Glücksdetektiv

Bin ich psychisch krank?

Viele Menschen, die leiden und denen es nicht gut geht, werden von großer Unsicherheit geplagt. Was ist normal? Ab wann bin ich psychisch krank und wie gehe ich damit um? Hier stelle ich dir drei Fragen zur ersten Orientierung vor.

33 Kommentare

  1. Wie kann es sein, dass mich bisher zwei Therapeuten abgelehnt haben? Beide meinten, sie therapieren mich gerne. Die erste meinte, sie hat keine Kapazitäten, dabei hat sie eine Woche später meine Mitbewohnerin aufgenommen. (Ich kannte die Therapeutin schon aus der Klinik). Die zweite Therapeutin meinte, ich brauche intensivere Betreuung (zwei mal die Woche) aber so oft kriegt man keinen Therapeuten. Jetzt habe ich gar keinen Therapeuten und leide so sehr darunter, dass ich wieder in die Klinik muss. Aber da kann ich erst in vier Monaten hin. Wie kann es sein, dass Menschen, die Hilfe suchen, keine bekommen? Und viele Menschen, die keine Hilfe wollen, dazu gedrängt werden….?

    1. Snow white vielleicht war sie nur überfordert.
      Such dir Hilfe,gib nicht auf aber versuch nicht so „needy“ zu sein

      Geh in dich selbst und versuch Eigeninitiative zu ergreifen.

      Mach Sport
      Geh spazieren,alleine!
      Schreib über deine Gefühle Gedanken
      Versuch Johanneskraut. Einer Freundin von mir hat Laif900 geholfen

    2. Snow white Versuch mal, dich damit abzufinden, dass keine Therapie für dich möglich ist und du dir selbst helfen musst. Allein diese veränderte Erwartungshaltung und Selbstverantwortung, die du dadurch übernimmst, kann dazu fühlen, dass es dir viel besser geht.

  2. man ist dann krank wenn man nicht mehr grücklich ist und das längere zeit. denn dann verdrängt man, macht schauspielerrei, entwickelt dadurch frust, ärger, stress und das geht auf den körper über wegen der psychosomatik und wird auch körperlich krank. verdrängug ist ja ganz normal in der westlichen welt und weil das lügen und heucheln kein glück bringt, läuft man in konsum und auf ersatzbefriedigungen die einem dennoch nicht glücklich machen. kapitalismus und das ruinieren des planeten. schön authentisch bleiben. wenn emotionen wehtuen dann den schmerz zulassen. dann erst geht er weg und dann wird man wieder glücklich. kurz gesagt: natürlich leben. jede emotion muss gefühlt werden darum wurde die von der natur so eingerichtet.

    1. Ich definiere sie gar nicht. Das macht nämlich schon immer der ICD-10 für uns, also die internationale Klassifikation von Krankheiten 🙂 ganz banal gesagt stellt es eine psychische Reaktion auf eine Belastungssituation dar, z.B. auf eine erlebte Trennung oder einen Verlust.

  3. Leider gibt es auch viele Therapeutin, die einem nicht ernst nehmen und die Lage sogar verschlimmern. Vor 1 1/2 Jahren litt ich unter einer starken Depression und Suizidgedanken. Meine damalige Therapeutin nahm mich nicht ernst und ich vertraute ihr auch an, dass ich Probleme im zwischenmenschlichen Bereich habe, da unterstellte sie mir, dass ich arrogant wäre (mittlerweile weiss ich es, dass es am Asperger Syndrom liegt). Nach mehreren Wochen ging es mir noch schlechter und die Lage wurde wirklich ernst, ich hatte für nichts mehr Kraft und meine Mutter rief dann der Therapeutin an und tatsächlich sagte sie, dass sie mir nicht helfen wolle. Wir wechselten dann sofort die Therapeutin und ich fand dann auch wirklich eine, die mich verstand und mir half. Es ist immer wichtig, dass man auch wirklich den richtigen Therapeuten hat den falsche können die Lage wirklich verschlimmern.

    1. Niiita B bleib stark! Ich fühle mit dir!
      Mir hatte mal eine Therapeutin gesagt, dass sie die Sitzungen mit mir sehr anstrengend findet und sie vorher bereits Nackenschmerzen bekommt. Ihr fachkundiger Schluss war dann, dass es überhaupt kein Wunder ist, dass ich kaum Freunde habe und dass es eindeutig an meiner Art liegt. Danach fragte sie mich, ob ich Selbstmordgedanken hätte…
      Ich war zu dieser Zeit schwer depressiv, sodass es wohl logisch ist, dass ich da nicht Friedefreudeeierkuchen hingehe…
      Hätte ich mich in ihre Worte mehr reingesteigert, hätte ich mir wohl wirklich was angetan…
      Solche Personen haben leider auch Zulassungen, um Leute zu ‚behandeln’….

    2. Ich habe auch das Gefühl, dass einige Therapeuten einen nicht ernst nehmen bzw etwas nicht nachvollziehen können und alles als ‚harmlos‘ abstempeln.

    3. Das ist ein unglaublich wichtiger Punkt. Dazu dienen eigentlich die probatorischen Sitzungen am Anfang, damit man sich kennenlernt und beide prüfen können, ob sie gut zusammenarbeiten können. Toll, dass du nach dieser negativen Erfahrung nicht aufgegeben hast, sondern weitergemacht hast und dann wieder eine gute Erfahrung machen konntest.

    1. Sehe ich auch so. Diese Personen reagieren eben manchmal (meines Erachtens) ’sensibler‘ und somit sind sie z. B. auch Stress anfälliger.Oder sie achten auch mehr auf andere, was auch zu Depressionen führen kann (wenn man nur noch andere glücklich sehen will, aber sich selbst nicht). Oder man erlebt irgendwie schlimme Sachen, also Schicksalsschläge z. B. … Das kann natürlich auch sein.So sind meine Gedanken dazu.

    2. Dazu möchte ich antworten, dass psychische Devianz absolut nichts schlimmes ist, maximal der Umgang damit. Jedoch muss gleichzeitig beachtet werden, dass die Messung der Devianz nicht von nichts kommt. Eine psychische Normalität ist ein Ideal, was eventuell die Mehrheit der Gesellschaft nicht erfüllen wird, jedoch muss jemand mit einer psychischen Störung m.M.n. sich verinnerlichen, dass er diesem Ideal nicht gerecht wird und dadurch eventuell seine eigenen Wünsche und Ziele verfehlt. Wenn jmd. aus der Devianz ausbrechen will, dann ist eine Normalisierung m.M.n. nicht unbedingt der zielführende Weg, wobei das betroffenenabhängig ist.

  4. Man empfindet sich meiner Erfahrung nach meist dann als depressiv bzw. psychisch krank, wenn man nicht nach seinen wahren Bedürfnissen und Werten lebt sowie unbewusst ist! Wirkliche psychische Krankheiten sind meiner Meinung nach sehr selten. Interessantes Video! LG, Ivona

  5. Ich frag mich jedes Mal wer wohl diese Disliker sein müssen ? Kleine Kids ? Neider ? Dumme Menschen die bei Mitten im Leben mitgemacht haben ? Komisch

    1. Naja es ist ja dazu da um zu sagen ob es dich anspricht und dir gefelt oder nicht 3s hat ja nix mit neiden oder hater sein diese leute mögen es halt einfach nicht

  6. Ich werde bald 18, also noch sehr jung. Ich habe ehrlich gesagt Angst zum Arzt zu gehen, da ich Angst habe, dass das so runter gemacht wird.
    Meinem Vater habe ich von meinen leiden erzählt und er beschreitet das alles. Er meint es gäbe psychische Erkrankungen aber nicht in seinem Umfeld! Das verletzt mich sehr und ich bin mir nicht sicher, was ich machen soll. Er könne ja recht haben, auch wenn ich das nicht denke.

  7. Was soll man machen wenn ich das alles nicht kann? Ich weiß dass es mir nicht gut geht, aber ich kann einfach nicht darüber reden… Egal zu wem… Immer wenn ich vor habe mich an jemaden zu wenden wird mein kopf komplett leer… Die worte gehen mir einfach aus… Ein wunder dass ich gerade dies hier schreiben kann. Vor anderen versuche ich mich immer normal zu geben, aber wenn ich dann allein bin gehts mir wieder schlecht… Ich verdränge alles schlexhte was mir passiert wesshalb ich dann auch nichtmehr darüber reden kann.

  8. Ich weiß nicht was ich von meiner Situation halten soll. Mir geht’s schon über ein Jahr schlecht und habe mittlerweile aus S.Gedanken und Svv. Nur ein paar Freunde wissen davon, aber ich verstehe nicht warum sie meinen, dass ich mir Hilfe holen soll…

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