Glücksdetektiv

Bin ich süchtig? Die 6 Symptome der Sucht

Bin ich süchtig? Ab wann wird aus Genuss Abhängigkeit? Wie viel trinken ist okay und wann fängt die Sucht an? Damit du genauer für dich abschätzen kannst, ob du schon abhängig bist, stelle ich dir hier die 6 Symptome einer Suchterkrankung vor.

34 Kommentare

  1. Gutes Video, allerdings habe ich noch nie verstanden, weshalb es immer „Alkohol, Nikotin und Drogen“ heißt. Alkohol und Nikotin SIND Drogen. Und nebenbei eine der gefährlichsten, legal hin oder her.

    1. Das stößt mir auch immer auf. Die Alternative ist aber mehr Drogen beim Namen zu nennen und dann fängt man an von Alkohol, Nikotin, LSD, Kokain und weiß nicht was zu sprechen. Und Alkohol und Nikotin sind im Vergleich zu allen anderen Drogen in Deutschland ab einem gewissen Alter legal. Daher die Sonderstellung.

    2. Super Meinung! Sehe ich genauso, habe deshalb 2 Videos über die Bekämpfung einer weiteren extrem häufig aufkommenden Sucht gemacht.
      Beste Wünsche Kopferfrischer

    3. Drogen sollte man nie miteinander Vergleichen, nur um sie zu „bewerten“. Sie haben zwar alle eines gemein und das ist die „Sucht“, oder die daraus resultierende Abhängigkeit. Am schlimmsten sind süchtig machende Substanzen, Situationen, Beziehungen usw, welche direkt eine „Rechtfertigung“ für sich selbst und das eigene „Konsumverhalten“ mitbringen. Ich halte Cannabis tatsächlich mittlerweile für die tückischste Substanz, weil man bei Cannabis sehr sehr schnell damit beginnt, für sich selbst „Hintertüren“ zu formulieren und dadurch kann es sehr lange dauern, bis man sich die Sucht eingesteht. Und natürlich auch dadurch, dass das Leben drum herum trotz Cannabis sehr lange noch rund laufen kann. Das zu erkennen, hat etwas damit zu tun, wie weit man bereit ist, die eigene Wahrheit zu akzeptieren und das ist eben genau das, was der Cannabiskonsument sehr sehr selten tut. Die medizinischen, positiven Aspekte von Cannabis, verstärken diese Problematik der „eigenen Rechtfertigung“ und sorgen auch für eine immer höhere Akzeptanz in der Gesellschaft. Also das ist das, was ich mir so selbst über „Sucht“ ein wenig zusammen gereimt habe. Eine Sucht kann man nur lernen wieder zu kontrollieren, wenn man den Weg der eigenen Wahrheit geht und das bedeutet für mich im Umkehrschluss, dass viele „Lügen“ zu dieser Situation geführt haben. Glaube ich….
      🙂

    4. +Nicolas Klepsch als tükisch empfand ich cannabis nie, ich rauche mir max. 4-5 mal im jahr!! einen an und hatte da nie probleme, alkohol halte ich tatsächlich zumindest für eine der tükischsten substanzen die es gibt.. und ich habe in meiner jugend so einiges ausprobiert, bishin zu crystal

  2. Ich bin süchtig nach dem Internet!! Ich erwische mich pausenlos am Ipad !!! Ich möchte davon loskommen, aber es ist so verlockend sich durch das Internet zu unterhalten!!!

    1. Weil es sehr einfach und passiv ist. Du musst dich nur berieseln lassen. Allerdings hast du mehr davon, wenn du deine Freizeit aktiv gestaltest, also z.B. Freunde triffst, etwas unternimmst oder einem Hobby nachgehst.

  3. Sehr interessantes Video. Habe es gestern abend auf dem Feuerwehrball gesehen. Die Ersten waren schon nach zwei Stunden voll. Ich bin der Mann mit der Motorsäge. Darf keine Drogen oder ähnliches nehmen. Ich spiele grundsätzlich nicht. Gehe für das Geld lieber tauchen. Oder kaufe mir ein neues Fluggerät… Daumen nach oben bekommst Du doch immer. Abo hast Du…

  4. Ich habe seit kurzem eine Theorie aufgestellt, womit man „prüfen“ kann, ob es eine Sucht oder eine gewohnheit ist.

    uuundzwar, wenn man keine Lust auf Trinken, Drogen etc hat, und trotzdem weitermachen muss, weil man sich dazu hingezogen fühlt, ist es definitiv eine Sucht.

    wenn man aber keine Lust mehr darauf hat, und einfach damit aufhört, dann ist es eine Gewohnheit. 🙂

  5. Ich habe täglich gekifft, geraucht, ab und an LSD, Speed und MDMA genommen, vieles ausprobiert. Mein Leben bestand praktisch aus der nächsten Drogenerfahrung. Ich hatte oft den Gedanken sofort mit allem aufzuhören, aber sowas ist eine unwirkliche Vorstellung, was wohl sehr gut nachvollzogen werden kann…
    Doch ich merkte mit der Zeit, dass ich mein Leben ändern musste und so kam ich langsam von den chemischen Drogen weg, die aber mein geringstes Problem waren. Das was wirklich Zeit getötet und das soziale Umfeld zerstört hat, war das Kiffen.
    Dann bekam ich eine Chance, eine Perspektive. Und ich habe mein große Liebe kennengelernt…
    Nun, vor etwa einen Monat habe ich mit dem kiffen komplett aufgehört, und ich fühle mich frisch und lebendig. Die Zeit, welche dabei fürs stonern verzockt wurde, nutze ich für Sprachen, Instrumente und Bücher. Kaum zu glauben wie sich mein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl um 180 Grad gewandelt hat.
    Vor 2 Tagen habe ich mich ebenso dazu entschlossen mit dem Rauchen aufzuhören. Viele wissen, dass das verdammt schwer ist, aber Kautabak hilft die Entzugserscheinungen zu minimieren. Na klar, bin ich immer noch abhängig von Nikotin, aber Leute die von 100 auf 0 aufgehört haben, gibt es wenige, viele lassen sich zurückfallen. Deswegen empfehle ich Rauchern, Kautabak zur Substitution anzuwenden, am besten mit 3 am Tag aus zu kommen um dann langsam runter zu dosieren.
    Nun bin ich froh sagen zu können, dass ich (nahezu) drogenfrei bin. So möchte ich mein Leben auch weiterhin genießen. Ich bin 19 Jahre alt und weiß auf der einen Seite, wie knapp 2 Jahre langer Drogenkonsum mich körperlich und geistig runtergezogen haben. Ich habe Angst, dass ich geistig nicht mehr fürs Studium fähig bin, ob ich mir durch meine abendlichen Joints meine geistige Entwicklung stark eingeschränkt haben könnte.
    Auf der anderen Seite weiß ich, dass ich in diesen 2 Jahren ein sorgloses Leben geführt habe und viel Spaß hatte. Das alles mit Erfahrungen die ich nicht missen möchte.

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