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Eine Kultur des Wohlbefindens schaffen

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Angesichts steigender Gesundheitskosten, einer alternden Bevölkerung und wirtschaftlicher Unsicherheit ist es kein Wunder, dass die Förderung einer Kultur des Wohlbefindens für Unternehmen entscheidend ist, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Bevor Führungskräfte jedoch eine Kultur des Wohlbefindens fördern können, müssen sie verstehen, was Wohlbefinden ist.

Laut den Gallup-Forschern Rath und Harter geht es bei Wohlbefinden um die Kombination aus unserer Liebe zu dem, was wir jeden Tag tun, der Qualität unserer Beziehungen, der Sicherheit unserer Finanzen, der Lebendigkeit unserer körperlichen Gesundheit und dem Stolz auf das, was wir zu unseren Gemeinschaften beigetragen haben. Am wichtigsten ist, dass es darum geht, wie diese fünf Elemente zusammenwirken“ (S. 4).

Diese Definition umreißt fünf wesentliche Elemente des Wohlbefindens: berufliches, soziales, finanzielles, gemeinschaftliches und körperliches Wohlergehen. Der wichtigste Aspekt des Wohlbefindens ist die Art und Weise, wie die verschiedenen Elemente zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen.

Wenn eine Arbeitnehmerin zum Beispiel 90 Stunden pro Woche arbeitet, wochenlang Flughafenessen zu sich nimmt und von ihren Freunden, ihrer Familie und ihrem Zuhause getrennt ist, kann ihr finanzielles Wohlergehen stark sein, aber ihr soziales, körperliches und gemeinschaftliches Wohlergehen könnte stark beeinträchtigt sein.

Das Problem besteht darin, dass wir gegenwärtig dazu neigen, Wohlbefinden zu eng auf der Grundlage dessen zu definieren, was natürlich beobachtbar ist (z.B. Indikatoren der körperlichen Gesundheit). Körperliches Wohlbefinden ist eine „niedrig hängende Frucht“, weil es das Ergebnis von Wechselwirkungen zwischen anderen Elementen des Wohlbefindens ist (z.B. finanziell, sozial, beruflich und gesellschaftlich).

Anstatt die Probleme zu behandeln, die zu einem schlechten Gesundheitszustand führen (z.B. Mangel an sozialer Unterstützung, Bildung und/oder beruflichem Engagement), behandeln wir zu oft die Symptome (z.B. Bluthochdruck, Diabetes usw.).

Um eine Kultur des Wohlbefindens zu fördern, müssen Führungskräfte zunächst ihre Einstellung darüber ändern, was Wohlbefinden ausmacht; sie müssen sich darüber aufklären, wie die Elemente des Wohlbefindens sich gegenseitig in positiver oder negativer Richtung multiplizieren können. Sobald dieser Perspektivwechsel stattgefunden hat, können Organisationen Maßnahmen zur Bewertung und Förderung einer Kultur des Wohlbefindens ergreifen. Christopher Groscurth

„In dem Moment an dem du am aufgeben bist denke daran, warum du soviel gegeben hast.“  Fernando Torres

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