­wusst. Selb­st­be­wusste Men­schen stellen sich ihren Äng­sten und han­deln. Auf­schieben ist die kör­per­liche Man­i­fes­ta­tion von Angst. Wenn Sie sich dabei ertap­pen, dass Sie etwas auf­schieben, soll­ten Sie her­aus­find­en, was Ihnen in dieser Sit­u­a­tion Angst macht. Ist es die Angst vor dem Ver­sagen? Ist es die Angst vor Erfolg? Ist es die Angst vor Ablehnung? Ist es die Angst, sich zu blamieren?

Ist es die Angst vor dem Unbekan­nten? Wenn Sie her­aus­ge­fun­den haben, warum Sie Angst haben, tun Sie drei Dinge: Geste­hen Sie sich Ihre Angst ein, nehmen Sie sie an, und han­deln Sie. Han­deln ist das Gegen­mit­tel zur Angst.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge ver­set­zen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“ – Marie von Ebn­er-Eschen­bach

Auf der der Suche nach erfolg — Dann bist du genau richtig! — Angst zu ver­sagen

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