7 finanzielle Gewohnheiten erfolgreicher gemeinnützige Organisationen

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Erfolgreiche Non-Profit-Organisationen sind kein Zufall; sie sind das Ergebnis einer Führung, die solide Finanzmanagementpraktiken anwendet. Die Entwicklung der folgenden sieben Finanzgewohnheiten wird sicherstellen, dass Ihre gemeinnützige Organisation ihren Auftrag erfolgreich erfüllen kann und dass sie mit den Geldern der Spender gut umgeht. Ebenso wichtig ist, dass diese Gewohnheiten es Ihnen ermöglichen, mit Zuversicht und Flexibilität zu führen, da Sie wissen, dass Ihre finanziellen Angelegenheiten in Ordnung sind.

Machen Sie die Budgetierung zu Ihrer obersten Priorität. Erfolgreiche Non-Profit-Organisationen schreiben nicht einfach nur Zahlen auf ein Blatt Papier und machen Feierabend. Stattdessen denken sie sorgfältig darüber nach, woher die Mittel kommen und was sie für ihre Programme ausgeben, um ihren Auftrag zu erfüllen. Sie folgen einem klar definierten Prozess, um sicherzustellen, dass die Annahmen, die sie bei der Erstellung ihrer Budgets zugrunde legen, fundiert sind. Das Ergebnis ist ein Haushaltsplan, der als Leitfaden für die Entscheidungsfindung im Laufe des Jahres dient.

Kennen Sie die Kosten für Ihre Programme. Erfolgreiche gemeinnützige Organisationen wissen genau, wie viel ihre Programme kosten. Ihre Buchhaltungssysteme sind so eingerichtet, dass sie die Ausgaben bestimmten Programmen zuordnen können, so dass sie nicht nur fundierte Entscheidungen darüber treffen können, wie sie effizienter arbeiten können, sondern auch den Spendern genau berichten können, wie ihre Mittel verwendet werden.

Verstehen Sie die Bedeutung eines positiven Cashflows. Erfolgreiche Non-Profit-Organisationen werden nicht durch einen Mangel an Mitteln überrascht. Sie haben eine gute Vorstellung davon, wie viel Bargeld zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen wird, um nicht nur die Programmaktivitäten, sondern auch die Betriebskosten zu finanzieren. Sie verfügen über ausreichende Barreserven, um die Organisation über Schwankungen des Betriebskapitals hinwegzubringen. Wenn sie ihre Reserven aufbrauchen, haben sie einen Plan, um sie bis zu einem bestimmten Datum wieder aufzufüllen.

Weisen Sie die Vorstellung zurück, dass „Gemeinkosten“ ein Schimpfwort ist. Erfolgreiche Non-Profit-Organisationen widersprechen denen, die ihnen ständig vorschlagen, ihre Gemeinkosten zu kürzen. Stattdessen erkennen sie an, dass die allgemeinen Betriebskosten (konkurrenzfähige Gehälter, Zusatzleistungen, Miete, Bürobedarf, Technologie usw.) die Infrastruktur finanzieren, die es der Organisation ermöglicht, ihre beste Arbeit zu leisten.

Ungelernte Arbeitskräfte, die in baufälligen Büroräumen und ohne modernste Technologie arbeiten, sind ein Rezept für eine Katastrophe. Erfolgreiche Non-Profit-Organisationen rekrutieren und stellen die besten Talente ein und statten sie mit den richtigen Mitteln aus, die sie für ihre Arbeit benötigen. Sie verwerfen das alte Denken, dass gemeinnützig gleichbedeutend mit billig ist.

Halten Sie eine Betriebsmittelreserve vor. Erfolgreiche Non-Profit-Organisationen verfügen jederzeit über Betriebsmittelreserven für sechs Monate oder mehr. Sie sind auf den unerwarteten Verlust einer Großspende oder auf die unerwartete Notwendigkeit, zusätzliche Mittel zur Erreichung eines Programmziels zu investieren, vorbereitet. Sie verfügen über schriftliche Richtlinien darüber, wie groß ihre Betriebsreserven sein müssen, wann sie angezapft werden können und, falls sie angezapft werden, wann und wie sie wieder aufgefüllt werden.

Machen Sie sich mit Finanzfragen vertraut. Erfolgreiche Non-Profit-Organisationen stellen sicher, dass die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter über ein fundiertes Finanzwissen verfügen. Finanzielle Kenntnisse müssen zwar nicht das Niveau eines Wirtschaftsprüfers erreichen, aber Vorstand und Mitarbeiter müssen die Finanzterminologie verstehen und wissen, wie sie Finanzberichte lesen und nutzen können, um ihre Entscheidungen zu treffen.

Seien Sie ein guter Verwalter der Gelder Ihrer Spender. Raten Sie nicht, sondern wissen Sie. Erfolgreiche gemeinnützige Organisationen treffen ihre Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten und nicht von Vermutungen. Wie oft haben wir einen Mitarbeiter oder ein Vorstandsmitglied sagen hören: „Ich denke, wir sollten x tun“, während wir lieber hören würden: „Ich habe eine Umfrage unter unseren Wählern durchgeführt und Folgendes herausgefunden: 93 % sind ohne x und haben nicht die Mittel, um y zu tun. Auf der Grundlage dieser Informationen habe ich recherchiert, was es uns kosten würde, ein Programm zu starten und aufrechtzuerhalten, um diesen Bedarf zu decken.

Es gibt immer einen Weg, hauptsache man ergibt sich nicht.

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