Durchsetzungsfähig sein — ein Gewinner sein

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Wenn Sie sich durch­set­zen, gewin­nen Sie Respekt und steigern Ihr Selb­st­wert­ge­fühl.

Manche Men­schen haben Schwierigkeit­en, den Unter­schied zwis­chen Durch­set­zungsver­mö­gen und Aggres­siv­ität zu erken­nen. Andere erken­nen Aggres­siv­ität leicht bei anderen, aber nicht in ihrem eige­nen Ver­hal­ten.

Durch­set­zungsver­mö­gen bedeutet, für sich selb­st einzutreten, ohne dabei andere anzu­greifen. Aggres­siv­ität bedeutet, in den Raum ander­er einzu­drin­gen, physisch und psy­chisch, und sich durch Ein­schüchterung und Dro­hun­gen das zu holen, was man will.

Die meis­ten Men­schen hinge­gen erken­nen den Unter­schied zwis­chen pas­siv und durchsetzungsfähig/aggressiv.

Wenn man sich darüber im Klaren ist, dass man mit Durch­set­zungsver­mö­gen gewin­nt, ist man mehr daran inter­essiert, diese Fähigkeit zu erler­nen.

Zur Ver­an­schaulichung von Durch­set­zungsver­mö­gen, Pas­siv­ität und Aggres­siv­ität wollen wir ein hypo­thetis­ches Beispiel nehmen.

Jen­ny hat die ganze Woche bis zum Zahlt­ag gewartet, damit sie einkaufen gehen und ein Geschenk für den Geburt­stag ihres Kindes am Sam­stag kaufen kann. Am Fre­itag (Zahlt­ag) um 17 Uhr kommt ihr Chef und bit­tet sie, länger zu arbeit­en, um einen Bericht fer­tigzustellen. Dieser Bericht hätte jed­erzeit früher fer­tiggestellt wer­den kön­nen, aber der Chef war „noch nicht dazu gekom­men“. Wenn Jen­ny dies tut, sind die Geschäfte geschlossen und sie hat kein Geschenk für ihre Tochter, wenn diese am Sam­stag­mor­gen aufwacht.

Was soll Jen­ny tun?- Pas­siv zu sein bedeutet, darauf zu warten, dass einem etwas zustößt, und ein­fach zu akzep­tieren, was kommt.

Die pas­sive Jen­ny wird ein­fach länger bleiben, ohne ihrem Chef etwas über ihre Einkauf­s­pläne zu sagen. Sie wird sich wahrschein­lich schlecht fühlen, weil sie so nachgegeben hat. Und sowohl sie als auch ihre Tochter wer­den am näch­sten Mor­gen, wenn kein Geburt­stags­geschenk auf sie wartet, ent­täuscht sein.

Jen­ny ver­liert, wenn sie pas­siv bleibt. Ihr Chef gewin­nt – Jen­ny bleibt länger und der Bericht wird fer­tig.

Aggres­siv bedeutet, dass man seine eige­nen Ziele durch­set­zen will, ohne Rück­sicht darauf, wie sich das auf andere auswirkt.

Die aggres­sive Jen­ny kön­nte etwas sagen wie: „Nein, ich werde nicht länger bleiben. Du wusstest die ganze Woche über diesen Bericht Bescheid und hast nichts unter­nom­men. Warum sollte ich länger bleiben, um dich zu deck­en. Machen Sie den Bericht selb­st.“

Jen­ny wird vielle­icht nicht mehr lange einen Job haben, wenn sie so an die Sache herange­ht.

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Das ist eine Sit­u­a­tion, bei der man nur ver­lieren kann. Sowohl Jen­ny als auch ihr Chef ver­lieren.

Und Jen­ny wird vielle­icht auch nicht mehr lange Fre­unde haben, wenn sie andere Dinge auf diese aggres­sive Weise ange­ht.

Durch­set­zungs­fähig zu sein bedeutet, dass man klar und selb­st­be­wusst sagt, was man will, aber nie­man­den angreift oder in irgen­dein­er Weise her­ab­set­zt. Durch­set­zungsver­mö­gen gewin­nt.

Die durch­set­zungs­fähige Jen­ny wird sagen: „Ich weiß, wie wichtig dieser Bericht ist. Ich hätte ihn schon heute Nach­mit­tag schreiben kön­nen, wenn ich gewusst hätte, dass er heute fäl­lig ist. Aber meine Tochter hat mor­gen Geburt­stag, und ich habe gewartet, bis ich meinen Gehaltss­check habe, um ihr ein Geschenk zu kaufen. Wenn ich jet­zt noch länger bleibe, kann ich ihr Geschenk nicht mehr rechtzeit­ig zum Geburt­stag besor­gen. Wäre es möglich, dass ich am Mon­tag­mor­gen früh komme und den Bericht fer­tig habe, wenn Sie kom­men?“

Sie bringt ihr Bedürf­nis zum Aus­druck, hat aber gle­ichzeit­ig Ver­ständ­nis für das Bedürf­nis des Chefs, und Durch­set­zungsver­mö­gen gewin­nt, indem es eine Win-Win-Sit­u­a­tion bietet.

Manch­mal ist eine Win-Win-Sit­u­a­tion nicht möglich.

Wenn der Chef sagt: „Nein, der Bericht muss heute Abend her­aus­gegeben wer­den“, hat Jen­ny die Wahl, ihr selb­st­be­wusstes Ver­hal­ten fortzuset­zen und zu sagen, dass es ihr sehr leid tut, aber dass sie so kurzfristig nicht länger arbeit­en kann.

Oder sie kann nachgeben und sich pas­siv ver­hal­ten.

Durch­set­zungsver­mö­gen ist nicht immer ein­fach. Es ist auch nicht immer beliebt. Jen­nys Chef fand es wahrschein­lich nicht gut, dass sie sich weigerte, länger zu arbeit­en. Aber es war eine vernün­ftige Reak­tion, denn er wusste, dass er ihr beim näch­sten Mal mehr Zeit geben musste.

Wenn Sie vorher pas­siv waren, wer­den die Leute ver­suchen, Sie wieder in die Pas­siv­ität zurück­zu­drän­gen, wenn Sie anfan­gen, selb­st­be­wusst zu sein. Es ist ein­fach­er für sie, wenn du es bist. Meis­tens bekom­men sie ihren Willen durchge­set­zt. Sie müssen darauf vor­bere­it­et sein und bere­it sein, sich zu behaupten, bis sie sich an Ihr „neues Ich“ gewöh­nt haben.

Sobald Durch­set­zungsver­mö­gen Teil Ihres Ver­hal­tens gewor­den ist, wer­den Sie fest­stellen, dass Ihr Selb­st­wert­ge­fühl, Ihr Selb­stver­trauen und der Respekt, den Sie von anderen erhal­ten, zunehmen. Durch­set­zungsver­mö­gen gewin­nt.

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Beziehen Sie nur dann Stel­lung, wenn Sie sich danach fühlen. Ver­suchen Sie zunächst, in Sit­u­a­tio­nen mit geringem Risiko durch­set­zungs­fähig zu sein, und bauen Sie es allmäh­lich zu Ihrer üblichen Ver­hal­tensweise aus.

Wenn Sie sich dazu nicht in der Lage fühlen, erlauben Sie sich, dieses Mal nicht mitzu­machen. Nehmen Sie sich dann vor, dass Sie bei ein­er erneuten solchen Sit­u­a­tion bere­it sind, selb­st­be­wusster aufzutreten.

Über­legen Sie sich Ihr Ver­hal­ten im Voraus, wann immer Sie die Gele­gen­heit dazu haben. Über­legen Sie nicht nur, wie Sie bekom­men kön­nen, was Sie wollen, son­dern auch, wie Sie die Sit­u­a­tion so gestal­ten kön­nen, dass auch die andere Per­son davon prof­i­tiert.

Wenn Sie dazu neigen, aggres­siv zu sein, müssen Sie ler­nen, innezuhal­ten und nachzu­denken.

Ziehen Sie sich einen Moment zurück und über­legen Sie, ob Sie auf Kosten eines anderen das bekom­men, was Sie wollen. Wenn die Antwort ja lautet, ver­suchen Sie, einen Weg zu find­en, wie Sie das bekom­men, was Sie wollen, und gle­ichzeit­ig der anderen Per­son helfen, eben­falls etwas zu bekom­men.

Wenn das nicht möglich ist, studieren Sie selb­st­be­wusstes Ver­hal­ten und ler­nen Sie, wie Sie Ihre Bit­ten for­mulieren und sich so ver­hal­ten kön­nen, dass Sie Ihre Bedürfnisse zum Aus­druck brin­gen, ohne jemand anderen anzu­greifen. Sie müssen die Gegen­seite nicht platt machen, um zu bekom­men, was Sie wollen. Wenn Sie es richtig anstellen, kön­nen Sie sie vielle­icht sog­ar dazu brin­gen, Ihnen zu helfen!!

Denken Sie daran: Seien Sie durch­set­zungs­fähig – seien Sie ein Gewin­ner.

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