Das Geheimnis universeller Gesundheit – Das Gesundheitswesen

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Das Gesundheitswesen

Man muss sich vor Augen führen, welche herausragende Stellung das Gesundheitswesen mitsamt der Krankenversicherung mittlerweile in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht einnimmt. So ist es beispielsweise in den Vereinigten Staaten inzwischen zum drittgrößten Industriezweig aufgestiegen, mit einem Umsatz von nicht weniger als 90 Milliarden Dollar im Jahr.

Damit bestreitet das amerikanische Gesundheitswesen schon 12 Prozent des gesamten Bruttosozialproduktes.

Und: Diese Zahlen, die schon heute beinahe unvorstellbare Ausmaße angenommen haben, steigen unaufhörlich weiter.

Es ist kein Ende dieses Teufelskreises abzusehen.
Krankenhäuser, in nächster Nachbarschaft gelegen, erwerben die gleichen hochkomplizierten und teuren Einrichtungen, um miteinander konkurrieren zu können. Aus der Angst heraus, wegen eines möglichen Kunstfehlers angeklagt zu werden, lassen die Ärzte selbst bei völlig harmlosen Erkrankungen ebenso umfangreiche wie kostspielige Labortests durchführen.

Ein einfacher Arztbesuch kommt für den Durchschnittsbürger mittlerweile einer beträchtlichen finanziellen Ausgabe gleich – sofern er nicht durch die Krankenversicherung abgesichert ist. Ähnlich verhält es sich bei einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt – er wäre, müsste er von dem einzelnen Patienten selbst finanziert werden, nicht mehr bezahlbar.

Diesem hohen technischen wie wirtschaftlichen Aufwand stehen allerdings völlig unbefriedigende medizinische Resultate gegenüber.

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Eine von britischen Forschern durchgeführte Untersuchung hat zutage gefördert, dass die Sterblichkeitsrate von Patienten, die an einer Erkrankung der Herzkranzgefäße litten, auf hochmodernen Intensivstationen wesentlich höher war verglichen mit den Kranken, die sich in häuslicher Pflege befanden.

Oder: Welche Unsummen wurden bisher aufgewandt, um dem Phänomen der Krebserkrankungen auf die Spur zu kommen? Doch alle technologischen Bemühungen haben ein eher dürftiges Ergebnis erbracht.

Mit dieser sehr unerfreulichen und sehr unbefriedigenden Entwicklung geht ein anderer negativer Prozess einher: Der Berufsstand des Arztes büßt mehr und mehr an Ansehen ein. Inzwischen sind die Menschen, deren eigentliche Aufgabe darin besteht, andere zu heilen, selbst zu Patienten geworden. Die Abhängigkeit von Medikamenten oder vom Alkohol und eine Erkrankung der Herzgefäße ist bei Ärzten weit wahrscheinlicher als bei der Durchschnittsbevölkerung.

Untersuchungen, die von entsprechenden Standesorganisationen bei den eigenen Mitgliedern durchgeführt wurden, haben ergeben, dass mindestens 5 bis 6 Prozent aller Ärzte aufgrund psychischer Störungen oder aufgrund einer Alkoholkrankheit arbeitsunfähig sind. Ärzte neigen in erhöhtem Maße zu Selbstmord, sie stehen überdurchschnittlich oft vor Gericht.

Diesen deprimierenden Erkenntnissen steht ein anderer Befund gegenüber: Ein hoher Prozentsatz der Menschen, die einen Arzt aufsuchen oder in ein Krankenhaus eingewiesen werden, ist im eigentlichen Sinne nicht wirklich krank. Die Erkrankungen sind vielmehr psychosomatischer Natur.

Das heißt: Die im körperlichen Bereich auftretenden Störungen und Krankheiten haben in Wirklichkeit seelische Ursachen. Immer häufiger wird eine entsprechende Diagnose gestellt – auch wenn der Patient davon nicht immer unterrichtet wird. Es sind nicht wenige angesehene Experten, die zu dem Schluss kommen, daß mittlerweile rund 90 Prozent aller Erkrankungen auf Störungen im seelischen Bereich zurückzuführen sind.

Wir wollen diesen zunächst nur schwer erkennbaren Zusammenhang zwischen seelischer Ursache und körperlicher Auswirkung an einem Beispiel darstellen: Wenn sich ein Mensch den Arm bricht, wird er natürlich der Ansicht sein, dass es sich bei diesem Missgeschick um einen ausschließlich physischen Vorgang handelt.

Aber: Bei genauerer Betrachtung ergibt sich womöglich, dass dieser angeblich rein physische Unfall durchaus seelische Ursachen haben kann. Es kann durchaus sein, dass der betreffende Mensch von dem unterbewussten Wunsch getrieben wurde, sich einer bestimmten Verantwortung, einer bestimmten Aufgabe zu entziehen. Es kann durchaus wahrscheinlich sein, dass ihm eine (seiner Ansicht nach) schwierige, gefährliche oder gar peinliche Situation bevorstand, der er sich mit Hilfe einer Krankheit oder Unpässlichkeit entziehen wollte.

Der “zufällig” gebrochene Arm stellt da einen hochwillkommenen Ausweg dar, eine Flucht aus der Verantwortung. Es ist nun (nach dem Unfall) offensichtlich, dass der Betreffende die an ihn gestellten Anforderungen auf keinen Fall erfüllen kann, er hat eine plausible und stichhaltige Entschuldigung für seine Untätigkeit!

Machen Sie sich klar: Dies ist ein eher harmloses Beispiel für ein körperliches Leiden, das im Grunde psychosomatischer Natur ist. Eingehende medizinische und psychologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen sogar erblinden, dass sie plötzlich gelähmt sind, nur weil sie sich einer bestimmten Aufgabe, einer bestimmten Verpflichtung entziehen wollen. Diese Erkrankung soll ihnen als glaubwürdige Entschuldigung dienen.

Man kann daran eines erkennen: Die Angst dieser Menschen muss sehr groß gewesen sein, ihr seelisches Gleichgewicht war gravierend gestört – sonst hätten sie sich leichterer Erkrankungen bedienen können, um aus der Verantwortung entlassen zu werden.

Ein weiterer Aspekt darf bei der Beurteilung seelisch bedingter Krankheiten nicht außer acht gelassen werden: Oftmals stellen solche körperlichen Leiden eine unterbewusste Selbstbestrafung dar, ihre eigentliche Ursache liegt in einem verdrängten oder unterdrückten Schuldgefühl.

Welche bedeutende und letztendlich ausschlaggebende Rolle der Geisteszustand und das seelische Wohlbefinden bei der Heilung einer Vielzahl von Krankheiten spielt, hat die moderne Medizin mit dem Verfahren des Biofeedbacks nachgewiesen. Mit Hilfe dieser Methode konnten so unterschiedliche Krankheiten wie Bluthochdruck, Magengeschwüre, Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen, Arthritis, Herzrhythmusstörungen, Diabetes oder Lähmungen nach einem Schlaganfall erfolgreich behandelt werden.

Entscheidend sind also nicht bestimmte physische Vorgänge, sondern psychische Prozesse, die zu einer Veränderung des Bewusstseins führen.

Am Beispiel des Temperatur-Biofeedbacks wird dies deutlich: Forscher der Menninger Foundation erkannten, dass Patienten, die unter chronischen Kopfschmerzen litten, dann schmerzfrei wurden, wenn sie die Temperatur ihrer Hände erhöhten. Man schloss daraus, dass dieses Verfahren die Blutgefäße des Kopfes entlaste, weil das Blut vom Kopf in die Hände geleitet werde.

Dieses Temperatur-Biofeedback wurde rasch zu einer anerkannten und erfolgreichen Methode bei der Behandlung von Migräne.

Aber: Es stellte sich mit der Zeit heraus, dass diese Art des Biofeedbacks auch auf völlig andere Weise wirksam werden konnte. Beispielsweise durch eine Senkung der Handtemperatur oder durch ein wechselseitiges Erhöhen und Senken der Temperatur. Die ursprüngliche Erklärung war damit widerlegt worden. Es zeigte sich, dass die Heilung der Migräne nicht von einem bestimmten physischen Vorgang abhängig war, sondern allein von einer Veränderung des Geisteszustandes, des Bewusstseins. Diese Veränderung wurde mit den Begriffen “Passives Wollen” oder “Bewusstes Loslassen” umschrieben. Auf diesem Wege wurde die Harmonie zwischen Körper und Geist wiederhergestellt.

Wie gelingt es dem Geist, Einfluss auf den Körper zu nehmen?
Um diesen Prozess verstehen zu können, müssen wir uns zunächst einige Erkenntnisse und Fakten ins Gedächtnis rufen, die wir zwar schon in der Schule gelernt haben, uns aber bisher so nicht vergegenwärtigt haben.

Wir wissen, dass jede Materie dieses Universums aus Atomen besteht. Aus Atomen, die ihrerseits einen positiv geladenen Kern aufweisen, der auf bestimmten Bahnen von negativ geladenen Elektronen umkreist wird. Die positive und die negative Ladung heben sich in ihrer Wirkung auf, so dass ein Atom nach außen hin elektronisch neutral bleibt.

Man muss sich die Dimension eines Atoms vor Augen führen: Würde man den Kern des einfachsten kosmischen Atoms, des Wasserstoffatoms, auf eine 10 Millimeter große Kugel projizieren (tatsächlich hat das Wasserstoffatom nur einen Durchmesser von 10-11 Millimetern), dann würden Elektronen von der Größe eines winzigen Sandkorns den Kern in einem Abstand von 100 Metern (!) umkreisen. Diese Elektronen bewegen sich um den Atomkern mit annähernder Lichtgeschwindigkeit, mit einer für uns unvorstellbar hohen Schnelligkeit.

Berücksichtigt werden muss weiterhin, dass ein einzelnes dieser Elektronen überhaupt nicht lokalisierbar ist, in der Physik spricht man demzufolge auch nur von sogenannten Elektronenwolken. Das Entscheidende aber ist: Zwischen dem Atomkern und den Umlaufbahnen der Elektronen herrscht nichts anderes als qähnende Leere. Eine Leere, in der ausschließlich unsichtbare Kraftfelder wirken.

Weshalb dies alles so ist, weshalb die Elektronen den Atomkern auf vorgegebenen Bahnen umkreisen, vermag niemand zu erklären. Die Ursache, die zu dieser Wirkung führt, ist völlig unbekannt. Wir wissen aber, dass jede Wirkung zwangsläufig eine Ursache haben muss.

Ist im Falle eines Atoms keine materielle, keine physische Ursache feststellbar, dann kann daraus nur ein einziger Schluss gezogen werden: Die Ursache, die die Abermilliarden Elektronen des Weltalls in konstantem und nie erlahmendem Umlauf hält, muss geistiger Natur sein.

Aller Materie dieses Universums muss eine geistige, eine kosmische Kraft zugrunde liegen. Eine geistige Kraft, die Grundlage allen Lebens ist, die dieses Leben überhaupt erst möglich macht. Es muss sich um eine von Raum und Zeit unabhängige göttliche Kraft handeln, die in jedem Lebewesen, in jedem Menschen wirksam ist. In jedem Atom, in jeder Zelle des menschlichen Körpers. Diese kosmische Kraft ist Ursache und Grundlage allen Lebens, der organischen wie der anorganischen Welt.

Der Zellenstaat

Wir wissen, wie die Materie aufgebaut ist. Wenden wir uns nun, vor diesem Hintergrund, dem Zellenstaat zu, und betrachten wir eine Nervenzelle näher.

Grundplasma
Zellmembran (Elementarmembran)
Zellkern mit Chromosomen
Mitochondrium
Kanalsystem
Ribosomen
Vakuole
Chloroplast
Zellwand

Sie besteht aus fast 100 Millionen “Mitochondrien”, aus kleinsten Kraftwerken von kettenförmig im Protoplasma der Zelle aneinandergereihten Körnchen, die Energie erzeugen und sie auch speichern können. Sie bedienen sich dabei durchschnittlich einer Zahl von etwa 2000 Elektronen-Transportpartikeln pro Werk, wobei wieder jedes Partikel einige tausend Moleküle enthält.

Das Molekül seinerseits besteht wieder aus Atomen, von denen ständig ein Teil ausgeschieden und fortlaufend durch neue ersetzt wird. Eine Zelle stellt somit ebenfalls etwas sich ständig Wandelndes dar, ein höchst kompliziertes Lebewesen, mit einem Körper, einem Gehirn und einem Nervensystem. Alle Zellen sind miteinander durch eine Art von elektrischem Leitungssystem verbunden.

Die Zelle antwortet auf geistige und emotionale Impulse. Die heutige Wissenschaft steht voller Ehrfurcht vor dieser schwer erfass- und erklärbaren Zellenintelligenz. Dr. Magnus Pyke und John K. Williams kommen zu dem berechtigten Schluss, dass nur der unterbewusste Teil unseres Geistes die Quelle aller schöpferischen Gedanken und der Steuermann aller Zellenvorgänge sein kann.

Dieses Unterbewusstsein steht wiederum in direktem Kontakt mit dem kosmischen Weltgeist, der ständig in uns wirkt. Wenn wir uns daher mit diesem kosmischen Geist in uns in Verbindung setzen, sollte es möglich sein, die Zellen unseres Körpers über das Unterbewusstsein und das Drüsensystem günstig zu beeinflussen.

Das wird uns bewusst, wenn wir etwa in der meditativen Selbstbesinnung die Kraft gefühlsbetonter, dynamischer, positiver Gedanken in unserem Körper strömen lassen, womit wir in der Lage sind, auf die geistigenergetischen Kraftfelder in Atomen einzuwirken. Man spricht daher mit Recht von der “Intelligenz und Ansprechbarkeit” der Organe.

Erweisen wir uns daher durch stete Bejahung unseres “Gesund-, Froh- und Glücklichseins” als weise Lenker unseres Zellstaates und als Erhalter unserer Gesundheit!

Das Wunder einer geistigen Heilung ist im Grunde gar kein Wunder, sondern es besteht lediglich darin, dass der Zellabbau und der Zellaufbau durch die Kraft positiven Denkens und Glaubens zeitlich gerafft wird, so dass er sich, statt in Monaten, in Tagen und Minuten vollzieht und dementsprechend die Heilung beschleunigt.

Jeder von uns kann sein eigener geistiger Heiler sein, wenn er sich der ungeheuren geistigen Kraft bewusst wird, die in jedem Menschen schlummert.

Wir haben eingangs gesehen, dass unsere wahre Welt eine geistige, eine unvergängliche und unzerstörbare Welt ist und dass der Körper lediglich die Hülle, eine Scheinwelt, darstellt, die von der wahren, der ursächlichen Welt her und also auch von unserem Denken beeinflusst werden kann.

Die “Organsprache” des Unterbewusstseins

Die Sprache des Unterbewusstseins, das haben wir in früheren Abschnitten dieses Programms mehrfach erfahren, drückt sich nicht in Worten, sondern in Bildern aus.

Aber: Neben der Sprache der Bilder ist dem Unterbewusstsein auch eine sogenannte Organsprache gegeben.

Wir wollen uns dieses zweite Element anhand eines Beispiels klar machen: Ein kleines Kind ist den größten Teil des Tages allein in der Wohnung, weil seine Eltern berufstätig sind. Diesem Kind wird nicht die nötige Aufmerksamkeit und Zuwendung zuteil, die gerade für den Entwicklungsprozess in den ersten Jahren so überaus wichtig sind. Nun erkrankt das Kind eines Tages und muss das Bett hüten.

Die Folge: Die Mutter nimmt sich frei, um zu Hause bei ihrem Kind sein zu können. Auch der Vater ändert jetzt sein Verhalten. Wenn er abends nach Hause kommt, widmet er sich seinem Kind und spielt mit ihm. Seitdem das Kind krank ist, kommt überdies die Großmutter öfter zu Besuch.

Jetzt, da das Kind krank ist, erfüllen sich all seine Wünsche, die es bisher unterbewusst hegte. Es erfährt Liebe und Zuwendung, man nimmt sich seiner an, man beschäftigt sich mit ihm und macht ihm Geschenke.

Das Unterbewusstsein registriert und speichert folgende, auf den ersten Blick paradox anmutende Feststellung: ‘Wenn ich krank bin, dann geht es mir gut.”

Machen wir nun einen zeitlichen Sprung, und beschäftigen wir uns mit demselben Menschen zwei oder drei Jahrzehnte später: Die Situation des Menschen ist bedrückend, er ist oft einsam, weder am Arbeitsplatz noch im privaten Bereich wird ihm Anerkennung, Lob und Zuwendung entgegengebracht.

Plötzlich erkrankt dieser Mensch, ohne dass es dafür einen erkennbaren Grund gäbe. Seine Sehnsucht nach Aufmerksamkeit, Zuwendung und Anerkennung ist mit der Zeit so groß, sein Wunsch danach so stark geworden, dass das Unterbewusstsein bestrebt ist, dieses elementare Bedürfnis zu befriedigen.

Und: Das Unterbewusstsein hat, nach den Erfahrungen der Kindheit, ja folgende Aussage gespeichert: “Wenn ich krank bin, dann geht es mir gut.” Also versucht es, durch die Beeinflussung eines bestimmten Organs, diesen Zustand der Zufriedenheit und des Glücks herbeizuführen.

Erinnern wir uns: Dem Unterbewusstsein fehlt, im Gegensatz zum Bewusstsein, das kritische Urteilsvermögen.

Es kann nicht zwischen gut oder schlecht unterscheiden, es hat einzig das Bestreben, den Wunsch des Menschen zu erfüllen. Auf welchem Wege auch immer. Dieser Fall, der die Auswirkungen einer seelischen Störung auf das körperliche Befinden eines Menschen anschaulich beschreibt, ist ein Musterbeispiel für eine psychosomatische Krankheit.

Es hat überhaupt keinen Sinn, eine solche Krankheit mit Medikamenten behandeln zu wollen, entscheidend ist es allein, die Ursache zu erkennen. Nur dann kann auch die negative Wirkung, in diesem Fall eine körperliche Erkrankung, beseitigt werden.

Ein Beispiel, das das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung deutlich macht: Wenn in Ihrem Auto die Kontrolllampe, die den Ölstand überwacht, aufleuchtet, dann werden Sie auf dieses Warnsignal nicht damit reagieren, dass Sie die Leuchte überkleben ( und damit allein die Wirkung bekämpfen). Sie werden statt dessen darangehen, Öl nachzufüllen (also die tatsächliche Ursache zu beseitigen).

Machen Sie sich klar: So wie das Unterbewusstsein mit Hilfe der Organsprache dafür sorgen kann, dass ein Mensch krank wird, so kann es andererseits (durch das gleiche Medium) die Gesundheit und das Wohlbefinden des Betreffenden gewährleisten.

Untersuchungen haben in diesem Zusammenhang ergeben, dass Frauen mit kleinen Kindern, Selbständige und Menschen, die im Beruf oder im Privatleben Erfolg haben, bedeutend seltener krank werden als die Durchschnittsbevölkerung. Diese Personengruppen sind weniger anfällig für Krankheiten aller Art. Umgekehrt gibt es nicht wenige Menschen, die durch bloße Einbildung eine Krankheit in sich hervorrufen können.

Eine Erkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch alle medizinischen und psychologischen Untersuchungen: Menschen, die von einer positiven Grundeinstellung geprägt sind, werden sehr selten krank.

Und: Ist dies doch einmal der Fall, dann verläuft der Heilungsprozess bei ihnen bedeutend schneller als bei Personen, die von negativen Vorstellungen wie Angst, Zweifel und Unsicherheit dominiert werden.

So weiß beispielsweise der Arzt Ingrasci zu berichten, dass die Heilung einer Krankheit entscheidend von der Geisteshaltung des betreffenden Menschen abhängt. Sobald negative Gedanken und Vorstellungen überwunden sind und durch eine positive, eine lebensbejahende Grundhaltung ersetzt wurden, stellt sich praktisch automatisch eine Heilung ein.

“Es ist so, als ob es eine Lebenskraft oder ein Ordnungsprinzip gäbe, das bereitsteht, unseren natürlichen Zustand der Ganzheit und Gesundheit wiederherzustellen, sobald es uns gelingt, die Barrieren der negativen Erwartung niederzureissen.”

Das heißt: Wenn es uns auch nur für kurze Zeit gelingt, zu entspannen, dann können unsere positiven Erwartungen positive Ergebnisse hervorbringen. Ingrasci fährt fort: “Am Anfang müssen wir lernen, die psychologischen Schranken zu überwinden – Zynismus, Misstrauen, Angst -, die uns daran hindern, es auch nur zu versuchen.”

Und: “Die langfristigen Wirkungen könnten sich als wahrhaft transformativ für uns selbst und die Gesellschaft erweisen.”

Viele Wissenschaftler, die sich mit dem Verfahren des Biofeedbacks eingehend befasst haben, konnten nachweisen, dass man bestimmte physische Prozesse wie den Kreislauf, den Blutdruck oder die Produktion von Magensäure mit Hilfe der Gedanken und des Geistes positiv beeinflussen kann.

Dass man diese Prozesse durch entsprechende Gedanken und Vorstellungen in die gewünschte Richtung lenken kann.

Das heißt: Jeder Mensch ist dazu in der Lage, sich gesund zu “denken”.

Und: Das geistige und körperliche Befinden lässt sich bereits am Gesichtsausdruck des betreffenden Menschen ablesen. Daran kann man erkennen, ob der Mensch, der vor einem steht, zufrieden, gesund und glücklich ist oder ob er von Sorgen und Ängsten geplagt wird und deshalb unglücklich ist.

Der menschliche Körper besteht aus nicht weniger als 70 Billionen Zellen (in Zahlen: 70.000.000.000.000 (!) Zellen), die jeweils eine messbare Spannung von 70 bis 90 mV aufweisen.

Jede einzelne dieser Zellen kann folglich mit einem kleinen Elektrizitätswerk verglichen werden. Und: Unserem Körper stehen 70 Billionen dieser Kraftwerke zur Verfügung.

Ein Beispiel, das Ihnen die ungeheuren Dimensionen des Zellenwachstums wie des Zellenabbaus vor Augen führen soll: In der Zeit, in der Sie einen einzigen dieser Sätze gelesen haben, sind etwa 100.000 Ihrer Körperzellen abgestorben. Im Laufe eines einzigen Tages sterben mehr als zwei Milliarden Zellen ab. Aber: Vor ihrem Absterben sorgen diese Zellen durch Teilung für gleichwertigen Ersatz. Jede neu gebildete Zelle wird automatisch mit dem Inhalt und der Qualität Ihres Denkens programmiert, gleichgültig, ob es sich um positive oder negative Gedanken handelt.

Das bedeutet: Im Zeitraum von etwa einem Jahr werden Ihre Körperzellen vollständig erneuert.

Die Frage lautet nur: Sind diese Zellen positiv oder negativ geprägt? Mit der Ausrichtung Ihres Denkens können Sie folglich über die Qualität und den Charakter Ihrer Zellen entscheiden.

Eine besondere Bedeutung kommt weiterhin der Grundstimmung zu, mit der Sie einschlafen. Denn: Der Prozess des Gewebeaufbaus, der Narbenbildung, geht hauptsächlich während des Schlafens vonstatten. Es ist also sehr wichtig, dass Sie sich vor dem Einschlafen mit positiven Gedanken und Überlegungen beschäftigen.

So können Sie das Wissen um die Beeinflussbarkeit der Zellen praktisch für sich nutzen

Sie wissen nun, welch großen Einfluss Ihr Denken auf Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden hat. Sie wissen auch, daß eine Änderung Ihrer Grundeinstellung, Ihrer Grundstimmung hin zum Positiven nur über die entsprechenden geistigen Vorstellungen möglich ist.

Diesem zentralen Punkt trägt das Geheimnis dadurch Rechnung, dass es besonderen Wert auf die Fähigkeit der Imagination und der damit verbundenen Kraft legt. Auch wenn Sie diese Fähigkeit zur Imagination in sich noch nicht voll entfaltet haben, können Sie mit der regelmäßigen Durchführung der folgenden Übung bedeutende Resultate erzielen: Geistige Heilung

Versetzen Sie sich in eine ruhige Situation. Beruhigen Sie Ihre Gedanken. Stellen Sie sich nun vor, wie sich durch die Kraft Ihrer Gedanken alle Zellen neu ordnen. Die Zellen des kranken Körperteils fügen sich – auf vollkommene Art und Weise (diesen grundlegenden Satz immer verwenden, um die richtige Ausrichtung zu gewährleisten) – neu zu einem vollkommen harmonischen und gesunden Körperteil oder Organ zusammen.

Denken Sie dabei nicht an die Krankheit, sondern stellen Sie sich geistig vor, wie Sie das gesunde Körperteil oder Organ bewundern. Sie bedanken sich bereits im voraus bei der umfassenden schöpferischen Kraft des Kosmos (oder wenn Sie wollen: Gottes).

Es ist sehr wichtig, dass Sie diese kurze Meditation immer wieder durchführen. Unter dieser Voraussetzung werden Sie zu Ergebnissen kommen, die Sie früher für unmöglich gehalten haben, die Ihnen wie ein Wunder vorkamen. Mit Hilfe dieser Meditations-übung gelingt Ihnen eine Selbstheilung auf vollkommene Art und Weise.

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